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Prof. Dr. Ulrike Draesner, Professorin für Deutsche Literatur und Erasmus-Koordinatorin

Prof. Dr. Ulrike Draesner

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Mittwoch 16.00-17.00 Uhr

Biografie

Ulrike Draesner wurde 1962 in München geboren. Sie studierte Germanistik, Jura, Anglistik und Philosophie in München und Oxford. 1992 promovierte sie mit einer Arbeit über episches Erzählen und Intertextualität. Seither lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie hatte verschiedene Poetikdozenturen in Deutschland, der Schweiz, England und den USA inne. Seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut.

Auszeichnungen

Frankfurter Poetikvorlesung 2017
Nicolas-Born-Preis 2016
Orphil, Lyrikpreis 2016
Literaturpreis Usedom 2015
Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik 2014
Roswithapreis der Stadt Bad Gandersheim 2013
Bremer Netzresidenz 2013
Solothurner Literaturpreis 2010
Droste-Preis der Stadt Meersburg 2006
Preis der Literaturhäuser 2002
Hölderlin-Förderpreis 2001
foglio-Preis für junge Literatur 1997
Bayerischer Staatsförderpreis für Literatur 1997
Förderpreis zum Leonce-und-Lena Preis 1995

Veröffentlichungen

Romane
Sieben Sprünge vom Rand der Welt, München 2014
Vorliebe, München 2010
Spiele, Luchterhand, München 2005
Mitgift, Luchterhand, München 2002
Lichtpause, Volk&Welt, Berlin 1998

Lange Prosa
Mein Hiddensee, Hamburg 2015
London, Lieblingsorte, Berlin 2016

Erzählungen
Richtig liegen. Geschichten in Paaren, Luchterhand, München 2011
Hot Dogs, Luchterhand, München 2004
Reisen unter den Augenlidern, Ritter, Klagenfurt 1999

Gedichte
Nibelungen. Heimsuchung, Stuttgart 2016
subsong, Luchterhand, München 2014
berührte orte, Luchterhand, München 2008
kugelblitz, Luchterhand, München 2005
für die nacht geheuerte zellen, Sammlung Luchterhand, München 2001
: to change the subject, Radikalübersetzungen Shakespeare-Sonette, Wallstein, Göttingen 2000
anis-o-trop, Sonettkranz, Rospo, Hamburg 1997
gedächtnisschleifen, edition suhrkamp, Frankfurt am Main 1995, wiederaufgelegt 2002 und 2008

Essaybände
Grammatik der Gespenster, Frankfurter Poetikvorlesungen, Reclam 2018
Heimliche Helden, Luchterhand, München 2013
Schöne Frauen Lesen, Luchterhand, München 2007
Zauber im Zoo, Bamberger Poetikvorlesungen, Wallstein 2007

Life Writing
Eine Frau wird älter, Penguin Hardcover, Herbst 2018

Libretto
Tre Volti – 3 Blicke auf Liebe und Krieg – Musiktheater mit Monteverdi“, Komponistin: Annette Schlünz, UA: Eröffnung der Schwetzinger Festspiele, Ende April 2017

Cds
Happy Aging. Ulrike Draesner spricht über ihre Wechseljahre, Supposé Verlag 2016

Übersetzungen (Bücher)
druckmaschine drittmensch, Gedichte von Afrizal Malna, übersetzt aus dem Indonesischen, Berlin 2015
Auf der Sonne Stirn: Gedichte von Dorothea Rosa Herliany, übersetzt aus dem Indonesischen, Berlin 2014
Weg, fünf Füße breit, Langgedicht von Michèle Métail, Wien 2009
Wilde Iris, Gedichte von Louise Glück, Luchterhand, München 2008
Averno, Gedichte von Louise Glück, Luchterhand, München 2007
Heimliche Deutung, Gedichte von HD (Hilda Doolittle), Urs Engeler Editor, Basel 2006
The First Reader, kurze Prosa, Gedichte und drei Theaterstücke von Gertrude Stein, Ritter Verlag Klagenfurt/Wien 2001

Hörspiele
beziehungsmaschine, BR 1998
dieser Bottich, ach das Ich, BR 1998

Prof. Dr. Josef Haslinger, Professor für Literarische Ästhetik

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Dienstag 18.00-19.00 Uhr

Biografie

Josef Haslinger, geboren 1955 in Zwettl, Niederösterreich. Studium der Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. 1980 Promotion. Seither freiberuflich als Schriftsteller tätig. 1976 bis 1992 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Wespennest". 1986 bis 1989 Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung. 1986 bis 1995 Mitorganisator der "Wiener Vorlesungen zur Literatur". Lehrtätigkeit an der Gesamthochschule Kassel, den Universitäten Innsbruck und Wien, sowie in den USA am Oberlin College, an der Bowling Green State University in Ohio, an der University of Iowa und an der University of Illinois in Chicago.

Auszeichnungen

1980 Theodor Körner Preis

1982 Österreichisches Staatsstipendium für Literatur

1984 Förderungspreis der Stadt Wien

1985 Stipendium des Deutschen Literaturfonds

1988 Österreichisches Dramatikerstipendium

1993 Elias Canetti-Stipendium der Stadt Wien

1994 Stipendium des Deutschen Literaturfonds
Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur

2000 Preis der Stadt Wien und Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels

2004 Würdigungspreis des Landes Niederösterreich

2010 Mainzer Stadtschreiber

2011 Rheingau Literaturpreis

2012 Kammweg Literaturpreis

Veröffentlichungen

Jáchymov.
2011, S. Fischer, 272 S.

Phi Phi Island. Ein Bericht.
2007, S. Fischer, 203 S.

Zugvögel
2006, S. Fischer, 208 S.

Josef Haslinger (Hg.), Hans-Ulrich Treichel (Hg.)
Schreiben lernen - Schreiben lehren
2006 S. Fischer, 240 S.

Josef Haslinger (Hg.), Hans-Ulrich Treichel (Hg.)
Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?
Berichte aus der Werkstatt
2005 Suhrkamp, edition suhrkamp 2395, 210 S.

Klasse Burschen
2001, S. Fischer, 224 S.

Das Vaterspiel
2000, S.Fischer, 576 S.

Hausdurchsuchung im Elfenbeinturm
1996, S. Fischer, 144 S.

Opernball
1995 S. Fischer, 480 S.

Politik der Gefühle
1995, S. Fischer, 144 S.

Der Tod des Kleinhäuslers Ignaz Hajek/Die mittleren Jahre
1995, S. Fischer, 160 S.

Das Elend Amerikas
1992, S. Fischer, 160 S.

Prof. Dr. Michael Lentz, Professor für Literarisches Schreiben und derzeitiger Institutsdirektor

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Donnerstag 16.00-17.00 Uhr

Biografie

Michael Lentz wurde 1964 in Düren geboren (Nordrhein-Westfalen) und lebt in Leipzig und Berlin. Nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Aachen und München, 1998 Promotion mit einer Arbeit über Lautpoesie/-musik nach 1945. Lentz war Schüler des Komponisten Josef Anton Riedl und ist seit 1989 in dessen Ensemble. Er war Kurator der Veranstaltungsreihe „SOUNDBOX. Akustische Kunst“ in Salzburg, München und Berlin und beschäftigt sich mit akustischer Literatur, Lautpoesie, Lautmusik, improvisierter Musik und Experimentalfilm. Er war Gastprofessor und hatte danach eine Vertretungsprofessur am DLL inne, bevor er im Herbst 2006 zum Professor für Literarisches Schreiben berufen wurde. Musikprojekte (CDs) zusammen mit Axel Kühn, Bühnenshows mit Uli Winters. Auftritte im In- und Ausland. Er schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele, Gedichte und Stücke für unterschiedliche Besetzungen (uraufgeführt u.a. bei den Donaueschinger Musiktagen; Klang-Aktionen. Neue Musik München; musica viva/München).

Auszeichnungen

2012/13 Frankfurter Poetik-Vorlesungen

2012 Walter-Hasenclever-Literaturpreis

2008 Poetikdozentur Wiesbaden

2006 Liliencron-Dozentur

2005 Preis der Literaturhäuser

2002 Hans-Erich-Nossack-Förderpreis des BDI

2001 Aufenthaltsstipendium Villa Aurora, USA
Ingeborg-Bachmann-Preis

2000 Aufenthaltsstipendium Casa Baldi in Olevano bei Rom

1999 Literaturstipendium des Berliner Senats (LCB)
Literaturförderungspreis des Freistaates Bayern

1998 1. Preis Individual Competition National Poetry Slam

Veröffentlichungen

Atmen Ordnung Abgrund. Frankfurter Poetikvorlesungen
2013, S. Fischer, ca. 400 Seiten

Textleben. Über Literatur, woraus sie gemacht ist, was ihr vorausgeht und was aus ihr folgt
2011, S. Fischer, 576 Seiten

Offene Unruh: 100 Liebesgedichte
2010, S. Fischer, 167 S.

Pazifik Exil
2007, S. Fischer, 464 S.

Liebeserklärung
2003, S. Fischer, 190 S.

Aller Ding
2003, S. Fischer, 192 S.

Muttersterben
2002, S. Fischer, 186 S.

ENDE GUT. Sprechakte
2001, edition selene, 123 S.

Il était une fois ... Es war einmal
2001, edition selene, 35 S.

Lautpoesie/-musik nach 1945
2000, edition selene, 1240 S.

ODER
1998, edition selene, 158 S.
2003, S. Fischer

Neue Anagramme
1998, edition selene, 88 S.
2003, S. Fischer, 96 S.

Herausgeberschaften

Franz Richard Behrens: Todlob. Feldtagebuchgedichte 1915/16
2012, Edition Text und Kritik, 122 Seiten

Rainer Maria Rilke: Das große Lesebuch
2011, Fischer Taschenbuch Verlag, 745 Seiten

In diesem Land. Gedichte aus den Jahren 1990-2010
2010, S. Fischer, 637 Seiten

Neue Rundschau 1/2010: Prosa Leipzig
2010, S. Fischer Verlag, 270 Seiten

Oskar Pastior: durch - und zurück. Gedichte
2007, Fischer Taschenbuch Verlag, 320 Seiten
„Herkunft Heimat. Eine Lektüre. Zu den Gedichten von Helga M. Novak“,
in: Helga M. Novak: „wo ich jetzt bin. Gedichte“. Ausgewählt von Michael
Lentz. Frankfurt a.M.: Schöffling & Co. 2005, S. 213-226

Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 2: Franz Mon.
2004, edition selene, 172 S.

Christoph Buchwald, Michael Lentz (Hg.)
Jahrbuch der Lyrik 2005
2004, C.H. Beck, 189 S.

Martin Gülich, Thomas Hoeps, Michael Lentz, Antje Rávic Strubel (Hg.):
Zeitzonen, Anthologie
2004, edition selene, 336 S.

Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 1: Bob Cobbing.
2003, edition selene, mit CD

Geschäftsführung

Jörn Dege, Geschäftsführer

Jörn Dege

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joern.dege@uni-leipzig.de
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Nach Vereinbarung (am besten per E-Mail)

Biografie

Jörn Dege, geboren 1982, Studium der Mathematik und Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2010 Stipendiat des Klagenfurter Literaturkurses. 2011-2016 Redakteur der Literaturzeitschrift Edit und seit 2013 Herausgeber der Buchreihe Volte bei Spector Books mit Mathias Zeiske. Leiter literarischer Werkstätten und Fortbildungen, verschiedene Lehraufträge. Seit Beginn 2014 Geschäftsführer am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ab 2019 Mitorganisator des Leipziger Literaturfestivals Literarischer Herbst.

Gastdozenturen
Wintersemester 2019/2020

Jan Kuhlbrodt

Jan Kuhlbrodt

Biografie

Geboren 1966 in Karl-Marx-Stadt. Studium der Philosophie und am Deutschen Literaturinstitut, lebt heute als freier Schriftsteller in Leipzig. Zuletzt erschienen von ihm: Kaiseralbum. Choräle und Kantaten (Verlagshaus Berlin, 2015), Das Modell (Roman, Edition Nautilus, 2016), Über die kleine Form (mikrotext, 2017) und Das Stockholmsyndrom (Novelle, Elifverlag, 2018). Er übersetzte u. a. Konstantin Kavafis und Keith Waldrop. Jan Kuhlbrodt ist Mitherausgeber der Reihe Neue Lyrik im Verlag Poetenladen und Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Veröffentlichungen

Lexikon der Statussymbole. Leipzig 2001.
Platon und die Spülmaschine. Leipzig 2002 (zusammen mit Ernst Kahl).
Verzeichnis. Gedichte. München 2006.
Wagnis Warteschleife. Gedichte. München 2007.
Schneckenparadies. Roman. Plöttner Verlag Leipzig 2008
Zentralantiquariat. Gedicht. parasitenpresse, Köln 2010.
Vor der Schrift.Roman. Plöttner Verlag, Leipzig 2010.

Sascha Macht

Sascha Macht

Biografie

Geboren 1986 in Frankfurt (Oder). Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen von Prosa, Lyrik und Dramatik in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften. Im Frühjahr 2016 erschien sein erster Roman Der Krieg im Garten des Königs der Toten im DuMont Buchverlag. Er lebt in Leipzig.

Kristof Magnusson

Kristof Magnusson

Biografie

1976 in Hamburg als Sohn deutsch-isländischer Eltern geboren. Ausbildung zum Kirchenmusiker bei der evangelischen Landeskirche Nordelbien. Zivildienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. in New York City in der Sozialarbeit mit Holocaustüberlebenden und Obdachlosen. Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík. Er schreibt Theaterkomödien, wie z.B. Männerhort (Verlag der Autoren, 2003) und Sushi für alle (Verlag der Autoren, 2011), und Romane: Zuhause (2005), Das war ich nicht (2010), Arztroman (2015, alle im Verlag Antje Kunstmann). Er übersetzt aus dem Isländischen und engagiert sich durch Lesungen, Vorträge und Seminare für Literatur in Einfacher Sprache. Außerdem unterrichtete er Literatur und literarisches Schreiben u.a. am Deutschen Literaturinstitut, am Dartmouth College und am Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Maxi Obexer

Maxi Obexer

Biografie

Theaterautorin und Schriftstellerin, wuchs in Südtirol, Italien auf. Sie lebt in Berlin. Obexer studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und Berlin. Im Herbst 2017 erschien ihr Romanessay Europas längster Sommer. Im Mannheimer Staatstheater wurde im Februar 2018 ihr Theaterstück Wenn wir lieben uraufgeführt. Maxi Obexer lehrte u.a. an der Georgetown University in Washington D.C., am Dartmouth College in New Hampshire und an der Universität der Künste, Berlin. 2014 gründete sie mit Sasha Marianna Salzmann das Neue Institut für Dramatisches Schreiben, Nids.

Kerstin Preiwuß

Kerstin Preiwuß

Biografie

Lyrikerin und Prosaschriftstellerin, 1980 in Lübz geboren, wuchs in Plau am See und Rostock auf und lebt heute als freie Autorin mit ihrer Familie in Leipzig. Sie studierte in Leipzig und Aix-en-Provence, promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen und ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig sowie Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Sie veröffentlichte die Gedichtbände Nachricht von neuen Sternen (2006), Rede (2012), Gespür für Licht (2016) sowie die Romane Restwärme (2014) und Nach Onkalo (2017). Zuletzt erschien Das Komma und das Und, ein Sachbuch für den Duden-Verlag, im Frühling 2020 folgt ein neuer Gedichtband.

Lehrbeauftragte

Ulrike Feibig

Ulrike Feibig

Biografie

Geboren 1984 in Magdeburg, studierte Kunstpädagogik an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Tanz durch. Sie ist Teil des Performance Kollektivs Pik7 (zusammen mit Angelika Waniek und Martina Hefter). Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. 2016 erschien ihr Debütband "perlicke perlacke, mein Herz schlägt" im poetladen Verlag. 2019 war sie Stipendiatin der Sächsischen Kulturstiftung und des Literarischen Colloquiums Berlin.

Sibylla Vričić Hausmann

Sibylla Vričić Hausmann

Biografie

Sibylla Vričić Hausmann, 1979 in Wolfsburg geboren, studierte Literaturwissenschaften, Linguistik und Philosophie in Münster und Berlin. Im Anschluss lebte sie für drei Jahre in Bosnien und Herzegowina, wo sie an einem Theater arbeitete. Ein zweites Studium absolvierte sie am DLL. Sie veröffentlichte Gedichte, Essays, Wissenschaftliches und Kurzprosa in Zeitschriften und Anthologien. Anfang 2018 erscheint ihr Debüt „3FALTER“ (Lyrik). Die „Tippgemeinschaft 2016“ und die Lyrikanthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“ (2017) gab sie zus. mit Kolleg*innen heraus und ist Redakteurin der Literaturzeitschrift „PS: Anmerkungen zum Literaturbetrieb / Politisch Schreiben“. 2013 erhielt sie den 2. Feldkircher Lyrikpreis, war Finalistin beim Literarischen März 2015 und beim Lyrikpreis München 2016. 2016 erhielt sie ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Sekretariat

Verena Orlowski, Sekretariat

Verena Orlowski

Kontakt

verena.orlowski@uni-leipzig.de
Telefon 0341 97 30300
Telefax 0341 97 30319

Wächterstraße 34
04107 Leipzig
Postfach 100920

Sprechstunde

Während der Vorlesungszeit:
Montag bis Mittwoch 9.00–14.00 Uhr
Ansonsten nach Vereinbarung

Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Sebastian Weirauch

Dr. Sebastian Weirauch

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sebastian.weirauch@uni-leipzig.de
+49 341 97 30314

Biografie

Dr. Sebastian Weirauch, studierte Soziologie, Literaturwissenschaft und Literarisches Schreiben an der RWTH Aachen, der Stanford University und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2018 erschien seine Dissertationsschrift »Gegen Ironie sind sie machtlos. Eine medienkritische Untersuchung von Elfriede Jelineks subversiver Rhetorik« bei Königshausen & Neumann. Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Anthologien und Literaturzeitschriften. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen sowie akademische Vortrags- und Dozententätigkeit. Weitere Tätigkeiten als (Radio-) Journalist, Mitorganisator von Ladyfesten, Medienpädagoge, Alten- und Behindertenpfleger.

Veröffentlichungen

Wissenschaftliche Publikationen (Auswahl)

2012: "Misstrauen ums Ganze – Die Politische Ästhetik in Heinrich von Kleists 'Die Verlobung in St. Domingo'", in: Euphorion, Band 106 (2012), Heft 2

2016: "Soziale Kämpfe und politische Normativität in Axel Honneths 'Recht der Freiheit'", verfasst mit Markus Baum und Maike Weißpflug, in: Politische Theorie und Gesellschaftstheorie – Zwischen Erneuerung und Ernüchterung. Sybille de la Rosa /Michael Haus (Hg). Baden-Baden: Nomos Verlag.

2018: "'Gegen Ironie sind sie machtlos' Eine medienkritische Untersuchung von Elfriede Jelineks subversiver Rhetorik" bei Könighausen und Neumann in der Reihe Epistemata (ISBN: 978-3-8260-6427-2)

2018: "'Ist das nicht schon Krieg?' Feminismus und '1968' in Elfriede Jelineks Prosa der 1960er und 1970er-Jahre", in: Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur. Heft 64 (Herbst 2018) (Im Erscheinen).


Vorträge (Auswahl)

2012: "Kritik der Kultur – Geschichte und Fortschritt in der älteren und aktuellen kritischen Theorie" mit Markus Baum auf der Tagung "Fortschritt. Bildung. Kultur. Kritische Theorie heute" an der Universität Giessen

2016: Diskussionsteilnehmer im Podium mit Ao. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Irmgard Lippe und Em.o.Univ.-Prof. Dr.phil. Dr.h.c. Karl Acham im Rahmen der Auseer Gespräche vom 30.6.-2.7.2016 zum Thema "Sinne" veranstaltet von der Karl- Franzens-Universität, der Stadtgemeinde Bad Aussee in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz, der Technischen Universität Graz und der Medizinischen Universität Graz.

2018: „Mimikry des Fremden: Elfriede Jelineks Werk aus Perspektive der Literarischen Rhetorik“, im Rahmen des interdisziplinären Workshops „Alterität, Xenophobie und kulturelle Übersetzung“, veranstaltet an der Vrije Universität Brüssel von der Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte - Kontexte – Rezeption, der Universität Wien, der Forschungsgruppe THALIA, der Vrije Universiteit Brussel sowie der Universiteit Gent

2019: "Der Augenblick als ästhetische Kategorie bei Elfriede Jelinek und Peter Handke" im Rahmen des 26. Deutschen Germanistentages vom 22. bis zum 25.09.2019 an der Universität des Saarlandes Saarbrücken (Panel: Zeit).


Rezensionen (Auswahl)

2016: "Heinrich von Kleists Novelle Die Verlobung in St. Domingo. Literatur und Politik im globalen Kontext um 1800”, englischsprachige Rezension in „German Studies Review. Journal of the German Studies Association“ Volume 39, Number 2, May.

2017: "Pank`s not dead. Tim Mohr über Do-it-yourself, laute Musik und die DDR von unten", Rezension zu Tim Mohrs "Stirb nicht im Warteraum der Zukunft. Die ostdeutschen Punks und der Fall der Mauer" in "Der Freitag" (Ausgabe 19)

2018: "'Raus ins Reich'. Albtraumwelten. Tobias Ginsburg hat sich zu Reichsbürgern gesellt. Einzusteigen war leichter als auszusteigen. Eine Dystopie Alfred Kubins half", in "Der Freitag" (Ausgabe 26)


Literarische Publikationen (Auswahl)

2015: "Boedingers Universum" (Prosa), in: Jenny, 2. Ausgabe, Literaturmagazin des Instituts für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien (ISBN:3990436759)

2016: "Schildkröte" (Prosa), in: Tippgemeinschaft. Anthologie der Studierenden des Deutschen Literaturinstituts Leipzig (mit einem Vorwort von Ina Hartwig) Vorab veröffentlicht in: Leipziger Wochenzeitung, Die Wochenzeitung in Leipzig, Ausgabe 19/2015 (02.10.2015)

2017: "der himmel reißt auf" und "die zähmung eines magrittezebras" (Lyrik), in: Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten. Lyrik aus den deutschsprachigen Literaturinstituten. Mit einem Nachwort und der Besprechung des Gedichts von Michael Braun. Yevgeniy Breyger, Özlem Özgül Dündar, Alexander Kappe u.a. (Hg.). Poetenladen. (ISBN: 978-3-940691-79-8)

2018: "Oberflächenwellen", "Flüge nach den Sichtflugregeln", "Berechnen des Lagerstättenvorrats", "Flammenbild der Wetterlampe bei hohem Methangehalt" (Lyrik), in: STILL 6, Magazin für zeitgenössische Literatur und Fotografie in Berlin und New York.

Studentische Hilfskräfte

Maya Cyrus, Professur Deutsche Literatur

Maya Cyrus

Martin Dakovic, Veranstaltungen/Technik/Website

Benedikt Kuhn, Professur Literarische Ästhetik

Benedikt Kuhn

Hanna Sturm, Professur Literarisches Schreiben

Hanna Sturm

Dennis Trendelberend, Professur Deutsche Literatur

Dennis Trendelberend

Studierendenvertretung

Pia Birkel

Maurus Jacobs