Schlüsselqualifikationen

SQ-Modul 14 Creative Writing - Literarisches Schreiben

Vorlesung
Literarisches Schreiben
Dozentin: Dr. Kerstin Preiwuß
Wächterstraße 34,
Veranstaltungssaal EG
Di 11-13 Uhr
Beginn: 11.10.2016
 
Übung I
WiSe und SoSe (zweisemestrig)
Wächterstraße 34,
Veranstaltungssaal EG
Mo 15-17 Uhr
Beginn: 17.10.2016
 
Übung II
WiSe und SoSe (zweisemestrig)
Wächterstraße 34,
Veranstaltungssaal EG
Mo 17-19 Uhr
Beginn: 17.10.2016
 
Mehr Informationen zum SQ 14 auf der Seite der Universität Leipzig.
 
SQ-Modul Literarisches Schreiben
 
In diesem Modul werden verschiedene literarische Textsorten an Beispielen vorgestellt und mit eigenen Schreibaufgaben praktisch erprobt. Das Modul besteht aus einer Vorlesung und einem ganz auf die Entwicklung der eigenen literarischen Schreibkompetenz konzentrierten Seminar. In der Vorlesung wird ein Überblick zu den Bedingungen und Prozessen des literarischen Schreibens gegeben. Unterschiedlichen Genres und Textsorten sowie deren spezifische literarische Technik werden besprochen. In den Übungen zur Vorlesung werden kleine Schreibaufgaben gestellt, die als Hausarbeiten zu leisten sind und deren Bewältigung im Seminar erörtert wird. Im Werkstattseminar „Literarisches Schreiben“ wird von den Studierenden erwartet, dass sie einen eigenen literarischen Text zur Diskussion stellen und schriftliche Stellungnahmen zu den Texten der anderen Studierenden verfassen.
 
Kurzbeschreibung der Vorlesung
 
Schreiben kann jeder, der es gelernt hat. Man braucht nur ein Medium und Speicherplatz. Schreiben geht auch unsichtbar. Notfalls reicht das Gedächtnis. Allerdings schreiben die Wenigsten auch ein Buch. Wer es versucht, tut etwas, worum ihn niemand gebeten hat, mit ungewissem Ausgang. Schreiben ist ein Prozess, der lange vor dem Text beginnt und bestenfalls durch eine Publikation unterbrochen wird. Aber jeder Text ist aus Sprache gemacht, seiner allmählichen Verfertigung liegen Muster zugrunde und es gibt Methoden, nach denen Texte entstehen und schon immer entstanden sind. Die Vorlesung behandelt die Prozesse, die vor, während und nach dem Schreiben ablaufen, die Muster und Methoden, mit denen das Schreiben arbeitet, sowie die Formen, in denen es sich materialisiert. In der Übung zur Vorlesung verfassen die Studierenden nach unterschiedlichen formalen Vorgaben eigene Gedichte und kleinere Prosatexte. Im zweiten Semester wird von den Studierenden erwartet, einen eigenen literarischen Text zu schreiben, vorzustellen und zu überarbeiten. 
 
Dr. Kerstin Preiwuß, geboren 1980 in Lübz (Mecklenburg), lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Leipzig. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie in Leipzig und Aix-en-Provence, promovierte über deutsch-polnische Städtenamen und ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. 2006 debütierte sie mit dem Gedichtband „Nachricht von neuen Sternen“ (CVB). Von 2010-2012 war sie Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift Edit. 2012 erschien ihr zweiter Gedichtband „Rede“ (Suhrkamp) und 2014 ihr vielbeachtetes Romandebüt „Restwärme“ (Berlin Verlag). 2016 folgte der Gedichtband „Gespür für Licht“ (Berlin Verlag).