Schlüsselqualifikationen

SQ-Modul 14 „Creative Writing - Literarisches Schreiben“

Vorlesung (Wintersemester)
Literarisches Schreiben
Dozent: Hannes Becker
Wächterstraße 34,
Veranstaltungssaal EG
Do 11-13 Uhr
Beginn: 12.10.2017
 
Übung I (Winter- und Sommersemester)
Sibylla Hirschhäuser
Wächterstraße 34,
Veranstaltungssaal EG
Mo 11-13 Uhr
Beginn: 09.10.2017
 
Übung II (Winter- und Sommersemester)
Sibylla Vričić Hausmann
Wächterstraße 34,
Veranstaltungssaal EG
Do 09-11 Uhr
Beginn: 12.10.2017
 
Mehr Informationen zum SQ 14 auf der Seite der Universität Leipzig.
 
SQ-Modul Literarisches Schreiben
In diesem Modul werden verschiedene literarische Textsorten an Beispielen vorgestellt und mit eigenen Schreibaufgaben praktisch erprobt. Das Modul besteht aus einer Vorlesung und einem ganz auf die Entwicklung der eigenen literarischen Schreibkompetenz konzentrierten Seminar. In der Vorlesung wird ein Überblick zu den Bedingungen und Prozessen des literarischen Schreibens gegeben. Unterschiedlichen Genres und Textsorten sowie deren spezifische literarische Technik werden besprochen. In den Übungen zur Vorlesung werden kleine Schreibaufgaben gestellt, die als Hausarbeiten zu leisten sind und deren Bewältigung im Seminar erörtert wird. Im Werkstattseminar „Literarisches Schreiben“ wird von den Studierenden erwartet, dass sie einen eigenen literarischen Text zur Diskussion stellen und schriftliche Stellungnahmen zu den Texten der anderen Studierenden verfassen.
 
Kurzbeschreibung der Vorlesung
Wo beginnt das Schreiben, wie und warum? Bereits geschriebene Literatur, die gut ist, Literaturwissenschaft, historische Differenzierungen – das alles sind Anhaltspunkte für das Schreiben von Literatur. Systematische Beschreibungen von Literatur können den Schreibenden helfen, mit den Unsicherheiten des Schreibens umzugehen. Sie können in das Schreiben aber auch seltsam unsinnig hineinfunken. Die Vorlesung möchte die aufregenden, abenteuerlichen oder auch einfach hilfreichen Perspektiven auf das literarische Schreiben zur Sprache bringen, die durch formale Erzählanalyse, Gattungspoetik und Literaturgeschichte eröffnet werden. Gleichzeitig gilt es misstrauisch zu bleiben gegenüber Versprechungen einer Methode, wie zu schreiben wäre. Schreiben ist immer eigenes Schreiben: Entscheidend ist nicht, was allgemein über Literatur gewusst werden kann, sondern was die, die schreiben, mitbringen und wonach sie auf die Suche gehen. Im Schreiben stellen sich feierlich alle Fragen neu. Dazu sind alle herzlich eingeladen!
 
Hannes Becker, geboren 1982 in Frankfurt am Main, lebt in Leipzig. Schriftsteller und Kulturwissenschaftler. Er studierte Neuere deutsche Literatur, Amerikanistik und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Literarisches Schreiben am deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2004-2009 Redakteur bei GOLD in Berlin, 2009-2010 Redakteur bei EDIT in Leipzig. Seit 2014 promoviert er zum Thema „Präventionsfantasien“ am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (www.zfl-berlin.org). Er übersetzte Theaterstücke u.a. von Jerry Lieblich, Pamela Carter und Caryl Churchill, außerdem Lyrik von Charles Reznikoff und Rosmarie Waldrop. Mitglied des Ensemble-Netzwerks, des Iltis-Projektchors und der Singkompanie Mayröcker. Beiträge auf www.dasuntergehendeschiff.blogspot.com.