Professoren

Prof. Dr. Josef Haslinger, Literarische Ästhetik

Prof. Dr. Josef Haslinger

Kontakt

Raum 202
Telefon +49 341 97 30 300
Telefax +49 341 97 30 319
E-Mail haslinger@uni-leipzig.de

Sprechstunde

Dienstag 18.00-19.00 Uhr

Biografie

Josef Haslinger, geboren 1955 in Zwettl, Niederösterreich. Studium der Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. 1980 Promotion. Seither freiberuflich als Schriftsteller tätig. 1976 bis 1992 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Wespennest". 1986 bis 1989 Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung. 1986 bis 1995 Mitorganisator der "Wiener Vorlesungen zur Literatur". Lehrtätigkeit an der Gesamthochschule Kassel, den Universitäten Innsbruck und Wien, sowie in den USA am Oberlin College, an der Bowling Green State University in Ohio, an der University of Iowa und an der University of Illinois in Chicago.

Auszeichnungen

1980 Theodor Körner Preis

1982 Österreichisches Staatsstipendium für Literatur

1984 Förderungspreis der Stadt Wien

1985 Stipendium des Deutschen Literaturfonds

1988 Österreichisches Dramatikerstipendium

1993 Elias Canetti-Stipendium der Stadt Wien

1994 Stipendium des Deutschen Literaturfonds
Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur

2000 Preis der Stadt Wien und Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels

2004 Würdigungspreis des Landes Niederösterreich

2010 Mainzer Stadtschreiber

2011 Rheingau Literaturpreis

2012 Kammweg Literaturpreis

Veröffentlichungen

Jáchymov.
2011, S. Fischer, 272 S.

Phi Phi Island. Ein Bericht.
2007, S. Fischer, 203 S.

Zugvögel
2006, S. Fischer, 208 S.

Josef Haslinger (Hg.), Hans-Ulrich Treichel (Hg.)
Schreiben lernen - Schreiben lehren
2006 S. Fischer, 240 S.

Josef Haslinger (Hg.), Hans-Ulrich Treichel (Hg.)
Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?
Berichte aus der Werkstatt
2005 Suhrkamp, edition suhrkamp 2395, 210 S.

Klasse Burschen
2001, S. Fischer, 224 S.

Das Vaterspiel
2000, S.Fischer, 576 S.

Hausdurchsuchung im Elfenbeinturm
1996, S. Fischer, 144 S.

Opernball
1995 S. Fischer, 480 S.

Politik der Gefühle
1995, S. Fischer, 144 S.

Der Tod des Kleinhäuslers Ignaz Hajek/Die mittleren Jahre
1995, S. Fischer, 160 S.

Das Elend Amerikas
1992, S. Fischer, 160 S.

Prof. Dr. Michael Lentz, Literarisches Schreiben und
derzeitiger Institutsdirektor

Prof. Dr. Michael Lentz

Kontakt

Raum 301
Telefon +49 341 97 30 300
Telefax +49 341 97 30 319
E-Mail lentz@uni-leipzig.de
www.michaellentz.com

Sprechstunde

Donnerstag 16.00-17.00 Uhr

Biografie

Michael Lentz wurde 1964 in Düren geboren (Nordrhein-Westfalen) und lebt in Leipzig und Berlin. Nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Aachen und München, 1998 Promotion mit einer Arbeit über Lautpoesie/-musik nach 1945. Lentz war Schüler des Komponisten Josef Anton Riedl und ist seit 1989 in dessen Ensemble. Er war Kurator der Veranstaltungsreihe „SOUNDBOX. Akustische Kunst“ in Salzburg, München und Berlin und beschäftigt sich mit akustischer Literatur, Lautpoesie, Lautmusik, improvisierter Musik und Experimentalfilm. Er war Gastprofessor und hatte danach eine Vertretungsprofessur am DLL inne, bevor er im Herbst 2006 zum Professor für Literarisches Schreiben berufen wurde. Musikprojekte (CDs) zusammen mit Axel Kühn, Bühnenshows mit Uli Winters. Auftritte im In- und Ausland. Er schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele, Gedichte und Stücke für unterschiedliche Besetzungen (uraufgeführt u.a. bei den Donaueschinger Musiktagen; Klang-Aktionen. Neue Musik München; musica viva/München).

Auszeichnungen

2012/13 Frankfurter Poetik-Vorlesungen

2012 Walter-Hasenclever-Literaturpreis

2008 Poetikdozentur Wiesbaden

2006 Liliencron-Dozentur

2005 Preis der Literaturhäuser

2002 Hans-Erich-Nossack-Förderpreis des BDI

2001 Aufenthaltsstipendium Villa Aurora, USA
Ingeborg-Bachmann-Preis

2000 Aufenthaltsstipendium Casa Baldi in Olevano bei Rom

1999 Literaturstipendium des Berliner Senats (LCB)
Literaturförderungspreis des Freistaates Bayern

1998 1. Preis Individual Competition National Poetry Slam

Veröffentlichungen

Atmen Ordnung Abgrund. Frankfurter Poetikvorlesungen
2013, S. Fischer, ca. 400 Seiten

Textleben. Über Literatur, woraus sie gemacht ist, was ihr vorausgeht und was aus ihr folgt
2011, S. Fischer, 576 Seiten

Offene Unruh: 100 Liebesgedichte
2010, S. Fischer, 167 S.

Pazifik Exil
2007, S. Fischer, 464 S.

Liebeserklärung
2003, S. Fischer, 190 S.

Aller Ding
2003, S. Fischer, 192 S.

Muttersterben
2002, S. Fischer, 186 S.

ENDE GUT. Sprechakte
2001, edition selene, 123 S.

Il était une fois ... Es war einmal
2001, edition selene, 35 S.

Lautpoesie/-musik nach 1945
2000, edition selene, 1240 S.

ODER
1998, edition selene, 158 S.
2003, S. Fischer

Neue Anagramme
1998, edition selene, 88 S.
2003, S. Fischer, 96 S.

Herausgeberschaften

Franz Richard Behrens: Todlob. Feldtagebuchgedichte 1915/16
2012, Edition Text und Kritik, 122 Seiten

Rainer Maria Rilke: Das große Lesebuch
2011, Fischer Taschenbuch Verlag, 745 Seiten

In diesem Land. Gedichte aus den Jahren 1990-2010
2010, S. Fischer, 637 Seiten

Neue Rundschau 1/2010: Prosa Leipzig
2010, S. Fischer Verlag, 270 Seiten

Oskar Pastior: durch - und zurück. Gedichte
2007, Fischer Taschenbuch Verlag, 320 Seiten
„Herkunft Heimat. Eine Lektüre. Zu den Gedichten von Helga M. Novak“,
in: Helga M. Novak: „wo ich jetzt bin. Gedichte“. Ausgewählt von Michael
Lentz. Frankfurt a.M.: Schöffling & Co. 2005, S. 213-226

Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 2: Franz Mon.
2004, edition selene, 172 S.

Christoph Buchwald, Michael Lentz (Hg.)
Jahrbuch der Lyrik 2005
2004, C.H. Beck, 189 S.

Martin Gülich, Thomas Hoeps, Michael Lentz, Antje Rávic Strubel (Hg.):
Zeitzonen, Anthologie
2004, edition selene, 336 S.

Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 1: Bob Cobbing.
2003, edition selene, mit CD

Prof. Dr. Hans-Ulrich Treichel, Deutsche Literatur

Prof. Dr. Hans-Ulrich Treichel

Kontakt

Raum 304
Telefon +49 341 97 30 300
Telefax +49 341 97 30 319
E-Mail treichel@uni-leipzig.de

Sprechstunde

Dienstag 18.00-19.00 Uhr

Biografie

Hans-Ulrich Treichel, 1952 in Versmold/Westfalen geboren, lebt in Berlin und Leipzig. Er studierte Germanistik an der Freien Universität Berlin und promovierte 1984 mit einer Arbeit über Wolfgang Koeppen. Er war Lektor für deutsche Sprache an der Universität Salerno und an der Scuola Normale Superiore Pisa. Von 1985-1991 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin und habilitierte sich 1993. Seit 1995 ist er Professor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Auszeichnungen

2007 Preis der Frankfurter Anthologie

2006 Kritikerpreis
Eichendorff-Preis

2005 Hermann-Hesse-Preis

2003 Margarete-Schrader-Preis für Literatur
Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis

2000 Poetik-Dozentur Frankfurt am Main

1993 Förderpreis zum Bremer Literaturpreis

1988 Stipendiat der Villa Massimo/Rom

1985 Leonce-und-Lena-Preis beim Darmstädter "Literarischen März"

Veröffentlichungen

Tagesanbruch. Erzählung. Berlin: Suhrkamp, 2016.

Frühe Störung. Roman. Berlin: Suhrkamp, 2014.

Mein Sardinien. Eine Liebesgeschichte.
Hamburg: Mare, 2012.

Endlich Berliner.
Berlin: Insel, 2011.

Grunewaldsee. Roman.
Berlin: Suhrkamp, 2010.

Liebesgedichte.
Frankfurt am Main: Insel, 2009.

Anatolin. Roman.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2008.

Südraum Leipzig. Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007.

Der Papst, den ich gekannt habe. Erzählung.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007.

Der Felsen, an dem ich hänge. Essays und andere Texte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005.

Menschenflug. Roman.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005.

Der irdische Amor. Roman.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2002.

Gespräch unter Bäumen. Gesammelte Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2002.

Der Entwurf des Autors. Frankfurter Poetikvorlesungen.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000.

Tristanakkord. Roman
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000.

Der Verlorene. Erzählung
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1998.

Heimatkunde oder alles ist heiter und edel. Besichtigungen.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1996.

Der einzige Gast. Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1994.

Von Leib und Seele. Berichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1992.

Seit Tagen kein Wunder. Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1990.

Liebe Not. Gedichte.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1986.

PDF Vollständige Publikationsliste

Geschäftsführung

Jörn Dege, Geschäftsführer

Jörn Dege

Kontakt

joern.dege@uni-leipzig.de
+49 341 97 30309

Sprechstunde

Während der Vorlesungszeit:
Dienstag und Donnerstag 11.00-16.00 Uhr
bzw. nach Vereinbarung (am besten per E-Mail)

Biografie

Jörn Dege, geboren 1982, Studium der Mathematik und Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2010 Stipendiat des Klagenfurter Literaturkurses. 2011-2016 Redakteur der Literaturzeitschrift Edit und seit 2013 Herausgeber der Buchreihe Volte bei Spector Books mit Mathias Zeiske. Leiter literarischer Werkstätten und Fortbildungen, verschiedene Lehraufträge. Seit Beginn 2014 Geschäftsführer am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Gastdozenturen
Wintersemester 2017/2018

Hannes Becker

Hannes Becker

Biografie

Hannes Becker, geboren 1982 in Frankfurt am Main, lebt in Leipzig. Schriftsteller und Kulturwissenschaftler. Er studierte Neuere deutsche Literatur, Amerikanistik und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Literarisches Schreiben am deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2004-2009 Redakteur bei GOLD in Berlin, 2009-2010 Redakteur bei EDIT in Leipzig. Seit 2014 promoviert er zum Thema „Präventionsfantasien“ am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (www.zfl-berlin.org). Er übersetzte Theaterstücke u.a. von Jerry Lieblich, Pamela Carter und Caryl Churchill, außerdem Lyrik von Charles Reznikoff und Rosmarie Waldrop. Mitglied des Ensemble-Netzwerks, des Iltis-Projektchors und der Singkompanie Mayröcker. Beiträge auf www.dasuntergehendeschiff.blogspot.com.

Marica Bodrožić

Marica Bodrožić

Biografie

wurde 1973 in Dalmatien geboren. 1983 siedelte sie nach Hessen über. Sie schreibt Gedichte, Romane, Erzählungen und Essays. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Förderpreis der Literatur von der Akademie der Künste in Berlin, den Literaturpreis der Konrad Adenauer-Stiftung, den Kulturpreis Deutsche Sprache, den Literaturpreis der Europäischen Union. Marica Bodrožić lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie ist Mitglied des Deutschen PENZentrums.

Cathy de Haan

Cathy de Haan

Biografie

Cathy de Haan studierte nach Bühnenpraxis als Sängerin und Schauspielerin u.a. an der Hochschule für Film und Fernsehen München und arbeitete anschließend als Dramaturgin in Deutschland und den USA. Begleitend dazu begann sie mit Lehrveranstaltungen zu Medienästhetik, Dramaturgie und Filmgeschichte an der Universität Leipzig und ist seit 2008 Lehrbeauftragte am DLL. Sie ist Mitglied der Europäischen Filmakademie und regelmäßig als Kuratorin, Moderatorin und Jurymitglied für Medien im transkulturellen Kontext auf Festivals und Filmsymposien im In- und Ausland vertreten. Mit kulturellen Institutionen wie Goethe-Institut, Robert Bosch Stiftung und OSTPOL als Partner, initiiert sie interdisziplinäre Kulturprojekte. Seit 2013 leitet sie als Co-Direktorin das Stoffentwicklungsprogramm und Filmemacher-Netzwerk CINEMATCH.

Olga Grjasnowa

Olga Grjasnowa

Biografie

geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan. Längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland, Israel und der Türkei. Für ihren Debütroman „Der Russe ist einer, der Birken liebt" wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien 2014 „Die juristische Unschärfe einer Ehe“. Beide Romane wurden für die Bühne dramatisiert, mehrfach übersetzt und werden zur Zeit verfilmt. 2017 folgte der Roman „Gott ist nicht schüchtern“.

Mely Kiyak

Mely Kiyak

Biografie

hat am DLL studiert und begann sofort nach dem Diplom als Kolumnistin zu schreiben. Bevor sie mit „Kiyaks Deutschstunde“ zu Zeit Online wechselte, schrieb sie Kolumnen für die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung. Außerdem ist sie Deutschlands erste Theaterkolumnistin. „Kiyaks Theater Kolumne“ erscheint für das Gorki Theater in Berlin. Seit 10 Jahren schreibt sie jede Woche einen Text. Für ihre Kolumnen bekam sie den Theodor-Wolff- Preis und die Auszeichnung „Journalistin des Jahres“. Mely Kiyak hat außerdem zahlreiche Bücher und Theaterstücke veröffentlicht. Ihre Essays und Analysen erscheinen in überregionalen Medien.

Dagmara Kraus

Dagmara Kraus

Biografie

geboren 1981 in Wrocław, Polen. Sie studierte Komparatistik, Kunstgeschichte und Literarisches Schreiben in Leipzig, Berlin und Paris und lebt als Lyrikerin und Lyrikübersetzerin derzeit in Berlin, wo sie an einer Dissertation zur Poetik des Sprungs arbeitet. 2012 erschien bei kookbooks ihr Debüt kummerang sowie 2016 das vogelmot schlich mit geknickter schnute (2016), ein Bändchen mit pseudofatrastischen Lautschrift-Collagen als Risographiedruck von Andreas Töpfer. Letztes Jahr veröffentlichte sie zudem wehbuch in Urs Engelers roughbooks-Reihe und 2013 ebenda auch „kleine grammaturgie“, einen Versuch, in Plansprachen zu dichten. Für das Hörstück „Entstehung dunkel“ erhielt sie gemeinsam mit Marc Matter 2015 den Förderpreis zum Karl-Sczuka-Preis für avancierte Radiokunst und 2016 den HeimradBäcker-Förderpreis. Im Herbst erscheint alle nase diederdase, ihr erstes Kinderbuch, in Berlin bei kookbooks.

Claudius Lünstedt

Claudius Lünstedt

Biografie

Claudius Lünstedt, geboren in München. Abschluss als Diplom-Dramaturg an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Studium im Fach D.E.T.S. (Regie, Dramaturgie, Bühnenbild) an der Université Paris III Sorbonne Nouvelle, sowie Absolvent der Dramenwerkstatt der Bayerischen Theaterakademie München unter der Leitung von Tankred Dorst. Seit 2003 mehr als zwei Dutzend uraufgeführte Theaterstücke, die vom Verlag der Autoren vertreten werden. Uraufführungen u.a. in Wien, Berlin, Nürnberg und Dresden. Zahlreiche Auszeichnungen, un-ter anderem Else-Lasker-Schüler-Stückepreis, Lenz-Preis der Stadt Jena, Niederländisch-Deutscher Jugenddramatikerpreis und Golden Mask Award. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität der Künste Berlin im Studiengang Szenisches Schreiben unterrichtet Claudius Lünstedt außerdem am Institut für Theaterwissenschaften der Freien Universität Berlin.

Jens Sparschuh

Jens Sparschuh

Biografie

Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), studierte 1973-78 Philosophie/Logik in Leningrad, 1978-83 war er Assistent an der Humboldt-Universität Berlin, 1983 Promotion. Seither ist er freiberuflich als Schriftsteller tätig. Jens Sparschuh schreibt Romane, Kinderbücher, Hörspiele und Essays. Sein bekanntestes Buch „Der Zimmerspringbrunnen“ wurde 2001 verfilmt. Vor Kurzem erschien das Kinderbuch „Der alte Mann und das Meerschweinchen“.

Veröffentlichungen

Veröffentlichung von Romanen, Kinderbüchern, Lyrik und Essays, u. a: „Waldwärts“, 1985; „Der große Coup“, 1987; „KopfSprung“, 1989; „Der Schneemensch“, 1993; „Parzival Pechvogel“, 1994; „Der Zimmerspringbrunnen“, 1995; „Ich dachte, sie finden uns nicht“, 1997; „Die schöne Belinda und ihr Erfinder“, 1997; „“Lavaters Maske“, 1999; „Stinkstiefel“, 2000; „Eins zu eins“, 2003; „Silberblick“, 2004; „Perpetuum mobile“, 2004; „Ich glaube, sie haben uns nicht gesucht“, 2005; „Mit Lieschen Müller muß man rechnen“, 2006; „Schwarze Dame“, 2007.

Gerhild Steinbuch

Gerhild Steinbuch

Biografie

Gerhild Steinbruch, geboren 1983 in Mödling (Österreich), studierte Szenisches Schreiben in Graz und Dramaturgie an der HfS Ernst Busch, Berlin. Teilnahme u.a. an den Werkstatttagen am Wiener Burgtheater, an der International Residency am Royal Court Theatre, London, an den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt und an der Autorenwerkstatt Prosa am LCB. Hausautorin am Schauspielhaus Wien und im Autorenlabor des Schauspiels Frankfurt. Arbeiten sowohl als Autorin am Stadttheater (zuletzt „MS Pocahontas“ am Schauspiel Frankfurt, 2015) und im Musiktheater (zuletzt „Marta“ an der Opera de Lille, 2016), als auch im Kollektiv: zum einen als „Freundliche Mitte“ (zuletzt „Finsternis“ am brut Wien / TD Berlin, 2016) und im Duo mit dem Autor Jörg Albrecht (zuletzt: „You’re not the same, Batman!“, Steirischer Herbst, 2014). Gerhild Steinbuch unterrichtete am Institut für Sprachkunst in Wien und arbeitet neben ihrer Autorinnentätigkeit als freie Dramaturgin und Übersetzerin aus dem Englischen 18 (zuletzt: „Ophelias Zimmer“, Schaubühne Berlin, Regie: Katie Mitchell). Gerhild Steinbuch lebt in Berlin.

Lehrbeauftragte

Sibylla Hirschhäuser

Sibylla Hirschhäuser

Sibylla Vričić Hausmann

Sibylla Vričić Hausmann

Biografie

Sibylla Vričić Hausmann, 1979 in Wolfsburg geboren, studierte Literaturwissenschaften, Linguistik und Philosophie in Münster und Berlin. Im Anschluss lebte sie für drei Jahre in Bosnien und Herzegowina, wo sie an einem Theater arbeitete. Ein zweites Studium absolvierte sie am DLL. Sie veröffentlichte Gedichte, Essays, Wissenschaftliches und Kurzprosa in Zeitschriften und Anthologien. Anfang 2018 erscheint ihr Debüt „3FALTER“ (Lyrik). Die „Tippgemeinschaft 2016“ und die Lyrikanthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“ (2017) gab sie zus. mit Kolleg*innen heraus und ist Redakteurin der Literaturzeitschrift „PS: Anmerkungen zum Literaturbetrieb / Politisch Schreiben“. 2013 erhielt sie den 2. Feldkircher Lyrikpreis, war Finalistin beim Literarischen März 2015 und beim Lyrikpreis München 2016. 2016 erhielt sie ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Sekretariat

Verena Orlowski, Sekretariat

Verena Orlowski

Kontakt

verena.orlowski@uni-leipzig.de
Telefon 0341 97 30300
Telefax 0341 97 30319

Wächterstraße 34
04107 Leipzig
Postfach 100920

Sprechstunde

Während der Vorlesungszeit:
Dienstag bis Donnerstag 9.00–13.00 Uhr
Ansonsten nach Vereinbarung

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte

Benedikt Kuhn, Professur Literarische Ästhetik

Benedikt Kuhn

Margarita Iov, Professur Deutsche Literatur

Margarita Iov

Hanna Sturm, Professur Literarisches Schreiben

Hanna Sturm

Julian Korb, Veranstaltungen/Technik/Website

Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Katja Stopka

Dr. Katja Stopka

Biografie

Dr. Katja Stopka, 1964 geboren in Duisburg.



Studium der Neueren Deutschen Literatur, Geschichte, Romanistik sowie der Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Promoviert mit einer Arbeit über die kultur- und medienhistorische Bedeutung des akustischen Rauschens in der deutschsprachigen Literatur am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaft der Freien Universität Berlin.



Seit Januar 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“ am Deutschen Institut für Literatur Leipzig (DLL).



Zuvor: Von 2013-2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Literarische Schreibprozesse im Kontext der institutionellen Hochschulausbildung – dargestellt am Beispiel des Instituts für Literatur ‚Johannes R. Becher’“ am DLL. Von 2005-2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung einschließlich der wissenschaftlichen Leitung der zugehörigen Forschungsbibliothek. Von 2002-2004
bibliothekswissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Forschungsprojekt zur Erschließung von Kinder- und Jugendliteratur der DDR (Humboldt Universität zu Berlin). 2001
Freiberufliche Tätigkeit als Literaturwissenschaftlerin, Journalistin und Dokumentarin.

1998-2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Forschungsprojekt "Derealisierung und Digitalisierung. Literatur- und Mediengeschichte" (Freie Universität Berlin). Lehraufträge am Institut für Germanistik der Universität Potsdam sowie am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin.




Publikationen / Forschungsschwerpunkte: Literatur und Zeitgeschichte; medien- kulturwissenschaftliche Literaturforschung sowie zu Wissensordnungen und Geschichtskulturen im digitalen Zeitalter.

Dr. Isabelle Lehn

Dr. Isabelle Lehn

Biografie

Dr. Isabelle Lehn, 1979 in Bonn geboren.



1998 bis 2004 Studium der Allgemeinen Rhetorik, Ethnologie und Erziehungswissenschaft in Tübingen und Leicester, anschließend Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Arbeit an einer Dissertation. 2011 Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen mit einer Arbeit zu rhetorischen Persuasionsmechanismen in der Werbung, 2012 Bachelor of Arts „Literarisches Schreiben“.



Von 2009 bis 2013 Forschungsassistentin am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, 2010 bis 2013 Lehrbeauftragte und Gastdozentin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, 2013 bis 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Literarische Schreibprozesse im Kontext der institutionellen Hochschulausbildung – dargestellt am Beispiel des Instituts für Literatur ‚Johannes R. Becher’“. Seit Januar 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“

Veröffentlichungen von Erzählungen und Essays in Anthologien und Literaturzeitschriften (u. a. „BELLA Triste“, „Edit“ und „neue deutsche literatur“). Publikumspreis beim PROSANOVA-Literaturfestival 2014, Finalistin des 19. Open Mike (2011), Preis des Drehbuchwettbewerbs „Ansichtssache“ (2009) und Verfilmung des Drehbuchs „Help!“ in Lodz, Polen (2010). Stipendiatin der Künstlerhäuser Worpswede, der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Studienstiftung des deutschen Volkes.



Sascha Macht

Sascha Macht

Biografie

Sascha Macht, 1986 in Frankfurt (Oder) geboren.

2007 bis 2014 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 Bachelor of Arts „Literarisches Schreiben“. 2014 Master of Arts „Literarisches Schreiben“.

2011 bis 2013 Lehraufträge am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Von 2013 bis 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Literarische Schreibprozesse im Kontext der institutionellen Hochschulausbildung – dargestellt am Beispiel des Instituts für Literatur ‚Johannes R. Becher’“. Seit Januar 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“

Veröffentlichungen von Prosa, Lyrik und Dramatik in Anthologien und Literaturzeitschriften (u. a. „Edit“, „Neue Rundschau“ und „BELLA triste“). Mitglied der Autorengemeinschaft „Vereinigung 1. Februar“. Stipendiat des Künstlerhauses Lukas, Ahrenshoop, und der Stiftung Brückner-Kühner Kassel.





Maja-Maria Becker

Maja-Maria Becker

Biografie

Maja-Maria Becker, 1976 in Quakenbrück geboren.

Studierte Germanistik, Philosophie und Kulturwissenschaften in
Heidelberg, Oldenburg und Bremen. Anschließend war sie unter
anderem als Freie Lektorin tätig. Seit Oktober 2012 Master-Studium
am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Veröffentlichte Lyrik und Erzählungen in Anthologien und
Literaturzeitschriften. Mitherausgeberin der "Tippgemeinschaft
2014", der Jahresanthologie der Studierenden des Deutschen
Literaturinstituts.

Aktuell Lehrbeauftragte für "Literarisches Schreiben" am Deutschen
Literaturinstitut Leipzig.

Seit Januar 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“

Juliane Zöllner

Juliane Zöllner

Biografie

Juliane Zöllner, 1981 in Dresden geboren.

Initiierung verschiedener Theater- und Performanceprojekte.
2009 Abschluss des Studiums der Philosophie und Germanistik in Heidelberg. Anschließend Arbeit an einem Forschungsprojekt zu Klopstock.

Seit Oktober 2011 Studium am Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichung von Gedichten und Erzählungen in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien.

Seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DFG-Forschungsprojekt „Das Institut für Literatur ‚Johannes R. Becher’ Leipzig (1955-1993). Literarische Schreibprozesse im Spannungsfeld von kulturpolitischer Vereinnahmung, pädagogischem Experimentieren und poetischem Eigensinn.“

In Elternzeit

Claudius Nießen, Geschäftsführer, in Elternzeit 2014 bis 2018

Claudius Nießen

Biografie

Claudius Nießen, geboren in Aachen. Arbeiten u.a. für WDR und Handelsblatt. Studium am Deutschen Literaturinstitut. Lehraufträge u.a. an den Universitäten Heidelberg und Düsseldorf. Unter dem Label „ClaraPark“ entwickelt er Literaturveranstaltungen und berät öffentliche Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen in Fragen der Kunst- und Kulturförderung. Seit 2008 ist Claudius Nießen Geschäftsführer des Deutschen Literaturinstitutes Leipzig.