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Prof. Dr. Ulrike Draesner, Professorin für Deutsche Literatur, derzeitige Institutsdirektorin

Prof. Dr. Ulrike Draesner

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Telefon +49 341 97 30 300
Telefax +49 341 97 30 319
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Sprechstunde

Mittwoch 16.00-17.00 Uhr

Biografie

Ulrike Draesner wurde 1962 in München geboren. Sie studierte Germanistik, Jura, Anglistik und Philosophie in München und Oxford. 1992 promovierte sie mit einer Arbeit über episches Erzählen und Intertextualität. Seither lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie hatte verschiedene Poetikdozenturen in Deutschland, der Schweiz, England und den USA inne. Seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut.

Auszeichnungen

Frankfurter Poetikvorlesung 2017
Nicolas-Born-Preis 2016
Orphil, Lyrikpreis 2016
Literaturpreis Usedom 2015
Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik 2014
Roswithapreis der Stadt Bad Gandersheim 2013
Bremer Netzresidenz 2013
Solothurner Literaturpreis 2010
Droste-Preis der Stadt Meersburg 2006
Preis der Literaturhäuser 2002
Hölderlin-Förderpreis 2001
foglio-Preis für junge Literatur 1997
Bayerischer Staatsförderpreis für Literatur 1997
Förderpreis zum Leonce-und-Lena Preis 1995

Veröffentlichungen

Romane
Sieben Sprünge vom Rand der Welt, München 2014
Vorliebe, München 2010
Spiele, Luchterhand, München 2005
Mitgift, Luchterhand, München 2002
Lichtpause, Volk&Welt, Berlin 1998

Lange Prosa
Mein Hiddensee, Hamburg 2015
London, Lieblingsorte, Berlin 2016

Erzählungen
Richtig liegen. Geschichten in Paaren, Luchterhand, München 2011
Hot Dogs, Luchterhand, München 2004
Reisen unter den Augenlidern, Ritter, Klagenfurt 1999

Gedichte
Nibelungen. Heimsuchung, Stuttgart 2016
subsong, Luchterhand, München 2014
berührte orte, Luchterhand, München 2008
kugelblitz, Luchterhand, München 2005
für die nacht geheuerte zellen, Sammlung Luchterhand, München 2001
: to change the subject, Radikalübersetzungen Shakespeare-Sonette, Wallstein, Göttingen 2000
anis-o-trop, Sonettkranz, Rospo, Hamburg 1997
gedächtnisschleifen, edition suhrkamp, Frankfurt am Main 1995, wiederaufgelegt 2002 und 2008

Essaybände
Grammatik der Gespenster, Frankfurter Poetikvorlesungen, Reclam 2018
Heimliche Helden, Luchterhand, München 2013
Schöne Frauen Lesen, Luchterhand, München 2007
Zauber im Zoo, Bamberger Poetikvorlesungen, Wallstein 2007

Life Writing
Eine Frau wird älter, Penguin Hardcover, Herbst 2018

Libretto
Tre Volti – 3 Blicke auf Liebe und Krieg – Musiktheater mit Monteverdi“, Komponistin: Annette Schlünz, UA: Eröffnung der Schwetzinger Festspiele, Ende April 2017

Cds
Happy Aging. Ulrike Draesner spricht über ihre Wechseljahre, Supposé Verlag 2016

Übersetzungen (Bücher)
druckmaschine drittmensch, Gedichte von Afrizal Malna, übersetzt aus dem Indonesischen, Berlin 2015
Auf der Sonne Stirn: Gedichte von Dorothea Rosa Herliany, übersetzt aus dem Indonesischen, Berlin 2014
Weg, fünf Füße breit, Langgedicht von Michèle Métail, Wien 2009
Wilde Iris, Gedichte von Louise Glück, Luchterhand, München 2008
Averno, Gedichte von Louise Glück, Luchterhand, München 2007
Heimliche Deutung, Gedichte von HD (Hilda Doolittle), Urs Engeler Editor, Basel 2006
The First Reader, kurze Prosa, Gedichte und drei Theaterstücke von Gertrude Stein, Ritter Verlag Klagenfurt/Wien 2001

Hörspiele
beziehungsmaschine, BR 1998
dieser Bottich, ach das Ich, BR 1998

Prof. Dr. Michael Lentz, Professor für Literarisches Schreiben

Prof. Dr. Michael Lentz

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Donnerstag 16.00-17.00 Uhr

Biografie

Michael Lentz wurde 1964 in Düren geboren (Nordrhein-Westfalen) und lebt in Leipzig und Berlin. Nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Aachen und München, 1998 Promotion mit einer Arbeit über Lautpoesie/-musik nach 1945. Lentz war Schüler des Komponisten Josef Anton Riedl und ist seit 1989 in dessen Ensemble. Er war Kurator der Veranstaltungsreihe „SOUNDBOX. Akustische Kunst“ in Salzburg, München und Berlin und beschäftigt sich mit akustischer Literatur, Lautpoesie, Lautmusik, improvisierter Musik und Experimentalfilm. Er war Gastprofessor und hatte danach eine Vertretungsprofessur am DLL inne, bevor er im Herbst 2006 zum Professor für Literarisches Schreiben berufen wurde. Musikprojekte (CDs) zusammen mit Axel Kühn, Bühnenshows mit Uli Winters. Auftritte im In- und Ausland. Er schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele, Gedichte und Stücke für unterschiedliche Besetzungen (uraufgeführt u.a. bei den Donaueschinger Musiktagen; Klang-Aktionen. Neue Musik München; musica viva/München).

Auszeichnungen

2012/13 Frankfurter Poetik-Vorlesungen

2012 Walter-Hasenclever-Literaturpreis

2008 Poetikdozentur Wiesbaden

2006 Liliencron-Dozentur

2005 Preis der Literaturhäuser

2002 Hans-Erich-Nossack-Förderpreis des BDI

2001 Aufenthaltsstipendium Villa Aurora, USA
Ingeborg-Bachmann-Preis

2000 Aufenthaltsstipendium Casa Baldi in Olevano bei Rom

1999 Literaturstipendium des Berliner Senats (LCB)
Literaturförderungspreis des Freistaates Bayern

1998 1. Preis Individual Competition National Poetry Slam

Veröffentlichungen

Atmen Ordnung Abgrund. Frankfurter Poetikvorlesungen
2013, S. Fischer, ca. 400 Seiten

Textleben. Über Literatur, woraus sie gemacht ist, was ihr vorausgeht und was aus ihr folgt
2011, S. Fischer, 576 Seiten

Offene Unruh: 100 Liebesgedichte
2010, S. Fischer, 167 S.

Pazifik Exil
2007, S. Fischer, 464 S.

Liebeserklärung
2003, S. Fischer, 190 S.

Aller Ding
2003, S. Fischer, 192 S.

Muttersterben
2002, S. Fischer, 186 S.

ENDE GUT. Sprechakte
2001, edition selene, 123 S.

Il était une fois ... Es war einmal
2001, edition selene, 35 S.

Lautpoesie/-musik nach 1945
2000, edition selene, 1240 S.

ODER
1998, edition selene, 158 S.
2003, S. Fischer

Neue Anagramme
1998, edition selene, 88 S.
2003, S. Fischer, 96 S.

Herausgeberschaften

Franz Richard Behrens: Todlob. Feldtagebuchgedichte 1915/16
2012, Edition Text und Kritik, 122 Seiten

Rainer Maria Rilke: Das große Lesebuch
2011, Fischer Taschenbuch Verlag, 745 Seiten

In diesem Land. Gedichte aus den Jahren 1990-2010
2010, S. Fischer, 637 Seiten

Neue Rundschau 1/2010: Prosa Leipzig
2010, S. Fischer Verlag, 270 Seiten

Oskar Pastior: durch - und zurück. Gedichte
2007, Fischer Taschenbuch Verlag, 320 Seiten
„Herkunft Heimat. Eine Lektüre. Zu den Gedichten von Helga M. Novak“,
in: Helga M. Novak: „wo ich jetzt bin. Gedichte“. Ausgewählt von Michael
Lentz. Frankfurt a.M.: Schöffling & Co. 2005, S. 213-226

Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 2: Franz Mon.
2004, edition selene, 172 S.

Christoph Buchwald, Michael Lentz (Hg.)
Jahrbuch der Lyrik 2005
2004, C.H. Beck, 189 S.

Martin Gülich, Thomas Hoeps, Michael Lentz, Antje Rávic Strubel (Hg.):
Zeitzonen, Anthologie
2004, edition selene, 336 S.

Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 1: Bob Cobbing.
2003, edition selene, mit CD

Prof. Dr. Kerstin Preiwuß, Professorin für Literarische Ästhetik, Erasmus-Koordinatorin

Prof. Dr. Kerstin Preiwuß

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Telefax +49 341 97 30 319
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Sprechstunde

Donnerstag 14 bis 15 Uhr

Biografie

Kerstin Preiwuß wurde 1980 in Lübz (Meckl.) geboren und lebt in Leipzig. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie in Leipzig und Aix-en-Provence sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 promovierte sie mit einer linguistischen Arbeit über die Semiose deutsch-polnischer Ortsnamen und ist seither als freie Schriftstellerin tätig. Sie hatte Lehrtätigkeiten in Leipzig, Bremen, Wien und Rostock inne. Seit Oktober 2021 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Ihre Arbeit umfasst Prosa, Essay, Sachbuch und Lyrik.

Auszeichnungen

2020 Anke-Bennholdt-Thomsen-Preis für Lyrik der Deutschen Schillerstiftung
2018 Eichendorff-Literaturpreis Lyrikpreis-Meran
2012 Mondseer Lyrikpreis
2008 Hermann-Lenz-Stipendium

Veröffentlichungen

2020 Taupunkt, Gedichte
2019 Das Komma und das Und, Sachbuch
2017 Nach Onkalo, Roman
2016 Gespür für Licht, Gedichte
2014 Restwärme, Roman
2012 Rede, Gedichte
2011 Ortsnamen in Raum, Zeit und Kultur. Die Städte Allenstein/Olsztyn und Breslau/Wrocław, Dissertation
2006 Nachricht von neuen Sternen, Gedichte

Prof. Dr. Josef Haslinger, im Ruhestand seit Oktober 2021

Prof. Dr. Josef Haslinger

Biografie

Josef Haslinger, geboren 1955 in Zwettl, Niederösterreich. Studium der Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. 1980 Promotion. Seither freiberuflich als Schriftsteller tätig. 1976 bis 1992 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Wespennest". 1986 bis 1989 Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung. 1986 bis 1995 Mitorganisator der "Wiener Vorlesungen zur Literatur". Lehrtätigkeit an der Gesamthochschule Kassel, den Universitäten Innsbruck und Wien, sowie in den USA am Oberlin College, an der Bowling Green State University in Ohio, an der University of Iowa und an der University of Illinois in Chicago.

Auszeichnungen

1980 Theodor Körner Preis

1982 Österreichisches Staatsstipendium für Literatur

1984 Förderungspreis der Stadt Wien

1985 Stipendium des Deutschen Literaturfonds

1988 Österreichisches Dramatikerstipendium

1993 Elias Canetti-Stipendium der Stadt Wien

1994 Stipendium des Deutschen Literaturfonds
Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur

2000 Preis der Stadt Wien und Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels

2004 Würdigungspreis des Landes Niederösterreich

2010 Mainzer Stadtschreiber

2011 Rheingau Literaturpreis

2012 Kammweg Literaturpreis

Veröffentlichungen

Jáchymov.
2011, S. Fischer, 272 S.

Phi Phi Island. Ein Bericht.
2007, S. Fischer, 203 S.

Zugvögel
2006, S. Fischer, 208 S.

Josef Haslinger (Hg.), Hans-Ulrich Treichel (Hg.)
Schreiben lernen - Schreiben lehren
2006 S. Fischer, 240 S.

Josef Haslinger (Hg.), Hans-Ulrich Treichel (Hg.)
Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?
Berichte aus der Werkstatt
2005 Suhrkamp, edition suhrkamp 2395, 210 S.

Klasse Burschen
2001, S. Fischer, 224 S.

Das Vaterspiel
2000, S.Fischer, 576 S.

Hausdurchsuchung im Elfenbeinturm
1996, S. Fischer, 144 S.

Opernball
1995 S. Fischer, 480 S.

Politik der Gefühle
1995, S. Fischer, 144 S.

Der Tod des Kleinhäuslers Ignaz Hajek/Die mittleren Jahre
1995, S. Fischer, 160 S.

Das Elend Amerikas
1992, S. Fischer, 160 S.

Geschäftsführung

Linn Penelope Micklitz, Geschäftsführerin (Elternzeitvertretung bis Februar 2023)

Linn Penelope Micklitz

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linn_penelope.micklitz@uni-leipzig.de
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Sprechstunde

Nach Vereinbarung

Biografie

Linn Penelope Micklitz, geboren 1992, Studium der Philosophie an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut, Stipendiatin bei der Werkstatt für junge Literatur der Literaturwerkstatt Graz 2019, Stipendium für Nature Writing des Verlags Matthes & Seitz 2019, Eobanus Hessus Preis 2020. Verschiedene Lehraufträge, freie Literaturkritikerin. Bis Ende 2021 Literaturredakteurin beim Stadtmagazin kreuzer. Von November 2021 bis Februar 2023 Geschäftsführerin am Deutschen Literaturinstitut.

Jörn Dege, Geschäftsführer (in Elternzeit)

Jörn Dege

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+49 341 97 30300 (Sekretariat)

Sprechstunde

Nach Vereinbarung (am besten per E-Mail)

Biografie

Jörn Dege, geboren 1982, Studium der Mathematik und Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2010 Stipendiat des Klagenfurter Literaturkurses. 2010-2016 Redakteur der Literaturzeitschrift Edit und seit 2013 Herausgeber der Buchreihe Volte bei Spector Books mit Mathias Zeiske. Leiter literarischer Werkstätten und Fortbildungen, verschiedene Lehraufträge. Seit Beginn 2014 Geschäftsführer am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Mitorganisator des Leipziger Literaturfestivals Literarischer Herbst seit 2019 und seit 2020 im Vorstand des Sächsischen Literaturrats.

Herausgeberschaften

mit Mathias Zeiske:

Wolfram Lotz: Monologe (Volte #1). Spector Books, Leipzig. ISBN: 978-3-944669-10-6

Heike Geißler: Saisonarbeit (Volte #2). Spector Books, Leipzig. ISBN: 978-3-944669-66-3

Francis Nenik: Doppelte Biografieführung (Volte #3). Spector Books, Leipzig. ISBN: 978-3-95905-002-9

Aboud Saeed: Lebensgroßer Newsticker (Volte #4). Spector Books, Leipzig. ISBN: 978-3-95905-043-2

Claudia Rankine: Citizen (Volte #5, übersetzt von Uda Strätling). Spector Books, Leipzig. ISBN: 978-3959051675

Wolfram Lotz: Die Politiker (Volte #7). Spector Books, Leipzig. ISBN: 9783959053310


mit Mathias Zeiske und Jan Wenzel:

Francis Nenik/Sebastian Strumpf: Seven Palms – Das Thomas-Mann-Haus in Pacific Palisades, Los Angeles (Volte expanded #1). Spector Books, Leipzig. ISBN: 978-3959051804

Ben Lerner/Alexander Kluge: Schnee über Venedig (Volte expanded #2). Spector Books, Leipzig. ISBN: 978-3959052535

Jan Wenzel et al.: Das Jahr 1990 freilegen (Volte expanded #3). Spector Books, Leipzig. ISBN: 9783959053198

Roman Ehrlich/Michael Disqué: Überfahrt (Volte expanded #4). Spector Books, Leipzig. ISBN: 978­3­95905­369­3


Edit – Papier für neue Texte
Ausgaben 53 (2010) – 70 (2016)

Gastdozenturen
Wintersemester 2021/2022

Daniela Dröscher

Daniela Dröscher

Biografie

Daniela Dröscher schreibt Prosa, Essays und Texte für performative Zusammenhänge. Auf ihr Romandebüt „Die Lichter des George Psalmanazar“ (2009) folgten der Erzählband „Gloria“ (2010), der Roman „Pola“ (2012; alle Berlin Verlag) sowie 2018 ihr Memoir „Zeige deine Klasse“ bei Hoffmann & Campe. Sie arbeitet häufig in Kollektiven, u.a. im „Ministerium für Mitgefühl“ sowie der Autor*innengruppe „Writing with Care/Rage“. Auch realisiert sie transdisziplinäre Projekte wie zuletzt die poetische Selbstbefragung www.ceckyourhabitus.com. Ihr neuer Roman erscheint 2022 bei Kiepenheuer & Witsch.

Heike Geißler

Heike Geißler

Biografie

Heike Geißler, geboren 1977, lebt als Autorin in Leipzig. Bisherige Veröffentlichungen (Auswahl): „Rosa“ (2002), „Nichts, was tragisch wäre“ (2007), „Emma und Pferd Beere“ (2009), „Saisonarbeit“ (2014), „Fragen für alle“ (2015), „mani bucate money fest“ (2017). Dazu Ausstellungen: „DETOX DELPHI“ (2019, KV Leipzig), „Die demokratische Schnecke“ (2020, Villa Stuck München), „Es war einmal / GOOD BYE“ (2021, KV Dresden)

Tanja Handels

Tanja Handels

Biografie

Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München und übersetzt seit rund 20 Jahren zeitgenössische Literatur aus Großbritannien, den USA und anderen englischsprachigen Kulturen, u.a. von Zadie Smith, Bernardine Evaris-to, Evie Wyld, William Finnegan, Nicole Flattery und Charlotte McConaghy. Au-ßerdem unterrichtet sie angehende Literaturübersetzer*innen an verschiedenen Universitäten und ist Vorsitzende des Münchner Übersetzer-Forums.

Enis Maci

Enis Maci

Biografie

Enis Maci hat Literarisches Schreiben und Kultursoziologie in Leipzig und London studiert. Zuletzt erschienen die Kollaboration „Ein faszinierender Plan“ (Ruhrfestspiele / Münchner Kammerspiele / Spector Books 2021) sowie das Stück „WUNDER“ (Suhrkamp Theater 2021). Es folgt die Uraufführung von „WÜST“ (Theater Bremen 2021).

Norbert Niemann

Norbert Niemann

Biografie

Norbert Niemann, geboren 1961 in Landau an der Isar, studierte Germanistik, Musikwissenschaft, Geschichte. Seit 2007 lehrt er Schreiben in diversen Werkstätten, Akademien und an Universitäten. Lebt als Schriftsteller und Musiker in München. Bisher erschienen folgende Romane: „Wie man’s nimmt“ (1998), „Schule der Gewalt“ (2001), „Willkommen neue Träume“ (2008), „Die Einzigen“ (2014), zudem zahlreiche Essays, Erzählungen und Texte für Theater und Musik.

Ulf Stolterfoht

Ulf Stolterfoht

Biografie

Ulf Stolterfoht, geboren 1963 in Stuttgart, lebt in Berlin. Lyriker und Übersetzer. Zuletzt: „fachsprachen XXXVII-XLV“ (kookbooks, 2018) und „fachsprachen XLVI-LIV“ (kookbooks, 2020). Stolterfoht ist Knappe der Lyrikknappschaft Schönberg, Mitglied des Leyton Orient Fans' Trust, des Impro-Kollektivs Das Weibchen sowie der Darmstädter und der Berliner Akademie.

Asmsus Trautsch

Asmsus Trautsch

Biografie

Asmus Trautsch studierte Philosophie, deutsche Literatur und Komposition/Musiktheorie in Berlin und London und promovierte in Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat an verschiedenen Hochschulen Philosophie und kreatives Schreiben unterrichtet und leitet Lyrikwerkstätten für Schüler*innen. Zudem arbeitet er als Herausgeber, Kurator und Moderator und leitet die Akademie für Lyrikkritik am Haus für Poesie. Neben Lyrik schreibt er philosophische Texte und Essays. Im Verlagshaus Berlin erschienen die Gedichtbände „Treibbojen“ und „Caird“.

Deniz Utlu

Deniz Utlu

Biografie

Deniz Utlu wurde 1983 in Hannover geboren und lebt in Berlin. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. 2014 erschien sein erster Roman „Die Ungehatenen“, der 2015 im Maxim Gorki Theater für die Bühne adaptiert wurde. 2019 erschien sein zweiter Roman „Gegen Morgen“. Seine Essays erschienen in Zeitun-gen und Anthologien, etwa 2019 im Sammelband „Eure Heimat ist unser Albtraum“. Von 2017 bis 2019 erschien im Tagesspiegel seine Kolumne „Einträge ins Logbuch“. Von 2003 bis 2014 gab er das Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext heraus. Seit 2004 kuratierte er verschiedene Literaturreihen in Berlin.

Miriam Zeh

Miriam Zeh

Biografie

Miriam Zeh ist freie Literaturkritikerin und Moderatorin. In Köln arbeitet sie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Deutschlandfunk, WDR u.a.) und präsentiert beim multimedialen Projekt „Books up!“ Literatur für junge Leute auf Instagram. 2021 wurde Miriam Zeh zu gegenwärtigen Formen schriftstellerischer Arbeit promoviert. Als Literaturwissenschaftlerin war sie an den Universitäten in Frankfurt und Mainz angestellt und ist Mitherausgeberin der Zeitschrift „POP. Kultur und Kritik“.

Lehrbeauftragte

Sebastian Adam

Sebastian Adam

Biografie

Geboren 1994 in Hanau, studierte Germanistik und Lehramt in Leipzig, aktuell Studium des Literarischen Schreibens am DLL in Leipzig. In der Vergangenheit Mitarbeit bei der Tippgemeinschaft und der Hausdurchsuchung. Seit 2018 Mitglied der Leipziger Lesebühne Apropos.

Lara Hampe

Lara Hampe

Biografie

Geboren 1994 in München, studierte Literarisches Schreiben in Leipzig sowie Sprachkunst in Wien. Aktuell Studium Medienkunst (Klasse Intermedia) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Gab einen Literaturkurs an der JVA Leipzig. Seit 2016 Mitarbeit beim PS/Politisch Schreiben-Magazin. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien.

Sekretariat

Verena Orlowski, Sekretariat

Verena Orlowski

Kontakt

verena.orlowski@uni-leipzig.de
Telefon 0341 97 30300
Telefax 0341 97 30319

Wächterstraße 34
04107 Leipzig
Postfach 100920

Sprechstunde

Während der Vorlesungszeit:
Montag bis Mittwoch 9.00–14.00 Uhr
Ansonsten nach Vereinbarung

Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Sebastian Weirauch

Dr. Sebastian Weirauch

Kontakt

sebastian.weirauch@web.de
+49 341 97 30314

Biografie

Dr. Sebastian Weirauch, studierte Soziologie, Literaturwissenschaft und Literarisches Schreiben an der RWTH Aachen, der Stanford University und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2018 erschien seine Dissertationsschrift »Gegen Ironie sind sie machtlos. Eine medienkritische Untersuchung von Elfriede Jelineks subversiver Rhetorik« bei Königshausen & Neumann. Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Anthologien und Literaturzeitschriften. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen sowie akademische Vortrags- und Dozententätigkeit. Weitere Tätigkeiten als (Radio-) Journalist, Mitorganisator von Ladyfesten, Medienpädagoge, Alten- und Behindertenpfleger.

Veröffentlichungen

Wissenschaftliche Publikationen (Auswahl)

2012: "Misstrauen ums Ganze – Die Politische Ästhetik in Heinrich von Kleists 'Die Verlobung in St. Domingo'", in: Euphorion, Band 106 (2012), Heft 2

2016: "Soziale Kämpfe und politische Normativität in Axel Honneths 'Recht der Freiheit'", verfasst mit Markus Baum und Maike Weißpflug, in: Politische Theorie und Gesellschaftstheorie – Zwischen Erneuerung und Ernüchterung. Sybille de la Rosa /Michael Haus (Hg). Baden-Baden: Nomos Verlag.

2018: "'Gegen Ironie sind sie machtlos' Eine medienkritische Untersuchung von Elfriede Jelineks subversiver Rhetorik" bei Könighausen und Neumann in der Reihe Epistemata (ISBN: 978-3-8260-6427-2)

2018: "'Ist das nicht schon Krieg?' Feminismus und '1968' in Elfriede Jelineks Prosa der 1960er und 1970er-Jahre", in: Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur. Heft 64 (Herbst 2018) (Im Erscheinen).


Vorträge (Auswahl)

2012: "Kritik der Kultur – Geschichte und Fortschritt in der älteren und aktuellen kritischen Theorie" mit Markus Baum auf der Tagung "Fortschritt. Bildung. Kultur. Kritische Theorie heute" an der Universität Giessen

2016: Diskussionsteilnehmer im Podium mit Ao. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Irmgard Lippe und Em.o.Univ.-Prof. Dr.phil. Dr.h.c. Karl Acham im Rahmen der Auseer Gespräche vom 30.6.-2.7.2016 zum Thema "Sinne" veranstaltet von der Karl- Franzens-Universität, der Stadtgemeinde Bad Aussee in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz, der Technischen Universität Graz und der Medizinischen Universität Graz.

2018: „Mimikry des Fremden: Elfriede Jelineks Werk aus Perspektive der Literarischen Rhetorik“, im Rahmen des interdisziplinären Workshops „Alterität, Xenophobie und kulturelle Übersetzung“, veranstaltet an der Vrije Universität Brüssel von der Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte - Kontexte – Rezeption, der Universität Wien, der Forschungsgruppe THALIA, der Vrije Universiteit Brussel sowie der Universiteit Gent

2019: "Der Augenblick als ästhetische Kategorie bei Elfriede Jelinek und Peter Handke" im Rahmen des 26. Deutschen Germanistentages vom 22. bis zum 25.09.2019 an der Universität des Saarlandes Saarbrücken (Panel: Zeit).


Rezensionen (Auswahl)

2016: "Heinrich von Kleists Novelle Die Verlobung in St. Domingo. Literatur und Politik im globalen Kontext um 1800”, englischsprachige Rezension in „German Studies Review. Journal of the German Studies Association“ Volume 39, Number 2, May.

2017: "Pank`s not dead. Tim Mohr über Do-it-yourself, laute Musik und die DDR von unten", Rezension zu Tim Mohrs "Stirb nicht im Warteraum der Zukunft. Die ostdeutschen Punks und der Fall der Mauer" in "Der Freitag" (Ausgabe 19)

2018: "'Raus ins Reich'. Albtraumwelten. Tobias Ginsburg hat sich zu Reichsbürgern gesellt. Einzusteigen war leichter als auszusteigen. Eine Dystopie Alfred Kubins half", in "Der Freitag" (Ausgabe 26)


Literarische Publikationen (Auswahl)

2015: "Boedingers Universum" (Prosa), in: Jenny, 2. Ausgabe, Literaturmagazin des Instituts für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien (ISBN:3990436759)

2016: "Schildkröte" (Prosa), in: Tippgemeinschaft. Anthologie der Studierenden des Deutschen Literaturinstituts Leipzig (mit einem Vorwort von Ina Hartwig) Vorab veröffentlicht in: Leipziger Wochenzeitung, Die Wochenzeitung in Leipzig, Ausgabe 19/2015 (02.10.2015)

2017: "der himmel reißt auf" und "die zähmung eines magrittezebras" (Lyrik), in: Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten. Lyrik aus den deutschsprachigen Literaturinstituten. Mit einem Nachwort und der Besprechung des Gedichts von Michael Braun. Yevgeniy Breyger, Özlem Özgül Dündar, Alexander Kappe u.a. (Hg.). Poetenladen. (ISBN: 978-3-940691-79-8)

2018: "Oberflächenwellen", "Flüge nach den Sichtflugregeln", "Berechnen des Lagerstättenvorrats", "Flammenbild der Wetterlampe bei hohem Methangehalt" (Lyrik), in: STILL 6, Magazin für zeitgenössische Literatur und Fotografie in Berlin und New York.

Studentische Hilfskräfte

Maya Cyrus, Professur Deutsche Literatur

Maya Cyrus

Louise Kenn, Professur Deutsche Literatur

Louise Kenn

Anne Korth, Professur Literarisches Schreiben

Anne Korth

Peter Sipos, Veranstaltungen/Technik/Website

Studierendenvertretung

Arne Röver

Ruth-Maria Thomas