Ulrich Plenzdorf

Biografie

Ulrich Plenzdorf, geb. 1934 in Berlin-Kreuzberg. Lebt in Berlin und in Ostbrandenburg.
1959-63 Studium an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg; danach Szenarist und Dramaturg bei der DEFA; freischaffender Schriftsteller. 1976 infolge der Biermann-Petition Ausschluß aus dem Vorstand des Schriftstellerverbandes und der SED.
Seit 1994 Mitglied der Akademie der Künste Berlin Brandenburg.

Auszeichnungen

Preise und Auszeichnungen u.a.: Ingeborg-Bachmann-Preis 1978; DAG-Fernsehpreis in Gold 1995; Adolf-Grimme-Preis 1995; DAG-Fernseh-preis in Silber 1999.

Veröffentlichungen

Filme u.a.: Mir nach, Canaillen, 1964; Karla, 1965 (erst 1990 aufgeführt), Reg. H. Zschoche; Die Legende von Paul und Paula, 1973, Reg. H. Carow; Vater Mutter Mörderkind, TV-Film 1992, Reg. H. Carow; Liebling Kreuzberg, TV-Serie, Reg. W. Masten; Der Laden. 3 Teile. TV-Film. UA 1998, Reg. J. Bair; Abgehauen, TV-Film, UA 1998.
Literarische Veröffentlichungen und Theaterstücke, u.a.: Legende vom Glück ohne Ende, Roman, 1975; Freiheitsberaubung, Theaterstück nach Günter de Bruyn, UA 1988; Reform. Revolte. Revü. Politrevue, UA 1994 in Stuttgart.