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Prof. Dr. Ulrike Draesner, Professorin für Deutsche Literatur und Erasmus-Koordinatorin

Prof. Dr. Ulrike Draesner

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Telefon +49 341 97 30 300
Telefax +49 341 97 30 319
E-Mail ulrike.draesner@uni-leipzig.de
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Sprechstunde

Dienstag 17.00-18.00 Uhr

Biografie

Ulrike Draesner wurde 1962 in München geboren. Sie studierte Germanistik, Jura, Anglistik und Philosophie in München und Oxford. 1992 promovierte sie mit einer Arbeit über episches Erzählen und Intertextualität. Seither lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie hatte verschiedene Poetikdozenturen in Deutschland, der Schweiz, England und den USA inne. Seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut.

Auszeichnungen

Frankfurter Poetikvorlesung 2017
Nicolas-Born-Preis 2016
Orphil, Lyrikpreis 2016
Literaturpreis Usedom 2015
Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik 2014
Roswithapreis der Stadt Bad Gandersheim 2013
Bremer Netzresidenz 2013
Solothurner Literaturpreis 2010
Droste-Preis der Stadt Meersburg 2006
Preis der Literaturhäuser 2002
Hölderlin-Förderpreis 2001
foglio-Preis für junge Literatur 1997
Bayerischer Staatsförderpreis für Literatur 1997
Förderpreis zum Leonce-und-Lena Preis 1995

Veröffentlichungen

Romane
Sieben Sprünge vom Rand der Welt, München 2014
Vorliebe, München 2010
Spiele, Luchterhand, München 2005
Mitgift, Luchterhand, München 2002
Lichtpause, Volk&Welt, Berlin 1998

Lange Prosa
Mein Hiddensee, Hamburg 2015
London, Lieblingsorte, Berlin 2016

Erzählungen
Richtig liegen. Geschichten in Paaren, Luchterhand, München 2011
Hot Dogs, Luchterhand, München 2004
Reisen unter den Augenlidern, Ritter, Klagenfurt 1999

Gedichte
Nibelungen. Heimsuchung, Stuttgart 2016
subsong, Luchterhand, München 2014
berührte orte, Luchterhand, München 2008
kugelblitz, Luchterhand, München 2005
für die nacht geheuerte zellen, Sammlung Luchterhand, München 2001
: to change the subject, Radikalübersetzungen Shakespeare-Sonette, Wallstein, Göttingen 2000
anis-o-trop, Sonettkranz, Rospo, Hamburg 1997
gedächtnisschleifen, edition suhrkamp, Frankfurt am Main 1995, wiederaufgelegt 2002 und 2008

Essaybände
Grammatik der Gespenster, Frankfurter Poetikvorlesungen, Reclam 2018
Heimliche Helden, Luchterhand, München 2013
Schöne Frauen Lesen, Luchterhand, München 2007
Zauber im Zoo, Bamberger Poetikvorlesungen, Wallstein 2007

Life Writing
Eine Frau wird älter, Penguin Hardcover, Herbst 2018

Libretto
Tre Volti – 3 Blicke auf Liebe und Krieg – Musiktheater mit Monteverdi“, Komponistin: Annette Schlünz, UA: Eröffnung der Schwetzinger Festspiele, Ende April 2017

Cds
Happy Aging. Ulrike Draesner spricht über ihre Wechseljahre, Supposé Verlag 2016

Übersetzungen (Bücher)
druckmaschine drittmensch, Gedichte von Afrizal Malna, übersetzt aus dem Indonesischen, Berlin 2015
Auf der Sonne Stirn: Gedichte von Dorothea Rosa Herliany, übersetzt aus dem Indonesischen, Berlin 2014
Weg, fünf Füße breit, Langgedicht von Michèle Métail, Wien 2009
Wilde Iris, Gedichte von Louise Glück, Luchterhand, München 2008
Averno, Gedichte von Louise Glück, Luchterhand, München 2007
Heimliche Deutung, Gedichte von HD (Hilda Doolittle), Urs Engeler Editor, Basel 2006
The First Reader, kurze Prosa, Gedichte und drei Theaterstücke von Gertrude Stein, Ritter Verlag Klagenfurt/Wien 2001

Hörspiele
beziehungsmaschine, BR 1998
dieser Bottich, ach das Ich, BR 1998

Prof. Dr. Josef Haslinger, Professor für Literarische Ästhetik

Prof. Dr. Josef Haslinger

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Dienstag 18.00-19.00 Uhr

Biografie

Josef Haslinger, geboren 1955 in Zwettl, Niederösterreich. Studium der Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. 1980 Promotion. Seither freiberuflich als Schriftsteller tätig. 1976 bis 1992 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Wespennest". 1986 bis 1989 Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung. 1986 bis 1995 Mitorganisator der "Wiener Vorlesungen zur Literatur". Lehrtätigkeit an der Gesamthochschule Kassel, den Universitäten Innsbruck und Wien, sowie in den USA am Oberlin College, an der Bowling Green State University in Ohio, an der University of Iowa und an der University of Illinois in Chicago.

Auszeichnungen

1980 Theodor Körner Preis

1982 Österreichisches Staatsstipendium für Literatur

1984 Förderungspreis der Stadt Wien

1985 Stipendium des Deutschen Literaturfonds

1988 Österreichisches Dramatikerstipendium

1993 Elias Canetti-Stipendium der Stadt Wien

1994 Stipendium des Deutschen Literaturfonds
Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur

2000 Preis der Stadt Wien und Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels

2004 Würdigungspreis des Landes Niederösterreich

2010 Mainzer Stadtschreiber

2011 Rheingau Literaturpreis

2012 Kammweg Literaturpreis

Veröffentlichungen

Jáchymov.
2011, S. Fischer, 272 S.

Phi Phi Island. Ein Bericht.
2007, S. Fischer, 203 S.

Zugvögel
2006, S. Fischer, 208 S.

Josef Haslinger (Hg.), Hans-Ulrich Treichel (Hg.)
Schreiben lernen - Schreiben lehren
2006 S. Fischer, 240 S.

Josef Haslinger (Hg.), Hans-Ulrich Treichel (Hg.)
Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?
Berichte aus der Werkstatt
2005 Suhrkamp, edition suhrkamp 2395, 210 S.

Klasse Burschen
2001, S. Fischer, 224 S.

Das Vaterspiel
2000, S.Fischer, 576 S.

Hausdurchsuchung im Elfenbeinturm
1996, S. Fischer, 144 S.

Opernball
1995 S. Fischer, 480 S.

Politik der Gefühle
1995, S. Fischer, 144 S.

Der Tod des Kleinhäuslers Ignaz Hajek/Die mittleren Jahre
1995, S. Fischer, 160 S.

Das Elend Amerikas
1992, S. Fischer, 160 S.

Prof. Dr. Michael Lentz, Professor für Literarisches Schreiben und derzeitiger Institutsdirektor

Prof. Dr. Michael Lentz

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Donnerstag 16.00-17.00 Uhr

Biografie

Michael Lentz wurde 1964 in Düren geboren (Nordrhein-Westfalen) und lebt in Leipzig und Berlin. Nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Aachen und München, 1998 Promotion mit einer Arbeit über Lautpoesie/-musik nach 1945. Lentz war Schüler des Komponisten Josef Anton Riedl und ist seit 1989 in dessen Ensemble. Er war Kurator der Veranstaltungsreihe „SOUNDBOX. Akustische Kunst“ in Salzburg, München und Berlin und beschäftigt sich mit akustischer Literatur, Lautpoesie, Lautmusik, improvisierter Musik und Experimentalfilm. Er war Gastprofessor und hatte danach eine Vertretungsprofessur am DLL inne, bevor er im Herbst 2006 zum Professor für Literarisches Schreiben berufen wurde. Musikprojekte (CDs) zusammen mit Axel Kühn, Bühnenshows mit Uli Winters. Auftritte im In- und Ausland. Er schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele, Gedichte und Stücke für unterschiedliche Besetzungen (uraufgeführt u.a. bei den Donaueschinger Musiktagen; Klang-Aktionen. Neue Musik München; musica viva/München).

Auszeichnungen

2012/13 Frankfurter Poetik-Vorlesungen

2012 Walter-Hasenclever-Literaturpreis

2008 Poetikdozentur Wiesbaden

2006 Liliencron-Dozentur

2005 Preis der Literaturhäuser

2002 Hans-Erich-Nossack-Förderpreis des BDI

2001 Aufenthaltsstipendium Villa Aurora, USA
Ingeborg-Bachmann-Preis

2000 Aufenthaltsstipendium Casa Baldi in Olevano bei Rom

1999 Literaturstipendium des Berliner Senats (LCB)
Literaturförderungspreis des Freistaates Bayern

1998 1. Preis Individual Competition National Poetry Slam

Veröffentlichungen

Atmen Ordnung Abgrund. Frankfurter Poetikvorlesungen
2013, S. Fischer, ca. 400 Seiten

Textleben. Über Literatur, woraus sie gemacht ist, was ihr vorausgeht und was aus ihr folgt
2011, S. Fischer, 576 Seiten

Offene Unruh: 100 Liebesgedichte
2010, S. Fischer, 167 S.

Pazifik Exil
2007, S. Fischer, 464 S.

Liebeserklärung
2003, S. Fischer, 190 S.

Aller Ding
2003, S. Fischer, 192 S.

Muttersterben
2002, S. Fischer, 186 S.

ENDE GUT. Sprechakte
2001, edition selene, 123 S.

Il était une fois ... Es war einmal
2001, edition selene, 35 S.

Lautpoesie/-musik nach 1945
2000, edition selene, 1240 S.

ODER
1998, edition selene, 158 S.
2003, S. Fischer

Neue Anagramme
1998, edition selene, 88 S.
2003, S. Fischer, 96 S.

Herausgeberschaften

Franz Richard Behrens: Todlob. Feldtagebuchgedichte 1915/16
2012, Edition Text und Kritik, 122 Seiten

Rainer Maria Rilke: Das große Lesebuch
2011, Fischer Taschenbuch Verlag, 745 Seiten

In diesem Land. Gedichte aus den Jahren 1990-2010
2010, S. Fischer, 637 Seiten

Neue Rundschau 1/2010: Prosa Leipzig
2010, S. Fischer Verlag, 270 Seiten

Oskar Pastior: durch - und zurück. Gedichte
2007, Fischer Taschenbuch Verlag, 320 Seiten
„Herkunft Heimat. Eine Lektüre. Zu den Gedichten von Helga M. Novak“,
in: Helga M. Novak: „wo ich jetzt bin. Gedichte“. Ausgewählt von Michael
Lentz. Frankfurt a.M.: Schöffling & Co. 2005, S. 213-226

Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 2: Franz Mon.
2004, edition selene, 172 S.

Christoph Buchwald, Michael Lentz (Hg.)
Jahrbuch der Lyrik 2005
2004, C.H. Beck, 189 S.

Martin Gülich, Thomas Hoeps, Michael Lentz, Antje Rávic Strubel (Hg.):
Zeitzonen, Anthologie
2004, edition selene, 336 S.

Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 1: Bob Cobbing.
2003, edition selene, mit CD

Prof. Dr. Hans-Ulrich Treichel, seit März 2018 im Ruhestand

Prof. Dr. Hans-Ulrich Treichel

Biografie

Hans-Ulrich Treichel, 1952 in Versmold/Westfalen geboren, lebt in Berlin und Leipzig. Er studierte Germanistik an der Freien Universität Berlin und promovierte 1984 mit einer Arbeit über Wolfgang Koeppen. Er war Lektor für deutsche Sprache an der Universität Salerno und an der Scuola Normale Superiore Pisa. Von 1985-1991 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin und habilitierte sich 1993. Von 1995 bis 2018 war er Professor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Auszeichnungen

2007 Preis der Frankfurter Anthologie

2006 Kritikerpreis
Eichendorff-Preis

2005 Hermann-Hesse-Preis

2003 Margarete-Schrader-Preis für Literatur
Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis

2000 Poetik-Dozentur Frankfurt am Main

1993 Förderpreis zum Bremer Literaturpreis

1988 Stipendiat der Villa Massimo/Rom

1985 Leonce-und-Lena-Preis beim Darmstädter "Literarischen März"

Veröffentlichungen

Tagesanbruch. Erzählung. Berlin: Suhrkamp, 2016.

Frühe Störung. Roman. Berlin: Suhrkamp, 2014.

Mein Sardinien. Eine Liebesgeschichte.
Hamburg: Mare, 2012.

Endlich Berliner.
Berlin: Insel, 2011.

Grunewaldsee. Roman.
Berlin: Suhrkamp, 2010.

Liebesgedichte.
Frankfurt am Main: Insel, 2009.

Anatolin. Roman.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2008.

Südraum Leipzig. Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007.

Der Papst, den ich gekannt habe. Erzählung.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007.

Der Felsen, an dem ich hänge. Essays und andere Texte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005.

Menschenflug. Roman.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005.

Der irdische Amor. Roman.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2002.

Gespräch unter Bäumen. Gesammelte Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2002.

Der Entwurf des Autors. Frankfurter Poetikvorlesungen.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000.

Tristanakkord. Roman
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000.

Der Verlorene. Erzählung
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1998.

Heimatkunde oder alles ist heiter und edel. Besichtigungen.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1996.

Der einzige Gast. Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1994.

Von Leib und Seele. Berichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1992.

Seit Tagen kein Wunder. Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1990.

Liebe Not. Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1986.

PDF Vollständige Publikationsliste

Geschäftsführung

Jörn Dege, Geschäftsführer

Jörn Dege

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joern.dege@uni-leipzig.de
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Sprechstunde

Nach Vereinbarung (am besten per E-Mail)

Biografie

Jörn Dege, geboren 1982, Studium der Mathematik und Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2010 Stipendiat des Klagenfurter Literaturkurses. 2011-2016 Redakteur der Literaturzeitschrift Edit und seit 2013 Herausgeber der Buchreihe Volte bei Spector Books mit Mathias Zeiske. Leiter literarischer Werkstätten und Fortbildungen, verschiedene Lehraufträge. Seit Beginn 2014 Geschäftsführer am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Gastdozenturen
Sommersemester 2018

Cathy de Haan

Cathy de Haan

Biografie

Cathy de Haan studierte nach Bühnenpraxis als Sängerin und Schauspielerin u.a. an der Hochschule für Film und Fernsehen München und arbeitete anschließend als Dramaturgin in Deutschland und den USA. Begleitend dazu begann sie mit Lehrveranstaltungen zu Medienästhetik, Dramaturgie und Filmgeschichte an der Universität Leipzig und ist seit 2008 Lehrbeauftragte am DLL. Sie ist Mitglied der Europäischen Filmakademie und regelmäßig als Kuratorin, Moderatorin und Jurymitglied für Medien im transkulturellen Kontext auf Festivals und Filmsymposien im In- und Ausland vertreten. Mit kulturellen Institutionen wie Goethe-Institut, Robert Bosch Stiftung und OSTPOL als Partner, initiiert sie interdisziplinäre Kulturprojekte. Seit 2013 leitet sie als Co-Direktorin das Stoffentwicklungsprogramm und Filmemacher-Netzwerk CINEMATCH.

Franziska Gerstenberg

Franziska Gerstenberg

Biografie

Franziska Gerstenberg, 1979 in Dresden geboren, hat von 1998 bis 2002 am Deutschen Literaturinstitut studiert. Seitdem freie Schriftstellerin. 2002/2003 war sie Mitherausgeberin von EDIT – Papier für neue Texte. Dozentin für literarisches Schreiben unter anderem für die Bayerische Akademie des Schreibens und die Textmanufaktur. Nach den Erzählbänden „Wie viel Vögel“ (2004) und „Solche Geschenke“ (2007) erschien 2012 der Roman „Spiel mit ihr“. Zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2016 der Sächsische Literaturpreis für „So lange her, schon gar nicht mehr wahr“.

Petra Gropp

Petra Gropp

Biografie

Dr. Petra Gropp wurde 1974 in Mainz geboren, studierte, promovierte und arbeitete, u.a. als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, an den Universitäten Mainz und Dijon. Seit 2003 ist sie als Lektorin für deutschsprachige Literatur im S. Fischer Verlag tätig.

Thomas Kapielski

Thomas Kapielski

Biografie

Thomas Kapielski, geboren 1951 in Berlin; Studienabschlüsse: Physische Geographie, Philologie, Philosophie; Künstler, Musiker, Schriftsteller; Professuren: Kunsthochschule Kassel, HBK Braunschweig, Literaturinstitut Biel; div. Veröffentlichungen, Ausstellungen, Trostpreise.

Johannes Kirsten

Johannes Kirsten

Biografie

Johannes Kirsten wurde 1976 in Berlin geboren und studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und New York. Nach diversen Arbeiten an verschiedenen Berliner Theatern und mit dem Produktionskollektiv lunatiks produktion, 2004-2006 Regieassistent und später Dramaturg am Nationaltheater Mannheim. Ab 2006 Arbeit als freier Dramaturg und Autor (u.a. Ruhrtriennale, Nationaltheater Korea in Seoul und Deutschlandradio Kultur). Von 2008 bis 2013 fester Dramaturg am Centraltheater und der Skala Leipzig. Dort entwickelte er 2012 mit dem Schriftsteller Clemens Meyer das Talkformat STALLGESPRÄCHE, das seitdem an verschiedensten Orten auftaucht (u. a. Kammerspiele München, Schillertage Mannheim, Oper Halle). Engere Zusammenarbeit u.a. mit den Regisseuren Sascha Hawemann, Rainald Grebe, Martin Laberenz und Alexander Eisenach. 2011/12 und 2013 Gastprofessur für Dramatik am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Seit der Spielzeit 2013/14 Dramaturg am Schauspiel Hannover.

Monika Rinck

Monika Rinck

Biografie

Monika Rinck lebt in Berlin. Seit 1989 diverse Veröffentlichungen in vielen Verlagen. Im Frühjahr 2012 erschien ihr jüngster Lyrikband HONIGPROTOKOLLE bei kookbooks, für den sie den Huchel-Preis erhielt. Im Frühjahr 2015 folgte: RISIKO & IDIOTIE, Streitschriften, im selben Verlag. Monika Rinck ist Mitglied im P.E.N.-Club, der Lyrikknappschaft Schöneberg, der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2015 erhielt Monika Rinck den Kleist-Preis und 2017 den Ernst-Jandl-Preis. Im Jahr 2017 kuratierte sie das Festival POETICA in Köln. Sie übersetzt, auch gemeinsam mit Orsolya Kalász aus dem Ungarischen, kooperiert mit Musikern und Komponisten und lehrt von Zeit zu Zeit. Zuletzt erschien der Band KRITIK DER MOTORKRAFT bei Brueterich Press.

Heidi Specker

Heidi Specker

Biografie

Heidi Specker, geboren am 04. 06.1962 in Damme (Niedersachsen)

seit 2011 Professorin an der HGB, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
Leiterin der Klasse für Fotografie

Die fotografischen Schwerpunkte liegen in Architektur und der Dingwelt, aktuell auch im Porträt. Ihre Serie „Im Garten“ von 2003 verbindet Architektur und urbane Landschaft. In der Serie „Landhaus Lemke“ von 2008 im Mies van der Rohe Haus thematisiert sie das Verhältnis von Mensch und Architektur. Genauso wie Giorgio de Chirico in die Serie „Termini“ Eingang findet. „Termini“ ist das Ergebnis ihres Stipendiums in der Villa Massimo im Jahr 2010. Ihre aktuellsten Arbeiten „In Front Of“ fokussieren sich ganz auf das Porträt. Heidi Specker hatte zahlreiche Einzelausstellungen, so beispielsweise im Sprengel Museum (Hannover), Mies van der Rohe Haus (Berlin), Leopold-Hoesch-Museum (Düren), Pinakothek der Moderne (München) und in der Berlinischen Galerie.

www.heidispecker.de

Gerhild Steinbuch

Gerhild Steinbuch

Biografie

Gerhild Steinbruch, geboren 1983 in Mödling (Österreich), studierte Szenisches Schreiben in Graz und Dramaturgie an der HfS Ernst Busch, Berlin. Teilnahme u.a. an den Werkstatttagen am Wiener Burgtheater, an der International Residency am Royal Court Theatre, London, an den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt und an der Autorenwerkstatt Prosa am LCB. Hausautorin am Schauspielhaus Wien und im Autorenlabor des Schauspiels Frankfurt. Arbeiten sowohl als Autorin am Stadttheater (zuletzt „MS Pocahontas“ am Schauspiel Frankfurt, 2015) und im Musiktheater (zuletzt „Marta“ an der Opera de Lille, 2016), als auch im Kollektiv: zum einen als „Freundliche Mitte“ (zuletzt „Finsternis“ am brut Wien / TD Berlin, 2016) und im Duo mit dem Autor Jörg Albrecht (zuletzt: „You’re not the same, Batman!“, Steirischer Herbst, 2014). Gerhild Steinbuch unterrichtete am Institut für Sprachkunst in Wien und arbeitet neben ihrer Autorinnentätigkeit als freie Dramaturgin und Übersetzerin aus dem Englischen 18 (zuletzt: „Ophelias Zimmer“, Schaubühne Berlin, Regie: Katie Mitchell). Gerhild Steinbuch lebt in Berlin.

Lehrbeauftragte

Sibylla Hirschhäuser

Sibylla Hirschhäuser

Biografie

1988 geboren in München. Studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und Literarisches Schreiben in Leipzig. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien.

Sibylla Vričić Hausmann

Sibylla Vričić Hausmann

Biografie

Sibylla Vričić Hausmann, 1979 in Wolfsburg geboren, studierte Literaturwissenschaften, Linguistik und Philosophie in Münster und Berlin. Im Anschluss lebte sie für drei Jahre in Bosnien und Herzegowina, wo sie an einem Theater arbeitete. Ein zweites Studium absolvierte sie am DLL. Sie veröffentlichte Gedichte, Essays, Wissenschaftliches und Kurzprosa in Zeitschriften und Anthologien. Anfang 2018 erscheint ihr Debüt „3FALTER“ (Lyrik). Die „Tippgemeinschaft 2016“ und die Lyrikanthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“ (2017) gab sie zus. mit Kolleg*innen heraus und ist Redakteurin der Literaturzeitschrift „PS: Anmerkungen zum Literaturbetrieb / Politisch Schreiben“. 2013 erhielt sie den 2. Feldkircher Lyrikpreis, war Finalistin beim Literarischen März 2015 und beim Lyrikpreis München 2016. 2016 erhielt sie ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Sekretariat

Verena Orlowski, Sekretariat

Verena Orlowski

Kontakt

verena.orlowski@uni-leipzig.de
Telefon 0341 97 30300
Telefax 0341 97 30319

Wächterstraße 34
04107 Leipzig
Postfach 100920

Sprechstunde

Während der Vorlesungszeit:
Montag bis Mittwoch 9.00–14.00 Uhr
Ansonsten nach Vereinbarung

Studentische Hilfskräfte

Benedikt Kuhn, Professur Literarische Ästhetik

Benedikt Kuhn

Margarita Iov, Professur Deutsche Literatur

Margarita Iov

Hanna Sturm, Professur Literarisches Schreiben

Hanna Sturm

Julian Korb, Veranstaltungen/Technik/Website

Studierendenvertretung

Olivia Golde

Linn Penelope Micklitz

Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Katja Stopka

Dr. Katja Stopka

Biografie

Dr. Katja Stopka, 1964 geboren in Duisburg.



Studium der Neueren Deutschen Literatur, Geschichte, Romanistik sowie der Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Promoviert mit einer Arbeit über die kultur- und medienhistorische Bedeutung des akustischen Rauschens in der deutschsprachigen Literatur am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaft der Freien Universität Berlin.



Seit Januar 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“ am Deutschen Institut für Literatur Leipzig (DLL).



Zuvor: Von 2013-2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Literarische Schreibprozesse im Kontext der institutionellen Hochschulausbildung – dargestellt am Beispiel des Instituts für Literatur ‚Johannes R. Becher’“ am DLL. Von 2005-2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung einschließlich der wissenschaftlichen Leitung der zugehörigen Forschungsbibliothek. Von 2002-2004
bibliothekswissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Forschungsprojekt zur Erschließung von Kinder- und Jugendliteratur der DDR (Humboldt Universität zu Berlin). 2001
Freiberufliche Tätigkeit als Literaturwissenschaftlerin, Journalistin und Dokumentarin.

1998-2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Forschungsprojekt "Derealisierung und Digitalisierung. Literatur- und Mediengeschichte" (Freie Universität Berlin). Lehraufträge am Institut für Germanistik der Universität Potsdam sowie am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin.




Publikationen / Forschungsschwerpunkte: Literatur und Zeitgeschichte; medien- kulturwissenschaftliche Literaturforschung sowie zu Wissensordnungen und Geschichtskulturen im digitalen Zeitalter.

Dr. Isabelle Lehn

Dr. Isabelle Lehn

Biografie

Dr. Isabelle Lehn, 1979 in Bonn geboren.



1998 bis 2004 Studium der Allgemeinen Rhetorik, Ethnologie und Erziehungswissenschaft in Tübingen und Leicester, anschließend Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Arbeit an einer Dissertation. 2011 Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen mit einer Arbeit zu rhetorischen Persuasionsmechanismen in der Werbung, 2012 Bachelor of Arts „Literarisches Schreiben“.



Von 2009 bis 2013 Forschungsassistentin am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, 2010 bis 2013 Lehrbeauftragte und Gastdozentin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, 2013 bis 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Literarische Schreibprozesse im Kontext der institutionellen Hochschulausbildung – dargestellt am Beispiel des Instituts für Literatur ‚Johannes R. Becher’“. Seit Januar 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“

Veröffentlichungen von Erzählungen und Essays in Anthologien und Literaturzeitschriften (u. a. „BELLA Triste“, „Edit“ und „neue deutsche literatur“). Publikumspreis beim PROSANOVA-Literaturfestival 2014, Finalistin des 19. Open Mike (2011), Preis des Drehbuchwettbewerbs „Ansichtssache“ (2009) und Verfilmung des Drehbuchs „Help!“ in Lodz, Polen (2010). Stipendiatin der Künstlerhäuser Worpswede, der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Studienstiftung des deutschen Volkes.



Sascha Macht

Sascha Macht

Biografie

Sascha Macht, 1986 in Frankfurt (Oder) geboren.

2007 bis 2014 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 Bachelor of Arts „Literarisches Schreiben“. 2014 Master of Arts „Literarisches Schreiben“.

2011 bis 2013 Lehraufträge am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Von 2013 bis 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Literarische Schreibprozesse im Kontext der institutionellen Hochschulausbildung – dargestellt am Beispiel des Instituts für Literatur ‚Johannes R. Becher’“. Seit Januar 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“

Veröffentlichungen von Prosa, Lyrik und Dramatik in Anthologien und Literaturzeitschriften (u. a. „Edit“, „Neue Rundschau“ und „BELLA triste“). Mitglied der Autorengemeinschaft „Vereinigung 1. Februar“. Stipendiat des Künstlerhauses Lukas, Ahrenshoop, und der Stiftung Brückner-Kühner Kassel.





Maja-Maria Becker

Maja-Maria Becker

Biografie

Maja-Maria Becker, 1976 in Quakenbrück geboren.

Studierte Germanistik, Philosophie und Kulturwissenschaften in
Heidelberg, Oldenburg und Bremen. Anschließend war sie unter
anderem als Freie Lektorin tätig. Seit Oktober 2012 Master-Studium
am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Veröffentlichte Lyrik und Erzählungen in Anthologien und
Literaturzeitschriften. Mitherausgeberin der "Tippgemeinschaft
2014", der Jahresanthologie der Studierenden des Deutschen
Literaturinstituts.

Aktuell Lehrbeauftragte für "Literarisches Schreiben" am Deutschen
Literaturinstitut Leipzig.

Seit Januar 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“

Juliane Zöllner

Juliane Zöllner

Biografie

Juliane Zöllner, 1981 in Dresden geboren.

Initiierung verschiedener Theater- und Performanceprojekte.
2009 Abschluss des Studiums der Philosophie und Germanistik in Heidelberg. Anschließend Arbeit an einem Forschungsprojekt zu Klopstock.

Seit Oktober 2011 Studium am Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichung von Gedichten und Erzählungen in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien.

Seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“

In Elternzeit

Claudius Nießen, Geschäftsführer, in Elternzeit (2014 bis 2018)

Claudius Nießen

Biografie

Claudius Nießen, geboren in Aachen. Arbeiten u.a. für WDR und Handelsblatt. Studium am Deutschen Literaturinstitut. Lehraufträge u.a. an den Universitäten Heidelberg und Düsseldorf. Unter dem Label „ClaraPark“ entwickelt er Literaturveranstaltungen und berät öffentliche Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen in Fragen der Kunst- und Kulturförderung. Seit 2008 ist Claudius Nießen Geschäftsführer des Deutschen Literaturinstitutes Leipzig.