Ehemalige Gastdozenturen

Thorsten Ahrend

Thorsten Ahrend

Biografie

Thorsten Ahrend, geboren 1960 geboren in Wittenberge, Studium der Germanistik in Leipzig, 1989 Promotion an der Universität Rostock, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Leipzig, 1990-1994 Lektor für deutschsprachige Literatur im Reclam Verlag, Leipzig, danach Lektor im Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig, 1998-2004 Lektor für neuere deutschsprachige Literatur am Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main; seit 2005 Programmleiter Belletristik im Wallstein Verlag, Göttingen. Lehraufträge an den Universitäten Marburg (2003), Erlangen (2006) und Rostock (2011).

Alfred Behrens

Alfred Behrens

Biografie

Studium an der Meisterschule für Grafik, Druck und Werbung Berlin. Seit 1971 tätig als Autor und Regisseur in Berlin, seit 1987 auch tätig im Bereich Dramaturgie und Übernahme von verschiedenen Lehrtätigkeiten. (Berliner Drehbuchwerkstatt, HDK Berlin, Filmhaus Frankfurt). Seit 2004 Professur an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg.

Auszeichnungen

u.a.: Hörspielpreis der Kriegsblinden 1973, Adolf-Grimme-Preis 1979 und 1983, Interna-tional Premio Ondas 1994, Drehbuchpreis des Innenministeriums 1995.
Word Silver Medal 2001 bei den New York Festivals für das Hörspiel RIVERSIDE DRIVE in der Kategorie "Best Radio Drama Special. Gründungsmitglied des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren.

Veröffentlichungen

Veröffentlichte Prosa und Hörspiele und hat seit 1975 für zahlreiche Kurz-, Kompilations-, Dokumentar- und Spielfilme die Drehbücher geschrieben und meistens auch Regie geführt. In Vorbereitung: "Kein Wort von Liebe - Never Talk of Love" (Produktion Journal Film Berlin/Portman Entertainment London)

Heiner Boehncke

Heiner Boehncke

Biografie

1964-68 Studium der Germanistik, Romanistik, Pädagogik und Publizistik in Göttingen, Tübingen und Hamburg. 1975-86 Hochschullehrer an der Universität Bremen für Literatur- und Medienwissenschaft innerhalb der Lehrerausbildung. 1990 Habilitation in Literaturwissenschaft an der Universität Bremen. 1997 Ernennung zum apl. Professor an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 1998 Leiter Literatur beim Hessischen Rundfunk/Hörfunk.

Veröffentlichungen

Wissenschaftliche Veröffentlichungen u.a.: Schreiben im Studium. Vom Referat bis zur Examensarbeit (2000), Niedernhausen; Wer hat Angst vor Alexander Kluge? In: Christian Schulte (Hg.): Die Schrift an der Wand. Alexander Kluge: Rohstoff und Materialien, Osnabrück (2001), S. 239-241; Katzenkrimis, Krimikatzen, in: Franz Josef Görtz und Hans Sarkowicz (Hg.): Katzenbuch, München (2003), S. 89-101; Lago Maggiore: Der erzählte See; in: Reisen, Erkunden, Erzählen. Bilde aus der europäischen Ethnologie und Literatur, Bremen (2004), S. 25-35; Wie schreibt man einen Krimi? Butzbach (2004).
Eigene Hörbücher: Die Heimat der Romantik. Literarische Streifzüge durch den Rheingau (2003); Ein Haus für die Literatur. 30 Jahre Stadtschreiber von Bergen (2004). Zahlreiche literaturdidaktische und schreibdidaktische Publikationen.
Ständige Literaturkritik: Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, DIE ZEIT, Radio Bremen, Hessischer Rundfunk.

Dagmar Borrmann

Dagmar Borrmann

Biografie

1974-1975 Mitarbeiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Staatstheater Dresden. 1984-1990 Chefdramaturgin am Kinder- und Jugendtheater Halle. 1985 Promotion zum Dr. phil. an der Humboldt-Universität Berlin. 1990-1995 Dramaturgin am Schauspielhaus Leipzig. Seit 1995 Chefdramaturgin und Stellvertreterin des Intendanten für den künstlerischen Geschäftsbereich am Schauspiel Leipzig. Lehrtätigkeit: seit 1995 wiederholt Seminare zu verschiedenen Gegenständen an der Universität Leipzig und an der Fachrichtung Dramaturgie der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy". 1999 Seminare zu Schillers "Räubern" im Rahmen der Internationalen Schiller-Tage in Weimar.

Veröffentlichungen

seit 1982 ca. 50 Theaterkritiken und Artikel für die Fachzeitschriften "Theater der Zeit" und "Deutsche Bühne" sowie die Publikation der Dramaturgischen Gesellschaft "Der Dramaturg".
1984-1990 ständige Theaterkritiken der Satire-Zeitschrift "Eulen-Spiegel". 1991 Ko-Librettistin des Tanzstücks "McMozart's".

Nora Bossong

Nora Bossong

Biografie

1982 in Bremen geboren, studierte in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut, an der Humboldt-Universität in Berlin Philosophie und Komparatistik sowie an der La Sapienza in Rom. Sie veröffentlichte die Romane „Gegend“ (2007), „Webers Protokoll“ (2009) und „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (2012) sowie die Gedichtbände „Reglose Jagd“ (2007) und „Sommer vor den Mauern“ (2011). Im Herbst 2015 erscheint ihr neuer Roman zu Antonio Gramsci.

Bas Böttcher

Bas Böttcher

Biografie

Bas Böttcher wurde 1974 in Bremen geboren und lebt seit 2000 in Berlin. Er studierte am Bauhaus in Weimar Mediengestaltung und zählt zu den Mitbegründern der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Er entwickelte den elektronischen Hypertext „Looppool“ als neue Ausdrucksform im Internet, den „Poetry Clip“ als audiovisuelles Format und die Textbox für live Performances. Die Textbox wurde im Centre Pompidou (Paris), der Neuen Nationalgalerie (Berlin) und auf Buchmessen weltweit ausgestellt. Bas Böttcher lehrte am Deutschen Literaturarchiv Marbach, an der Kulturakademie Baden-Württemberg, am Goethe Institut und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Auszeichnungen

Preise und Stipendien (Auswahl):
2007 Botschafter der Sprache im Jahr der Geisteswissenschaften
2005 Ecrivain en residence an der Sorbonne Nouvelle, Paris
2001 Einjähriges Arbeitsstipendium am Zentrum für Kunst und Medientechnologie
2000 Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen (Auswahl):
2009 Textsammlung mit DVD & CD „Die Poetry-Slam-Expedition“ (Schroedel)
2009 Audio-CD mit Textbuch „Neonomade“ (Voland & Quist)
2006 Audio-CD mit Textbuch „Dies ist kein Konzert“ (Voland & Quist)
2001 Hörbuch: „Lyrik Eins“ (Hörverlag) Mit Robert Gernhardt, Cees Nooteboom, Albert Ostermaier, Peter Rühmkorf, Volker Braun u.a.

Michael Braun

Michael Braun

Biografie

Michael Braun, geboren 1958, lebt als Literaturkritiker in Heidelberg. Mitarbeiter des Deutschlandfunks, des SWR, der „Neuen Zürcher Zeitung“ und des „Tagesspiegels“. Seit 1994 Moderator und Berater des Erlanger Poetenfests. Veröffentlichte zuletzt: „Jean Krier: Eingriff, sternklar. Gedichte aus dem Nachlass“ (Hrsg., Poetenladen, Leipzig 2014), „Lyrik-Taschenkalender 2016“ (Hrsg., Das Wunderhorrn, Heidelberg 2015) und „Der gelbe Akrobat 2. 50 deutsche Gedichte, kommentiert“ (Hrsg. zu- sammen mit Michael Buselmeier. Poetenladen, Leipzig 2016)

Jan Peter Bremer

Jan Peter Bremer

Biografie

1965 geboren, verbrachte Kindheit und Jugend auf dem Lande in Norddeutschland. Nach dem Abitur ging er 1985 nach Westberlin, wo er sich sogleich dem Schreiben widmete. Für seine Bücher wurde er mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm der Roman „Der amerikanische Investor“. Jan Peter Bremer ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie und einer hoch betagten Hündin in Berlin Kreuzberg.

Dr. Stefanie Carp

Dr. Stefanie Carp

Biografie

Stefanie Carp wuchs in Hamburg auf, promovierte im Fach Germanistik an der Freien Universität Berlin. Sie war an verschiedenen Theatern u.a. Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater Basel, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz als Dramaturgin engagiert. Eine enge und kontinuierliche künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit Christoph Marthaler, als dessen Co-Intendantin und Chef-Dramaturgin sie das Zürcher Schauspielhaus leitete. Sie war sieben Jahre als Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen für das internationale Schauspielprogramm verantwortlich. Sie ist die künftige Intendantin für die Ruhrtriennale 2018/19/20, die sie derzeit vorbereitet. Sie war verschiedentlich als Gastprofessorin tätig u.a. am Literaturinstitut Leipzig (2006) und publizierte Essays und Theater-Reportagen in verschiedenen Zeitschriften und Sammelbänden.

Ann Cotten

Ann Cotten

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Biografie

geboren 1982 in Ames/USA, seit 1986 in Wien und Berlin. Germanistikstudium, Abschluss mit Arbeit über Konkrete Poesie (Nach der Welt, Klever 2008). Drittel der Rotten Kinck Schow.

Veröffentlichungen

Helm Aus Phlox (mit Rinck, Popp, Jackson, Falb, Merve, 2011), Hauptwerk (Engstler, 2013), Der schaudernde Fächer (Suhrkamp 2013), Rein – ja oder nein? (Slotta, Berlin 2013).

Cornelia Debes

Cornelia Debes

Biografie

Cornelia Debes, geboren 1977 in Plauen. Studium der Sprechwissenschaft in Halle und Stuttgart. Auslandsaufenthalte an der Akademie für Theaterkunst in Sankt Petersburg und an der philologischen Universität Voronesh (Russland). Sprecherzieherin und Kommunikationstrainerin an den Musikhochschulen Leipzig und Weimar in den Bereichen Schauspiel, Gesang und Dramaturgie. Sprecherin bei der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig. Übersetzung eines russischen Theaterstücks (Uraufführung am Berliner Ensemble 2004). Gegenwärtig freiberufliche Trauerrednerin, Seminarleiterin für Atem- und Körperarbeit, Sprecherzieherin an den Schauspielhäusern Chemnitz und Plauen-Zwickau.

Ulrike Draesner

Ulrike Draesner

Biografie

1981-84 Jurastudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und an der Oxford University. 1984-87 Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie an der LMU und der Oxford University. 1993 Promotion mit einer Arbeit, die moderne Texttheorien auf mittelalterliche Epen anwendet. Seit 1994 freie Autorin, Übersetzerin (aus dem Englischen), Literaturkritikerin und Herausgeberin.

Auszeichnungen

Wichtigste literarische Auszeichnungen u.a.: Bayrischer Staatsförderpreis für Literatur 1997; Hölderlin-Förderpreis 2001; Preis der Literaturhäuser 2002.

Veröffentlichungen

Literarische Bücher u.a.: gedächtnisschleifen, Gedichte, Suhrkamp Verlag 1995; für die nacht geheuerte zellen, Gedichte, Sammlung Luchterhand 2001; Mitgift, Roman, Luchterhand 2002; Hot Dogs, Erzählungen, Luchterhand 2004. Zahlreiche Veröffentlichungen in deutsch- und fremdsprachigen Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen, Übersetzungen, Hörspiele.

Carolin Emcke

Carolin Emcke

Biografie

Carolin Emcke, geb. 1967, studierte Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und Harvard; Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes; Promotion in Philosophie über den Begriff "Kollektiver Identitäten", von 1998 - 2006 war sie Redakteurin beim "Spiegel" und als Auslandsredakteurin in vielen Krisengebieten (Afghanistan, Pakistan, Kosovo, Iraq, Kolumbien, Libanon u.a.) unterwegs. 2003/2004 war Carolin Emcke Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University mit Seminaren über "Theorien der Gewalt" und "Zeugenschaft von Kriegsverbrechen"; seit der Spielzeit 2004/2005 Moderation der monatlichen Diskussionsveranstaltung "Streitraum" an der Schaubühne Berlin. 2006-2007 Beraterin des Studiengangs Journalismus der Hamburg Media School, seit 2007 arbeitet Carolin Emcke als Publizistin und internationale Reporterin (in u.a. Israel, Westbank, Pakistan, Äygpten, Irak, USA). Regelmässig Vorträge und Seminare über Globalisierung, Theorien der Gewalt, Zeugenschaft, Photographie, kulturelle Identitäten.

Auszeichnungen

"Das politische Buch" der Friedrich-Ebert-Stiftung (2005)
"Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises" (2006)
"Theodor Wolff-Preis" (2008)
"Otto-Brenner-Preis, 1. Preis" (2010)
"Reporterpreis - Beste Reportage" (2010)
"Journalistin des Jahres", mediummagazin (2010)

Veröffentlichungen

"Kollektive Identitäten - sozialphilosophische Grundlagen", Frankfurt 2000
"Von den Kriegen - Briefe an Freunde", Frankfurt 2004
"Stumme Gewalt - Nachdenken über die RAF", Frankfurt 2008

Jenny Erpenbeck

Jenny Erpenbeck

Biografie

geboren in Berlin, machte nach dem Abitur eine Buchbinderlehre. Danach studierte sie Theaterwissenschaft und Musiktheaterregie in Berlin. Sie inszenierte Musik- und Schauspielaufführungen u.a. am Berliner Ensemble, am Opernhaus Graz und an der Deutschen Staatsoper Berlin. Ihr literarisches Debüt gab sie 1999 mit der „Geschichte vom alten Kind“. Seither veröffentlichte sie zahlreiche Prosawerke, darunter die Romane „Heimsuchung“, „Aller Tage Abend“ und „Gehen, ging gegangen“. Lebt mit ihrer Familie als freischaffende Autorin in Berlin.

Jan Faktor

Jan Faktor

Biografie

Jan Faktor, 1951 in Prag geboren. Studium: Datenverarbeitung. Abbruch nach drei Semestern. Verschiedene Arbeitsverhältnisse in Prag und in der Slowakei. Fernstudium. In Prag zuletzt als Programmierer tätig. 1978 Übersiedlung zu seiner Frau in die DDR (Ostberlin). Arbeit als Kindergärtner, Schlosser, Übersetzer. Seit 1989 Mitglied des Bielefelder Colloquiums Neue Poesie. Ab 1991 mehrere Stipendien, Werkverträge. Alfred-Döblin-Preis 2005 für den noch unveröffentlichten Roman „Schornstein“. 2010 Candide-Preis für das Gesamtwerk.

Veröffentlichungen

1989 „Georgs Versuche an einem Gedicht und andere positive Texte aus dem Dichtergarten des Grauens“ (Aufbau und im Herbst ’90 auch bei Luchterhand)

1993 „Körpertexte“ (Gerhard Wolf Janus press). Herausgegeben anlässlich der Verleihung des Kranichsteiner Literaturpreises.

1995 „Die Leute trinken zuviel, kommen gleich mit Flaschen an oder melden sich gar nicht“ (Gerhard Wolf Janus press)

1997 – 1999 Realsatirische Diavorträge über Gebrauchsanweisungen aus der DDR unter dem Titel „Mein Leben als Gebrauchsangewiesener Mensch in der DDR“

2000 „Fremd im eigenen Land?“ (gemeinsam mit Annette Simon, Psychosozial-Verlag)

2006 Roman „Schornstein“ (Kiepenheuer & Witsch)

2010 Roman „Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag“ (Kiepenheuer & Witsch). Dieser Roman wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und war auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2010.

Daniel Falb

Daniel Falb

Biografie

Daniel Falb, geboren 1977 in Kassel, ist Lyriker und Philosoph. Er lebt und arbeitet in Berlin, wo er Philosophie studierte und 2012 an der Freien Universität mit einer Arbeit zum Begriff der Kollektivität promovierte. Falb veröffentlichte die Gedichtbände„die räumung dieser parks“ (2003), „bancor“ (2009) und „CEK“ (2015), alle bei kookbooks Berlin. In Übersetzung erschien „Naturezas­mortas sociais“ (port.­dt., Edition Sextante, 2009) und „New Zork“ (niederl., Zegwerk, 2014). Neben der Dichtung arbeitet Falb zu Fragen der Geophilosophie, der radikalen Ökologie und der Poetik.Er war Kollaborateur der kollektiven Poetik „Helm aus Phlox“ (mit A. Cotten, H. Jackson, S. Popp. M. Rinck; Merve 2011); jüngst erschien „Anthropozän. Dichtung in der Gegenwartsgeologie“ (Verlagshaus Berlin 2015).

Gerhard Falkner

Gerhard Falkner

Biografie

Gerhard Falkner, geboren 1951, er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände, zuletzt „Ignatien“ (2014, starfruit publications), mit Bildern von Yves Netzhammer. Sein erster Gedichtband „so beginnen am körper die tage“ erschien 1981 (Luchterhand, Neuauflage in der Lyrikedition 2000, 2007). Es folgten unter anderem die Bände 17„wemut“ (1989, Luchterhand), „X­te Person Einzahl“ (1996, Luchterhand), „Gegensprechstadt / ground zero“ (2005, kookbooks) und „Pergamon Poems. Gedichte + Clips“ (2012, kookbooks). Nach einem Stipendium am Literarischen Colloquium in Berlin legte Falkner mit dem Band „Berlin – Eisenherzbriefe“ (1986, Suhrkamp) einen der zentralen post­modernen Mischtexte vor. 1997 erschien von Neil Donahue mit „Voice an Void. The poetry of Gerhard Falkner“ die erste Monographie (Winter Verlag, Heidelberg). Er war 2013 der erste Fellow für Literatur in der neugegründeten Kulturakademie Tarabya in Istanbul und zuletzt, 2014, Stipendiat in der Villa Aurora in Los Angeles, Kalifornien. Demnächst erscheint im Berlin Verlag sein Roman „Apollokalypse“ Er lebt in Berlin und Bayern.

Yvonne Fiedler

Yvonne Fiedler

Biografie

Yvonne Fiedler, Historikerin, M.A., Diplom-Kulturmanagerin, geboren 1976 in Zschopau/Erzgebirge. Von 1994 bis 2000 feste freie Mitarbeiterin der Chemnitzer Tageszeitung
„Freie Presse“. Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Journalistik an der Universität Leipzig. Studium Kulturmanagement in Dresden. 2000 bis 2008 war sie Mitarbeiterin des Museums in der „Runden Ecke“ in Leipzig und hier zuständig für Projekt- und Veranstaltungsplanung,
Öffentlichkeitsarbeit sowie historische Forschung. Publikationen zum Museumsmanagement und zur DDR-Aufarbeitung in Fachzeitschriften und Tagungsbänden.

Hans-Volkmar Findeisen

Hans-Volkmar Findeisen

Biografie

Studierte Theologie, Philosophie, Geschichte, Verglei-chende Religionswissenschaft und Journalistik in Tübingen, Rom, München, Marburg und Stuttgart-Hohenheim. Promotion in Vergleichen-der Religionswissenschaft über “Krisenkulte". Neun Sprachen gelernt, darunter Russisch und Arabisch.
Seit 1991 Autor, Reportage- Kultur- und Wissenschaftsjournalist, Moderator und freier Redakteur im Kulturprogramm des Südwestrundfunks (Hörfunk) und Trainer in der Personalentwicklung des SWR (Hörfunk und Fernsehen). Arbeitet ständig für die ARD und DIE ZEIT. Essays zur Kultur- und Medienkritik, Lehraufträge, bereits im Wintersemester 2000/01 und im Sommersemester 2001 Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut. CIVIS-Sonderpreis für die vierteilige Hörfunkreihe “Das Eigene und das Fremde" (1999).

Veröffentlichungen

Radiopublikationen: über 500 Titel, überwiegend Reportagen, Features und Reihen.
Buchpublikationen: Auf der Spitze des Zauns. Eigenartige Begegnungen. Reportagen 1997; Verlorene Weiten. Streifzüge durch den Wilden Osten. Reportagen 1999; Der Kick und die Ehre. Vom Sinn jugendlicher Gewalt. Sachbuch über internationale Gewaltdiskurse, zusammen mit Joachim Kersten 1999. Recherche als “Geodäsie" des sozialen Raums, in: Netzwerk Recherche (Hg.), Trainingshandbuch Recherche 2003.

Julia Franck

Julia Franck

Biografie

Julia Franck, studierte Jura, Neuere deutsche Literatur, Philosophie und Altamerikanistik. Sie arbeitete in unterschiedlichsten Bereichen, während und ehe sie seit 1991 journalistisch für den Tagesspiegel und seit 1993 für den SFB/RBB Hörfunk tätig war. 1997 erschien ihr erster Roman. Sie veröffentlichte Erzählungen, Romane, Übersetzungen, Essays, Zeitungsartikel und Texte zu Literatur und Kunst. U.a. arbeitet sie an den Stoff- und Drehbuchentwicklungen einiger Verfilmungen mit und wirkt gelegentlich als Jurorin im Literatur- und Filmbereich. Ihr Werk ist in knapp 40 Sprachen übersetzt. Für ihren Roman Die Mittagsfrau erhielt sie 2007 den Deutschen Buchpreis, zuletzt erschien 2011 der Roman Rücken an Rücken.

Werner Fritsch

Werner Fritsch

Biografie

Werner Fritsch, 1960 in Waldsassen/Oberpfalz geboren. 1987 erscheint sein Roman Cherubim. Zu seinen Stücken gehören Chroma, Hydra Krieg, Bach und Wondreber Totentanz oder auch die Monologe Sense, Jenseits, Nico und Das Rad des Glücks, die auf der Bühne, für den Rundfunk oder fürs Kino realisiert wurden. Außerdem veröffentlichte er Prosa wie zum Beispiel Steinbruch und Stechapfel und drehte u.a. die Filme Das sind die Gewitter in der Natur, Ich wie ein Vogel, Faust Sonnengesang I. Seine Arbeiten wurden u.a. mit dem Robert-Walser-Preis, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem Else-Lasker-Schüler-Preis ausgezeichnet. Sein Hörspiel Enigma Emmy Göring erhielt die Auszeichnung Hörspiel des Jahres 2006, den ARD-Hörspiel-preis 2007 und den deutschen Hörbuchpreis 2008. Für Dieser Augen Blick erhielt er den Kurzhörspielpreis des rbb 2009.

Werner Fritsch ist Mitglied des PEN-Clubs und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Werner Fritsch lebt in Hendelmühle und Berlin.

Dr. Petra Gropp

Dr. Petra Gropp

Biografie

Dr. Petra Gropp wurde 1974 in Mainz geboren, studierte, promovierte und arbeitete, u.a. als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, an den Universitäten Mainz und Dijon. Seit 2003 ist sie als Lektorin für deutschsprachige Literatur im S. Fischer Verlag tätig.

Jens Groß

Jens Groß

Biografie

Jens Groß, seit 2013 Chefdramaturg und Stellvertreter des Intendanten am Schauspiel Köln. 2011 - 2013 Leitender Dramaturg am Maxim Gorki Theater Berlin. 2009 - 2011 Dramaturg am Staatsschauspiel Dresden. 2001 - 2009 Chefdramaturg und Stellvertreter der Intendantin am Schauspiel Frankfurt. 1999 - 2001 Dramaturg am Bayerischen Staatsschauspiel München.1996 - 1999 Dramaturg am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. 1992 bis 1996 Dramaturg am Staatstheater Braunschweig.1988 bis 1992 Studium der Germanistik und Philosophie in Regensburg. 1985 - 1988 Schauspieler, Dramaturg und Leitungsmitglied des Beinhardt-Ensembles in Wien. 1982 bis 1985 erstes Festengagement als Schauspieler, Regie- und Dramaturgieassistent am Schauspielhaus Wien. Nach dem Abitur Buchhandelslehre und Schauspielausbildung.

Diverse Lehraufträge an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Bereich Dramaturgie) und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt a. Main (Bereich Regie). Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (2006 -2007; 2010 -2012 und 2014-2015) für szenisches Schreiben.

Jens Groß ist Verfasser von einigen eigenen Theaterstücken, hat sich aber in den letzten Jahren vor allem auch als Bearbeiter von großen Romanstoffen für die Bühne einen Namen gemacht, z.B. „Gertrud“ von Einar Schleef, „Der Turm“ von Uwe Tellkamp, "Der Fremde“ von Albert Camus, „Stiller“ von Max Frisch,„Adam und Evelyn“ von Ingo Schulze u.v.m.

Ina Hartwig

Ina Hartwig

Biografie

Ina Hartwig, Dr. phil., geb. 1963 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in Avignon und Berlin. Erste Lehrtätigkeiten an der FU Berlin und erste journalistische Erfahrungen bei der „taz“. Ihre Dissertation über „Sexuelle Poetik“, eine vergleichende Arbeit über Proust, Musil, Genet und Jelinek, erschien 1998 im S. Fischer Verlag. Herausgeberin des „Kursbuch“ (2002 bis 2005), Gastprofessorin in St. Louis (USA) und in Göttingen. Nach vielen Jahren als Literaturredakteurin der „Frankfurter Rundschau“ (1997 bis 2009) lebt sie als freischaffende Autorin, Kritikerin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Regelmäßige Beiträge für die „Kulturzeit“ auf 3sat, „Die Zeit“ und die „Süddeutsche Zeitung“. Im S. Fischer Verlag erschien 2012 ihre Essaysammlung „Das Geheimfach ist offen. Über Literatur“.

Martina Hefter

Martina Hefter

Biografie

Martina Hefter, geboren 1965 in Pfronten/Allgäu. Ausbildung in zeitgenössischem Tanz an der Etage, Berlin, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Neben der literarischen Arbeit Beschäftigung mit performativen Projekten an der Schnittstelle von Text und Bewegung.

Auszeichnungen

Förderpreis zum Lessing-Preis Sachsen 2005
Hermann-Lenz-Stipendium 2005
London-Stipendium des Deutschen Literaturfonds 2006
Lyrikpreis Meran 2008

Veröffentlichungen

„Nach den Diskotheken“, Gedichte, kookbooks, 2010
Performative Arbeiten:
„Ist das Tanzen das neue Schreiben?“ Lecture-Performance, Deutsches Literaturinstitut Leipzig und Skala Leipzig, 2010
„Vier mal Vier“, vier Gedichte mal vier Tanzsequenzen,
Lofft-Werkstatt 2011 (mit Martina LaBonté), und Bremen,
Poetry on the Road-Festival 2011

Christoph Hein

Christoph Hein

Biografie

Christoph Hein, geb. 1944 in Heinzendorf (Schlesien).
1967-71 Studium der Philosophie und Logik in Leipzig und Berlin. 1971-79 Dramaturg und Autor an der Volksbühne Berlin; seit 1979 freischaffend.

Auszeichnungen

u.a.: Heinrich Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin 1982. Lessing-Preis, Kamenz 1989. Erich-Fried-Preis, Wien 1990. Chevalier de l'ordre des Arts et des Lettres 2001.

Veröffentlichungen

Stücke u.a.: Cromwell (UA 1980). Die wahre Geschichte des Ah Q (UA 1983). Die Ritter der Tafelrunde (UA 1989). Randow (UA 1994). Himmel auf Erden (1998). In Acht und Bann (1998). Mutters Tag (2000). Buch-Veröffentlichungen u.a.: Der fremde Freund. Novelle, AufbauVerlag, Berlin 1980; Horns Ende. Roman, AufbauVerlag, Berlin 1985; Der Tangospieler. Erzählung, AufbauVerlag, Berlin 1989; Das Napoleon-Spiel. Roman, AufbauVerlag. Berlin 1993; Exekution eines Kalbes. Erzählungen. AufbauVerlag 1994; Von allem Anfang an. Roman. AufbauVerlag 1997; Willenbrock. Roman. Suhrkamp Verlag 2000.

Martin Hielscher

Martin Hielscher

Biografie

Martin Hielscher, geboren 1957, Studium der Germanistik und Philosophie in Hamburg, Dr. phil., Autor, Übersetzer, Kritiker und Universitätslehrer, ist nach Stationen als Lektor beim Luchterhand Literaturverlag und dem Verlag Kiepenheuer & Witsch seit 2001 Programmleiter für Literatur im Verlag C.H. Beck in München. Honorarprofessor an der Universität Bamberg, Dozent an der European Graduate School in Saas Fee und an anderen Universitäten. Leitete zahlreiche Literaturwerkstätten und Schreibseminare. Veröffentlichte u. a. Monographien über Wolfgang Koeppen und Uwe Timm sowie zahlreiche Aufsätze zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Übersetzer u.a. von Richard Ford, Lorrie Moore, William Gaddis und John McGahern.

Jürgen Hosemann

Jürgen Hosemann

Biografie

geboren 1967 in Mayen, arbeitet nach einer Ausbildung als Verlagskaufmann und einem Studium der Germanistik, Anglistik und Geschichte als Lektor für deutschsprachige Literatur beim S. Fischer Verlag in Frankfurt am Main.

Matthias Huber

Matthias Huber

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Biografie

1972 in Speyer geboren. Nach dem Studium der Dramaturgie war er ab 2000 vier Jahre Regieassistent am Schauspiel Leipzig, entwickelte in der Folge eigene Projekte und Inszenierungen, gehörte von 2007 bis 2008 zum Leitungsteam des LOFFT Leipzig und arbeitete von 2008 bis 2013 als Dramaturg und Regisseur am Schauspiel Chemnitz. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist Matthias Huber Dramaturg am Schauspiel Leipzig.

Tobias Hülswitt

Tobias Hülswitt

Biografie

Tobias Hülswitt, geb. 1973. Nach mehreren Jahren als Steinmetz studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, seit 2000 ist er freier Autor. Er war Dozent an der Universität der Künste Berlin, der Kunstakademie München und Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Tobias Hülswitt war Mitbegründer des Korsakow Instituts für Nonlineare Erzählkultur, dem er bis 2010 angehörte. Als Kurator und Moderator konzipierte und betreute er die Veranstaltungsreihen Hilfe, Freiheit! an den Münchner Kammerspielen und Woran glaubst du, Europa? am Goethe Institut Prag.

Veröffentlichungen

Letzte Veröffentlichungen: Dinge bei Licht, Erzählung, Kiepenheuer & Witsch 2008Werden wir ewig leben? – Gespräche über die Zukunft von Mensch und Technologie, edition unseld, Suhrkamp Verlag 2010, Handbuch des Nonlinearen Erzählens, Edition Paechterhaus, Hildesheim 2011.

Norbert Hummelt

Norbert Hummelt

Sprechstunde

Donnerstag 15-16 Uhr

Biografie

Norbert Hummelt, geboren 1962 in Neuss am Rhein, studierte Germanistik und Anglistik in Köln und lebt als freier Schriftsteller in Berlin.

Veröffentlichungen

u.a. die Gedichtbände "Zeichen im Schnee" (2001), "Stille Quellen" (2004) und "Totentanz" (2007, alle Luchterhand Literaturverlag). Zuletzt erschienen die Neuübersetzung "T.S. Eliot: The Waste Land/Das öde Land" (Suhrkamp Verlag 2008) sowie der Essayband "Wie Gedichte entstehen" (Mit Klaus Siblewski, Luchterhand 2009).

Herausgeberschaften

u.a.: "W.B. Yeats: Die Gedichte" (Luchterhand 2005, auch Übers.), "Jahrbuch der Lyrik" (mit C. Buchwald, S. Fischer 2005) und "Thomas Kling: schädelmagie. Ausgewählte Gedichte" (Reclam 2008).

Steffen Jacobs

Steffen Jacobs

Biografie

Steffen Jacobs wurde 1968 in Düsseldorf geboren und lebt in Berlin. Arbeit als Lyriker, Essayist, Herausgeber und Übersetzer. Seminare und Workshops für Deutschen Literaturfonds e.V. und Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Zuletzt erschienen u.a. „Die Liebe im September“ (Gedichte, 2010), „Lucky Jim/Jim im Glück“ (Übersetzung des Romans von Kingsley Amis, 2010), „Der Lyrik-TÜV“ (Essays, 2007), „Die liebenden Deutschen“ (Anthologie, 2006).

Joachim Kalka

Joachim Kalka

Biografie

Joachim Kalka lebt in Leipzig. Veröffentlichung zahlreicher essayistischer Beiträge in Literatur- und Theorie-Zeitschriften. Im Hauptberuf Übersetzer literarischer Texte und Sachbücher aus dem Englischen und Französischen. Seit 1997 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und seit 2009 der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München. Zuletzt erschienen sind u.a. "Hoch unten. Das Triviale in der Hochkultur" (2008), "Editionen. Vom Herausgeben"(2012) und "Gaslicht. Sammelbilder aus dem neunzehnten Jahrhundert" (2013).

You-Il Kang

You-Il Kang

Biografie

You-Il Kang, geb. 1953 in Seoul/Südkorea.
Studium am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig im Fach Prosa. 1975 Debüt mit dem Roman "Weiße Fahne" (dafür Yowon Literaturpreis). 1976 Kyunghyang Literaturpreis mit dem Roman "Schauspielunterricht". Seit 1975 freie Schriftstellerin. 1980-82 Moderatorin der KBS-TV Kultursendung "Übertragung vom Gästezimmer". Feste Kolumnistin und Zeitungsromane in den Zeitungen Cho-Sun, Donga, Chungang. Zahlreiche Vorträge an Universitäten und Instituten sowie beim KBS-TV und Radiosendungen. Weltreise als Reporterin im Auftrag von zwei Tageszeitungen und KBS-TV (ca. 20 Länder). Seit 1995 Aufenthalt in Deutschland.

Veröffentlichungen

Roman: Baum des Armen (1979); Vogel des Propheten (1981); Einsamkeit des Feldes (1987); Für Pluto (1992). Essays: Unter dem Ginsterstrauch (1989); Aah, wenn der Tag anbricht, werde ich ein Nest bauen (1989); Für die Auferstehung der einsamen Seele (1990) usw.

Thomas Kapielski

Thomas Kapielski

Biografie

Thomas Kapielski geboren 1951 in Berlin; Studienabschlüsse: Physische Geographie, Philologie, Philosophie; Künstler, Musiker, Schriftsteller; Professuren: Kunsthochschule Kassel, HBK Braunschweig, Literaturinstitut Biel; div. Veröffentlichungen, Ausstellungen, Trostpreise.

Johannes Kirsten

Johannes Kirsten

Biografie

Johannes Kirsten, geboren 1976 in Berlin, wo er Germanistik und Philosophie studierte. Nach diversen Arbeiten an verschiedenen Berliner Theatern und mit dem Produktionskollektiv „lunatiks produktion“ 2004 – 2006 Regieassistent und später Dramaturg am Nationaltheater Mannheim. Ab 2006 Arbeit als freier Dramaturg und Autor, u. a. Ruhrtriennale, Nationaltheater Korea in Seoul und Deutschlandradio Kultur. Seit 2008 fester Dramaturg am Centraltheater Leipzig, wo er im ersten Jahr ausschließlich die Projekte der Skala betreute. Seit der Spielzeit 2009.2010 Projekte auch im Centraltheater u.a. gemeinsam mit Sascha Hawemann Erarbeitung der Bühnenfassung von Clemens Meyers „Die Nacht, die Lichter“

Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer

Biografie

Jürgen Krätzer, geboren 1959 in Leipzig, lebt in Taucha bei Leipzig. Studium der Germanistik und Geschichte an der Leipziger Universität, Promotion zu Franz Fühmann; tätig an versch. Kultur-, Hochschul- und Bildungsinstitutionen, seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Institut der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg. Publikationen in verschiedenen Bereichen, Schwerpunkt Gegenwartsliteratur. Seit 2001 Redakteur, seit 2012 Herausgeber der Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik – die horen. Gastdozenturen am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (2003, 2012).

Tilman Krause

Tilman Krause

Biografie

Studium der Germanistik, Geschichte, Romanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Tübingen, Paris und Berlin. Erstes Staatsexamen in den Fächern Germanistik und Romanistik 1986 in Berlin. 1991 Promotion zum Dr. phil. in Germanistik.
Beschäftigt als Volontär bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seit 1991 freier Journalist in Berlin. Seit 1992 Übernahme verschiedener Lehrtätigkeiten an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität Berlin. 1994 - 1998 Literaturredakteur beim "Tagesspiegel" Berlin. Seit 1998 leitender Literaturredakteur bei der "Welt" Berlin.

Michael Krüger

Michael Krüger

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Biografie

geboren 1943 in Wittgendorf/Kreis Zeitz. Nach dem Abitur an einem Berliner Gymnasium absolvierte er eine Verlagsbuchhändler- und Buchdruckerlehre. Daneben besuchte er Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät als Gasthörer an der Freien Universität Berlin. In den Jahren von 1962-1965 lebte Michael Krüger als Buchhändler in London. 1966 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker. Zwei Jahre später, 1968, übernahm er die Aufgabe des Verlagslektors im Carl Hanser Verlag, dessen Leitung er im Jahre 1986 übernommen hat und bis 2013 innehatte. Seit 1981 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift Akzente. 
Im Jahr 1972 veröffentlichte Michael Krüger erstmals seine Gedichte, und 1984 debütierte er als Erzähler mit dem Band „Was tun? Eine altmodische Geschichte“. Es folgten zahlreiche Erzählbände, Romane, Editionen und Übersetzungen. Michael Krüger lebt in München.

Nadja Küchenmeister

Nadja Küchenmeister

Biografie

Nadja Küchenmeister, geboren 1981 in Berlin, lebt dort. Sie studierte Germanistik und Soziologie an der Technischen Universität Berlin und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Arbeit für den Rundfunk, u.a. als Literaturkritikerin, sowie als Hörspiel- und Featureautorin. Sie war Gastdozentin an der Universität Bielefeld und am DLL. 2010 erschien ihr Gedichtband „Alle Lichter“ bei Schöffling & Co., 2014 folgte „Unter dem Wacholder“ im selben Verlag.

Jan Kuhlbrodt

Jan Kuhlbrodt

Biografie

Jan Kuhlbrodt studierte politische Ökonomie an der Universität Leipzig sowie Philosophie und Soziologie an der Universität Frankfurt am Main. Von 1997 bis 2001 absolvierte er außerdem ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Er war als Lehrer in einem Projekt für straffällig gewordene Jugendliche und als Antiquar tätig. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Leipzig.

Veröffentlichungen

Lexikon der Statussymbole. Leipzig 2001.
Platon und die Spülmaschine. Leipzig 2002 (zusammen mit Ernst Kahl).
Verzeichnis. Gedichte. München 2006.
Wagnis Warteschleife. Gedichte. München 2007.
Schneckenparadies. Roman. Plöttner Verlag Leipzig 2008
Zentralantiquariat. Gedicht. parasitenpresse, Köln 2010.
Vor der Schrift.Roman. Plöttner Verlag, Leipzig 2010.

Jo Lendle

Jo Lendle

Biografie

Studium der Kulturpädagogik und Animation Culturelle in Hildesheim und Montreal. 1995-1997 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 1996/97 Redakteur und Herausgeber der Literaturzeitschrift Edit.
Seit 1997 Lektor für deutschsprachige Literatur im DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln. 1998/99 Leitung des Münchener Autorenseminars. Seit 2001 Leiter des Kölner Literaturateliers. Lehrtätigkeit u.a. an den Universitäten Hildesheim (Studiengang Kreatives Schreiben) und München (Manuskriptum). Jurorentätigkeit u.a. Open Mike Berlin. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und Internetprojekten.

Auszeichnungen

Leipziger Förderpreis für Literatur 1997.

Veröffentlichungen

Buchveröffentlichung: "Unter Mardern" Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1999.

Sibylle Lewitscharoff

Sibylle Lewitscharoff

Biografie

Sibylle Lewitscharoff wurde 1954 in Stuttgart geboren. Seit 1974 in Berlin. Studium der Religionswissenschaften in Berlin. Lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.

Auszeichnungen

Ausgewählte Preise:
Ingeborg Bachmann-Preis
Kranichsteiner Literaturpreis
Preis der Literaturhäuser
Marie Luise Kaschnitz-Preis
Preis der Leipziger Buchmesse
Berliner Literaturpreis

Veröffentlichungen

Ausgewählte Veröffentlichungen:
Pong, Erzählung, Berlin Verlag, Berlin.
Der höfliche Harald, Kinderbuch mit eigenen Illustrationen, Berlin Verlag, Berlin. Ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst.
Montgomery, Roman, Deutsche Verlags-Anstalt, München.
81, Hörspiel, Koproduktion DeutschlandRadio Berlin und Radio Bremen.
Consummatus, Roman, Deutsche Verlags-Anstalt, München
Apostoloff, Roman Suhrkamp Verlag, Frankfurt

Gert Loschütz

Gert Loschütz

Biografie

Gert Loschütz, geb. 1946 in Genthin (Sachsen-Anhalt), lebt in Berlin. Veröffentlichte Romane, Erzählungen und Gedichte, Theaterstücke, Hör- und Fernsehspiele. Zuletzt erschienen die Romane „Dunkle Gesellschaft“(2005), „Die Bedrohung“ (2006), der Erzählungsband „Das erleuchtete Fenster“(2007) und das Kinderbuch „Auf der Birnbaumwiese“ (2011).

Wolfram Lotz

Wolfram Lotz

Biografie

Wolfram Lotz, geboren 1981 in Hamburg, aufgewachsen im Schwarzwald. Er studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz und Literarisches Schreiben in Leipzig und war Redakteur der Literaturzeitschrift Edit. Zuletzt erschien das Buch „Monologe“ (Spector Books 2014) und wurde das Stück „Die lächerliche Finsternis“ am Burgtheater Wien uraufgeführt.

Kristof Magnusson

Kristof Magnusson

Biografie

Kristof Magnusson, 1976 in Hamburg als Sohn deutsch-isländischer Eltern geboren. Ausbildung zum Kirchenmusiker bei der evangelischen Landeskirche Nordelbien. Zivildienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. in New York City in der Sozialarbeit mit Holocaustüberlebenden und Obdachlosen. Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík. Arbeitet als Autor und Übersetzer aus dem Isländischen.
Für seinen ersten Roman Zuhause (Verlag Antje Kunstmann) erhielt er 2006 den Rauriser Literaturpreis, der zweite Roman Das war ich nicht (Verlag Antje Kunstmann) stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2010 und auf der SWR-Bestenliste. Für das Theater schrieb er u.a. die Komödien Der totale Kick (UA Staatsschauspiel Dresden 2001) und Sushi für alle (UA Schauspiel Dortmund 2009). Seine Komödie Männerhort war in den letzten Jahren
eines der meistgespielten zeitgenössischen Stücke auf deutschen Bühnen (u.a. am Deutschen Theater Göttingen, Düsseldorfer Schauspielhaus, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und mit Bastian Pastewka und Christoph Maria Herbst im Theater am Kurfürstendamm in Berlin). 2011 erschien das Reisebuch Gebrauchsanweisung für Island.
Aus dem Isländischen übersetzte er Werke von Autoren wie Hallgrímur Helgason, Einar Kárason, Thórbergur Thórdarson, Audur Jónsdóttir und die Saga von Grettir für die große Neuausgabe der Isländersagas im Verlag S. Fischer.

Clemens Meyer

Clemens Meyer

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Biografie

geboren 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman „Als wir träumten“, es folgten „Die Nacht, die Lichter. Stories“ (2008) und „Gewalten. Ein Tagebuch“ (2010). Im Herbst 2013 erschien sein zweiter Roman „Im Stein“.

Terézia Mora

Terézia Mora

Biografie

Terézia Mora, geboren 1971 in Sopron, Ungarn, lebt seit 1990 in Berlin. Prosaschriftstellerin und Übersetzerin aus dem Ungarischen. Zuletzt erschien ihr Roman „Das Ungeheuer“ (Luchterhand, 2013), für den sie den deutschen Buchpreis erhielt.

Herta Müller

Herta Müller

Biografie

1972-1976 Studium der Germanistik und Rumänistik in Temeswar. 1977-1980 Übersetzerin in einer Maschinenfabrik. Entlassung wegen der Weigerung, mit dem Geheimdienst "Securitate" zu kooperieren. Danach nur noch zeitweilig als Lehrerin beschäftigt. Das Erscheinen des ersten Buches "Niederungen" wurde jahrelang verhindert. 1982 erschien es nach starken Eingriffen der Zensur und 1984 in der Originalfassung in Deutschland. Ab 1985 Publikationsverbot in Rumänien. 1987 Ausreise nach Deutschland aus politischen Gründen. Seither lebt sie als Schriftstellerin in Berlin. Von ihren Büchern erschienen bisher Übersetzungen in 20 Sprachen. Seit 1995 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Bisher sind u.a. folgende Bücher erschienen: Niederungen. Berlin (rotbuch-Verlag) 1984; Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt. Berlin (rotbuch-Verlag) 1986; Der Fuchs war damals schon der Jäger. Roman. Reinbek (Rowohlt-Verlag) 1992; Herztier. Roman. Reinbek (Rowohlt-Verlag) 1994; Heute wär ich mir lieber nicht be-gegnet. Roman. Reinbek (Rowohlt Verlag) 1997; Der Fremde Blick oder Das Leben ist ein Furz in der Laterne. Ein Essay. Göttingen (Wallstein-Verlag) 1999; Im Haarknoten wohnt die Dame. Collagen. Reinbek (Rowohlt-Verlag) 2000. Auszeichnungen u.a.: Aspekte-Literaturpreis 1984; Rauriser Literaturpreis 1985; Kranichsteiner Literaturpreis 1991; Deutscher Kritikerpreis 1992; Kleist-Preis 1994; The International IMPAC Dublin Literary Award 1998; Franz-Kafka-Literaturpreis 1999.

Auszeichnungen

Auszeichnungen u.a.: Aspekte-Literaturpreis 1984; Rauriser Literaturpreis 1985; Kranichsteiner Literaturpreis 1991; Deutscher Kritikerpreis 1992; Kleist-Preis 1994; The International IMPAC Dublin Literary Award 1998; Franz-Kafka-Literaturpreis 1999; Nobelpreis für Literatur 2009.

Veröffentlichungen

Bisher sind u.a. folgende Bücher erschienen: Niederungen. Berlin (rotbuch-Verlag) 1984; Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt. Berlin (rotbuch-Verlag) 1986; Der Fuchs war damals schon der Jäger. Roman. Reinbek (Rowohlt-Verlag) 1992; Herztier. Roman. Reinbek (Rowohlt-Verlag) 1994; Heute wär ich mir lieber nicht be-gegnet. Roman. Reinbek (Rowohlt Verlag) 1997; Der Fremde Blick oder Das Leben ist ein Furz in der Laterne. Ein Essay. Göttingen (Wallstein-Verlag) 1999; Im Haarknoten wohnt die Dame. Collagen. Reinbek (Rowohlt-Verlag) 2000. Auszeichnungen u.a.: Aspekte-Literaturpreis 1984; Rauriser Literaturpreis 1985; Kranichsteiner Literaturpreis 1991; Deutscher Kritikerpreis 1992; Kleist-Preis 1994; The International IMPAC Dublin Literary Award 1998; Franz-Kafka-Literaturpreis 1999.

Maxi Obexer

Maxi Obexer

Biografie

Maxi Obexer wurde in Südtirol, Italien geboren. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und Berlin. Zu ihren bekanntesten Werken gehören „Die Liebenden“, „Das Geisterschiff“, „Gletscher“, sowie der 2011 erschienene Roman: „Wenn gefährliche Hunde lachen“. Die Stücke „Fliegende Holländer“ und „Illegale Helfer“ sind in der Spielzeit 2015/16 in Inszenierungen in Österreich und Deutschland zu sehen.
Gastprofessorin für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste, Berlin; am Dartmouth College, USA; an der Georgetown University in Washington D.C., USA. 2014 gründete sie zusammen mit Marianna Salzmann das Neue Institut für Dramatisches Schreiben (Nids).

Brigitte Oleschinski

Brigitte Oleschinski

Biografie

Studium der Politischen Wissenschaft an der Freien Universität Berlin und langjährige Arbeit als Zeithistorikerin.
Seit Mitte der achtziger Jahre Gedichte und Essays zur Poetik von Gedichten, Auftritte bei internationalen Fesivals, Gastdozenturen, Internetprojekte.

Auszeichnungen

Auszeichnungen (Auswahl): 2001 Ernst-Meister-Preis der Stadt Hagen; 1998 Peter-Huchel-Preis des Südwestfunks; 1998 Bremer Literaturför-derpreis; 1990 Förderpreis zum Berliner Literaturpreis.

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen (Auswahl): "Reizstrom in Aspik." Wie Gedichte denken, Köln (DuMont Literatur und Kunst Verlag) 2002; "Your Passport is Not Guilty". Gedichte, Reinbek (Rowohlt Verlag) 1997; "Die Schweizer Korrektur", zusammen mit Durs Grünbein und Peter Waterhouse, Basel (Urs Engeler Editor) 1995 (auch als CD "Mehr ein Hören als ein Gebäude"). "Mental Heat Control". Gedichte, Reinbek (Rowohlt Verlag) 1990.

Michael Opitz

Michael Opitz

Sprechstunde

Biografie

Michael Opitz, 1953 in Berlin geboren, lebt als Literaturwissenschaftler und Literaturkritiker (Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk) in Berlin. Er studierte Germanistik, war Schüler von Wolfgang Heise und promovierte mit einer Arbeit über Walter Benjamin. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HUB, Gastdozenturen in Vaasa (Finnland) und Göteborg (Schweden), derzeit lehrt er als Dozent am IES Berlin. Veröffentlichungen (Auswahl): Mitautor: Deutsche Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart (Kapitel: Tendenzen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur; zusammen mit C. Opitz-Wiemers), 8. Auflage, Stuttgart 2013; zusammen mit Michael Hofmann: Lexikon der DDR-Literatur, Stuttgart 2009; zusammen mit Erdmut Wizisla: Benjamins Begriffe, Frankfurt a. M. 2000 und Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, Reclam 1992.

Alexander Osang

Alexander Osang

Biografie

Alexander Osang wurde 1962 in Berlin geboren, Journalistikstudium an der Karl-Marx-Universität Leipzig, 10 Jahre Reporter und Kolumnist bei der Berliner Zeitung, bis er im Herbst 1999 für sieben Jahren New Yorker Korrespondent des SPIEGEL wurde. Seine Reportagen, Porträts und Kolumnen sind in zahlreichen Büchern erschienen.

Auszeichnungen

u.a.
Egon Erwin Kisch Preis
Grimme Preis

Veröffentlichungen

„89 – Heldengeschichten“ und „Berlin-New York“ (S. Fischer). 2000 erschien der Roman „Die Nachrichten“, 2007 der Roman „Lennon ist tot“, 2003 der Erzählungsband „Lunkebergs Fest“ (alles bei S.Fischer).

Ulrich Peltzer

Ulrich Peltzer

Biografie

Ulrich Peltzer, geboren 1956 in Krefeld, lebt in Berlin.

Ab 1975 Studium der Psychologie und Philosophie in Berlin, FU und TU, Diplomarbeit 1981 über „Einige Aspekte der Formierung bürgerlicher Individualität in der höfischen Gesellschaft“.

Arbeit in der forensischen Psychiatrie, 1983/4 in Neapel und Sizilien, verschiedene Tätigkeiten und Jobs, ab Mitte der 90er Jahre längere Aufenthalte in New York, Filmkritik, Lektüren.

Veröffentlichungen

Die Sünden der Faulheit, Roman, Zürich 1987; Peccati di pigrizia, Rom, 1991
Stefan Martinez, Roman, Zürich 1995
Alle oder keiner, Roman, Zürich 1999
Bryant Park, Erzählung, Zürich 2002; Ljubljana, 2007
Teil der Lösung, Roman, Zürich 2007 (Übersetzungen ins Englische, Italienische, Spanische und Portugiesische)
Unter dir die Stadt, 2008 (Drehbuch zum gleichnamigen Spielfilm, gemeinsam mit Christoph
Hochhäusler, Premiere bei den Filmfestspielen Cannes 2010)
Angefangen wird mittendrin, Frankfurter Poetikvorlesungen, Frankfurt 2011

Olaf Petersenn

Olaf Petersenn

Sprechstunde

Montag 10-11 Uhr

Biografie

geboren 1968 in Lübeck, aufgewachsen in Schleswig, Studium der Neueren deutschen Literatur, Mediävistik, Philosophie und Pädagogik in Kiel, 1997 1. Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Philosophie, danach Lehraufträge und Promotionsstipendium, Aufbaustudiengang Kulturmanagement und Literaturvermittlung, von 1999 bis 2001 Leiter des Fachbereichs Literatur am Nordkolleg Rendsburg, seit Juli 2001 Lektor für deutschsprachige Literatur im Verlag Kiepenheuer & Witsch, seit 2011 Lektoratsleiter für deutschsprachige Literatur. Seither zahlreiche Vorträge, Moderationen, Preisreden und Lehraufträge. Leitung diverser Schreibwerkstätten in der Akademie für kulturelle Bildung, Wolfenbüttel, und der Textmanufaktur, Leipzig. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Festschriften zu Dieter Wellershoff, Feridun Zaimoglu und Uwe Timm.

Ulrich Plenzdorf

Ulrich Plenzdorf

Biografie

Ulrich Plenzdorf, geb. 1934 in Berlin-Kreuzberg. Lebt in Berlin und in Ostbrandenburg.
1959-63 Studium an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg; danach Szenarist und Dramaturg bei der DEFA; freischaffender Schriftsteller. 1976 infolge der Biermann-Petition Ausschluß aus dem Vorstand des Schriftstellerverbandes und der SED.
Seit 1994 Mitglied der Akademie der Künste Berlin Brandenburg.

Auszeichnungen

Preise und Auszeichnungen u.a.: Ingeborg-Bachmann-Preis 1978; DAG-Fernsehpreis in Gold 1995; Adolf-Grimme-Preis 1995; DAG-Fernseh-preis in Silber 1999.

Veröffentlichungen

Filme u.a.: Mir nach, Canaillen, 1964; Karla, 1965 (erst 1990 aufgeführt), Reg. H. Zschoche; Die Legende von Paul und Paula, 1973, Reg. H. Carow; Vater Mutter Mörderkind, TV-Film 1992, Reg. H. Carow; Liebling Kreuzberg, TV-Serie, Reg. W. Masten; Der Laden. 3 Teile. TV-Film. UA 1998, Reg. J. Bair; Abgehauen, TV-Film, UA 1998.
Literarische Veröffentlichungen und Theaterstücke, u.a.: Legende vom Glück ohne Ende, Roman, 1975; Freiheitsberaubung, Theaterstück nach Günter de Bruyn, UA 1988; Reform. Revolte. Revü. Politrevue, UA 1994 in Stuttgart.

Steffen Popp

Steffen Popp

Biografie

Steffen Popp, 1978 in Greifswald geboren, ist in Dresden aufgewachsen und lebt heute in Berlin. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Dresden, Leipzig und Berlin. Seine Gedichtbände „Wie Alpen“, „Kolonie Zur Sonne“ und „Dickicht mit Reden und Augen“ sind im Verlag Kookbooks erschienen, ebenso wie sein Roman „Ohrenberg oder der Weg dorthin“. Steffen Popp hat die US-amerikanischen Lyriker Christian Hawkey und Ben Lerner ins Deutsche übersetzt und ist außerdem Initiator und Mitherausgeber der kollaborativen Poetik „Helm aus Phlox“ (Merve Verlag 2011).

Regine Porsch

Regine Porsch

Biografie

1976-80 Studium der Sprechwissenschaft und Germanistik in Halle/Saale, danach dort auch Assistentin für das Fach Rhetorik, seit 1983 künstlerische Mitarbeiterin an der Theaterhochschule "Hans Otto" in Leipzig, ab 1992 an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig Sprecherzieherin für Schauspielstudenten. Sprecherzieherische Betreuung zahlreicher Inszenierungen Leipzig, Dresden, Chemnitz und Berlin. Verschiedene Vorträge und Workshops zu Aspekten des Körper-Stimm-Trainings für Studierende der Sprechwissenschaft, für Kollegen und für Schauspielstudenten.

Bertram Reinecke

Bertram Reinecke

Biografie

Bertram Reinecke, geboren 1974, aufgewachsen in Mecklenburg, lebt seit 2000 in Leipzig. Es erschienen die Lyrikbände „An langen Brotleinen“ (Verlag Wiecker Bote 2000), „Chlebnikov am Meer“ (Weiße Reihe 2004), „Engel oder Pixel“ (Schockedition Distillery 2012), „Sleutel voor de hoogduitsche Spraakkunst“ (rougbook 19 Urs Engeler 2012). Im November erscheint der Lyrikband „Beiläufig wie der Fluss“ (Arbeitstitel, Edition Buchhaus Loschwitz). Neben dem Essayband „Gruppendynamik - Literaturprozesse am Beispiel von Lyrikwerkstätten“ (Verlagshaus J. Frank Berlin 2013) entstanden außerdem Vorlagen für Werke der zeitgenössischen Musik, Kunstbücher, sowie Prosa und literatur- und sprachkritische Arbeiten. Er organisierte Literaturfestivals und Lesereihen. Seit 2009 betreibt er den Verlag Reinecke & Voß.

René Reinhardt

René Reinhardt

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Biografie

geboren 1966 in Berlin, lebt und arbeitet mit einigen Unterbrechungen seit 1994 in Leipzig. Nach Abitur und Wehrdienst absolvierte er ab 1988 den Diplomstudiengang Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Seine ersten Berufserfahrungen als Schauspieler sammelte er in den Wendejahren am Berliner Ensemble. 1992 wurde er Gründungsmitglied des Ensembles am Theaterhaus Jena und war dort als Schauspieler, Regisseur und Autor tätig. 1994 gründete er gemeinsam mit der Schauspielerin Anka Baier das Theater und Filmkunsthaus Schaubühne Lindenfels in Leipzig, das er bis zur Umstrukturierung in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft im Jahre 2005 leitete. 
Nach Arbeitsaufenthalten u.a. in London und Berlin und der Realisation mehrerer Kinofilme kehrte er 2009 als Vorstand und Künstlerischer Leiter an die Leipziger Schaubühne zurück.
 Er arbeitet freiberuflich als Dramaturg und Filmemacher und leitet (biennal) einen internationalen Tanzwettbewerb im Rahmen des Theaterfestivals euro-scene Leipzig.

Monika Rinck

Monika Rinck

Biografie

Monika Rinck lebt in Berlin. Studium der Religionswissenschaft, Germanistik, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale.

Auszeichnungen

Ernst Meister Preis 2008; Förderpreis zum Heimrad Bäcker Preis 2008.

Veröffentlichungen

m Frühjahr 2009 erscheint der Doppelband HELLE VERWIRRUNG / RINCKS DING- und TIERLEBEN bei kookbooks, Idstein, Berlin. Im Herbst 2008 erschien das Hörbuch: Pass auf, Pony, in der edition sutstein, Berlin. 2007: ZUM FERNBLEIBEN DER UMARMUNG. Gedichte. kookbooks, Idstein, Berlin 2007. 2004: VERZÜCKTE DISTANZEN Gedichte im zu Klampen! Verlag. 2001: BEGRIFFSSTUDIO 1996-2001, edition sutstein (www.begriffsstudio.de).

Moritz Rinke

Moritz Rinke

Biografie

Moritz Rinke wurde 1967 in Worpswede geboren. Lebt in Berlin. Studium „Drama, Theater, Medien“ in Gießen. Einige seiner preisgekrönten Reportagen, Geschichten und Essays erschienen unter dem Titel „Der Blauwal im Kirschgarten" sowie „Das große Stolpern“. Sein Stück „Der Mann, der noch keiner Frau Blöße entdeckte" wurde 1997 mit dem Literaturpreis des PEN-Club ausgezeichnet und für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, ebenso wie „Republik Vineta", das zum besten deutschsprachigen Stück 2001 gewählt wurde und 2008 als Film in die Kinos kam. Im Sommer 2002 fand in Worms die Uraufführung von „Die Nibelungen" (Rowohlt Taschenbuch) statt, ein Auftrag der Nibelungen-Festspiele, dem die Stücke „Siegfrieds Frauen“ und „Die letzten Tage von Burgund“ folgten, die mit über einer Million Zuschauer zu den mit Abstand erfolgreichsten Stücken der Bundesrepublik zählen. Rinkes erste Arbeit für den Film („September", Regie: Max Färberböck), in dem er auch als Schauspieler debütierte, wurde 2003 zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes eingeladen, seine Stücke „Die Optimisten“ und „Café Umberto“ 2003 sowie 2005 zu den Mülheimer Theatertagen. Im selben Jahr war er Gastdozent für zwei Semester am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. ZDF/ARTE drehten einen Film mit und über Moritz Rinke („Mein Leben - Moritz Rinke“, Erstausstrahlung 13. 1. 2008). Im Herbst 2009 erscheint der Roman „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“.

Valeri Scherstjanoi

Valeri Scherstjanoi

Biografie

Valeri Scherstjanoi, geboren 1950 in Kasachstan. Von 1971 bis 1976 Germanistikstudium an der Staatlichen Universität in Krasnodar. 1979 Übersiedlung in die DDR, seit 1981 in Berlin als Lautdichter und Schriftkünstler tätig. Veröffentlichungen: partitions scribentiques (Paris 2013), http://www.lyrikline.org/de (Berlin 2014), Karawane auf Russisch, in: Gä weida Dada - 100 Jahre Dada (München 2016)

Roland Schimmelpfenning

Roland Schimmelpfenning

Biografie

Roland Schimmelpfennig, geboren 1967 in Göttingen. Er arbeitete zunächst als freier Journalist und Autor in Istanbul, bevor er 1990 ein Regiestudium an der Otto-Falkenberg-Schule in München begann. Nach dem Abschluss wurde er Regieassistent und später Mitarbeiter der künstlerischen Leitung an den Münchner Kammerspielen.

Auszeichnungen

Else-Lasker-Schüler-Preis für „Fisch um Fisch“ (1997); Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises von Baden-Württemberg (1998); Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2000, 2001 und 2002; Nestroy-Preis 2002 als bester Nachwuchsautor; Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2003 mit dem Stück „Vorher/Nachher“; Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2005 mit dem Stück „Die Frau von früher“.

Veröffentlichungen

„Angebot und Nachfrage“ (UA: Schauspielhaus Hamburg, Spielzeit 2003/2004); „Für eine bessere Welt“ (UA: Schauspielhaus Zürich, Spielzeit 2003/2004); „Canto Minor“ (UA Mülheimer Theatertage, 2004); „Die Frau von früher“ (UA Burgtheater Wien, 2004); „Ambrosia“ sowie „Auf der Greifswalder Straße“ (UA Deutsches Theater Berlin 2006).

Michael Schneider

Michael Schneider

Biografie

Studium der Naturwissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und an der Freien Universität Berlin. Studium der Philosophie und Sozialwissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1974 Promotion zum Dr. phil. im Fachbereich Philosophie und Psychoanalyse. 1978-1991 Freier Schriftsteller und Publizist. 1981-89 Mitarbeiter des ZDF-Matinees in der Reihe "Die Stadt-schreiber". Seit 1995 Professur an der FA Baden-Württemberg.
Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Essays, journalistische und literaturkritische Beiträge z.B. für "Konkret", "Literaturmagazin", "FAZ". Novellen und Romane, z.B. "Der Traum der Vernunft, Roman eines deutschen Jakobiners", Köln 2001.
Zahlreiche Theaterstücke und Fernsehbeiträge.

Sabine Scholl

Sabine Scholl

Biografie

Sabine Scholl, lebt nach Wien, Aveiro, Chicago, New York, Nagoya in Berlin, lehrt seit 2007 Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, seit 2013 an der Universität der Bildenden Künste Berlin, 2009-2012 auch am Institut für Sprachkunst Wien. Sie verfasste zahlreiche Bücher in verschiedenen Genres: Roman, Essay, Literarische Reiseführer, Krimi. 2013 erschienen der Roman: „Wir sind die Früchte des Zorns“, Secession-Verlag, sowie die Studie „Mein Alphabet der Männer A - Z“ im Metrolit-Verlag. 2015 der Essay „Nicht Ganz Dicht – Zu örtlichen Verschiebungen und Post-Literaturen“ im Sonderzahl-Verlag.

Heidi Specker

Heidi Specker

Biografie

Heidi Specker, geboren am 04. 06.1962 in Damme (Niedersachsen)

seit 2011 Professorin, Leiterin der Klasse für Fotografie

2010, 2011 Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom

2006 - 2010 Vertretung der Professur für Fotografie und Medien, HGB Leipzig

2008, 2009 Antwerp Design Seminars and Lectures, Artesis Hogeschool Antwerpen

2002, 2003 Gastdozentin, Merz Akademie Stuttgart

2001 Lehrauftrag (mit Heike Nehl für moniteurs, Berlin) HTW, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin

seit 1996 Workshops und Lectures u. a. im Rahmen von Ausstellungen der lFA, lnstitut für Auslandsbeziehungen
RaumZeit BildRaum (Ute Eskildsen)
Espacio lmaginario Centro de la lmagen, Mexico City, Mexico
Zwischen Wirklichkeit und Bild (lnka Graefe-lngelmann)
Museum für Zeitgenössische Kunst, Marugame, Japan
Presentation/Representation (Thomas Weski)
Sydney College of the Arts, Sydney, Australien

1995 Meisterschülerin von Prof. Joachim Brohm, HGB Leipzig

1990 Abschluss als Diplom Designerin bei Prof. Jürgen Heinemann und Prof. Joachim Brohm

1984 Fachhochschule Bielefeld, FB Design, Fotografie-Film-Design

Michael Speier

Michael Speier

Biografie

Michael Speier, geboren 1950, lebt in Berlin als Autor, Übersetzer und Literaturwissenschaftler. Veröffentlichte bisher acht Gedichtbände, mehrere Lyrik-Anthologien (bei Reclam) sowie Übertragungen zeitgenössischer Poesie aus dem Französischen, Englischen und Italienischen.
Michael Speier ist in über 40 Anthologien vertreten. Lehrte als Literaturwissenschaftler an verschiedenen Universitäten in Deutschland und USA sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 1997 Professur an der University of Cincinnati (Ohio).

Veröffentlichungen

u.a.: die akribie der zärtlichkeit (1995), scherbenschnitte (1999), welt/raum/reisen (2007).

Herausgeberschaften

Gründer und Herausgeber der Literaturzeitschrift Park und des Paul-Celan-Jahrbuchs. Leiter des Poesiefestivals Mailand (2007), Redaktionsmitglied der Zeitschrift PO&SIE (Paris).

Anke Stelling

Anke Stelling

Ulf Stolterfoht

Ulf Stolterfoht

Biografie

Ulf Stolterfoht, wurde 1963 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur Zivildienst. Studium der Germanistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft in Bochum und Tübingen. Seit 1994 lebt er in Berlin, seit 2000 als freier Schriftsteller. 2008 / 2009 zwei Semester Gastprofessor für Lyrik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2009 Poetikdozentur an der Universität Hildesheim. Ulf Stolterfoht ist Knappe der Lyrikknappschaft Schöneberg und betreibt die Netzzeitschriften Brueterich TM und Kleine Axt – Nachrichten aus dem Widerstand. Seit 1982 Teil des ProgRock-Kollektivs Das Weibchen.

Antje Rávic Strubel

Antje Rávic Strubel

Biografie

Antje Rávic Strubel, lebt in Potsdam. Jüngste Veröffentlichungen „Tupolew 134“ (2004) „Kältere Schichten der Luft“ (2007) und „Sturz der Tage in die Nacht“ (2011). Übersetzungen von Joan Didion aus dem Englischen. Verfasserin der „Gebrauchsanweisung für Schweden“ und der „Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg“.

Florian Thalhofer

Florian Thalhofer

Biografie

Florian Thalhofer, 1972 in Burglengenfeld geboren, lebt in Berlin.
Spezialist für computerbasiertes Erzählen und Erfinder des Korsakow-Systems.
Er studierte Visuelle Kommunikation und Experimentelle Mediengestaltung an der Universität der Künste in Berlin (UdK). Gast-Dozent am Studiengang Experimentelle Mediengestaltung an der UdK von 2001 - 2004. Gast-Professor am DLL 2005 und 2006.

Rosemarie Tietze

Rosemarie Tietze

Biografie

Rosemarie Tietze, geboren 1944 in Oberkirch/Schwarzwald, lebt in München. Studium der Theaterwissenschaft, Slawistik und Germanistik in Köln, Wien und München, einjähriger Forschungsaufenthalt in Moskau. Zweitstudium als Übersetzerin und Dolmetscherin für Russisch. Freiberuflich zunächst als Dolmetscherin tätig, später als Literaturübersetzerin. 1984-2009 Dozentin am Münchner Sprachen- und Dolmetscherinstitut.
Präsentation russischer Literatur und der Übersetzungskunst in Lesungen und Medien. Mitarbeit an Fernsehsendungen von Alexander Kluge. Seminare für Literaturübersetzer und zur Übersetzungsdidaktik. Initiatorin des 1997 gegründeten Deutschen Übersetzerfonds und bis 2009 dessen Vorsitzende.
Übersetzungen von Andrej Bitow, Vladimir Nabokov, Boris Pasternak, Jewgeni Popow, Ljudmila Petruschewskaja u.a. Neuübersetzung von Lew Tolstois „Anna Karenina“ (2009).
Auszeichnungen u.a.: 1995 Johann-Heinrich-Voss-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2003 Münchner Übersetzerpreis, 2008 Brücke-Berlin-Preis (mit Andrej Bitow), 2010 Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds.

Ilija Trojanow

Ilija Trojanow

Biografie

Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, aufgewachsen in Nairobi, studierte Jura, Ethnologie und Havarie in München. 1989 Gründung des Marino Verlags für Bücher über Afrika. Übersetzer, Autor und Publizist, vor allem für FAZ, NZZ und die taz. Lebte von 1998-2003 in Bombay, von 2003-2006 in Kapstadt. Seit 2007 in Wien zuhause.

Auszeichnungen

Bertelsmann Literaturpreis 1995. Marburger Literaturpreis 1996. Adalbert-von-Chamisso-Preis 2001, Preis der Leipziger Buchmesse 2006. Berliner Literaturpreis 2007. Mainzer Stadtschreiber 2007.

Veröffentlichungen

Die Welt ist groß und Rettung lauert überall, Roman, 1996. Hundezeiten. Heimkehr in ein fremdes Land, 1999/2006; An den inneren Ufern Indiens. 2003; Zu den heiligen Quellen des Islam, 2004; Der Weltensammler, 2006; Nomade auf vier Kontinenten, 2007; Kampfabsage. Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen, 2007.

Birgit Venus

Birgit Venus

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Biografie

geboren 1973 in Dresden. Hat zunächst Sozialpädagogik studiert und als Sozialpädagogin und Streetworkerin in verschiedenen Einrichtungen gearbeitet. Studium der Sprechwissenschaft an der Universität Halle. Arbeitet als Dozentin und Trainerin in den Bereichen Kommunikation, Stimme, Sprache und Sprechen. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei MDR Figaro tätig, sowie als Sprecherin bei der Deutschen Zentralbücherei für Blinde, bei Filmsynchronisationen und Hörbuch-Produktionen.

Birgit Venus

Birgit Venus

Biografie

Birgit Venus, geboren 1973 in Dresden. Hat zunächst Sozialpädagogik studiert und als Sozialpädagogin und Streetworkerin in verschiedenen Einrichtungen gearbeitet. Studium der Sprechwissenschaft an der Universität Halle. Arbeitet als Dozentin und Trainerin in den Bereichen Kommunikation, Stimme, Sprache und Sprechen. Sie ist als freie Mitarbeiterin bei MDR Figaro tätig, sowie als Sprecherin bei der Deutschen Zentralbücherei für Blinde, bei Filmsynchronisationen und Hörbuch-Produktionen.

Simone von Büren

Simone von Büren

Biografie

Simone von Büren studierte Englische und Amerikanische Literatur, Kinder-Jugend- Psychologie und Projekttheater an der Universität Bern und am Dartington College of Arts in England.
Nach einer Festanstellung als Musiktheaterdramaturgin am Theater Biel Solothurn arbeitet sie seit 2002 als Dramaturgin in Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen (u.a. Hotel Offen, Baden 2008; Alceste mit Christof Loy, Aix-en-Provence 2010; Cérémonie mit 400asa, Zürcher Theaterspektakel 2010; Moby Dick mit theater marie 2010, Käserei in der Vehfreude mit theater marie 2012). Am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste unterrichtet sie seit 2007 u. a. Dramaturgie und kollektive Textentwicklung für die Bühne.

Jan Wagner

Jan Wagner

Biografie

Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt seit 1995 in Berlin. Lyriker, Übersetzer englischsprachiger Lyrik, freier Rezensent sowie bis 2003 Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel „Die Aussenseite des Elementes“.

Im Berlin Verlag erschienen die Gedichtbände „Probebohrung im Himmel“ (2001), „Guerickes Sperling“ (2004), „Achtzehn Pasteten“ (2007) und „Australien“ (2010) sowie Bände mit Übersetzungen ausgewählter Gedichte von James Tate („Der falsche Weg nach Hause“, 2004), Matthew Sweeney („Rosa Milch“, 2008) und Simon Armitage („Zoom!“, 2011). Bei Hanser Berlin erscheint im Herbst 2012 das Buch „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern. Drei Verborgene“.

Zusammen mit Björn Kuhligk publizierte er u.a. die Anthologien „Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen“ (DuMont 2003) und „Lyrik von Jetzt zwei. 50 Stimmen“ (Berlin Verlag 2008). Eine Auswahl seiner Essays erschien unter dem Titel „Die Sandale des Propheten. Beiläufige Prosa“ 2011 im Berlin Verlag.

Für seine Lyrik, die in dreißig Sprachen übersetzt wurde, erhielt er neben Stipendien (zuletzt 2011 in der Akademie Rom/ Villa Massimo) zahlreiche Preise, darunter den Förderpreis zum Hermann-Hesse-Preis (2001), den Anna-Seghers-Preis (2004), den Ernst-Meister-Preis (2005), den ersten Wilhelm-Lehmann-Preis (2009), den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Tübingen (2011) sowie den Kranichsteiner Literaturpreis (2011).

Michael Wildenhain

Michael Wildenhain

Biografie

Michael Wildenhain lebt in Berlin-Schöneberg. Veröffentlichte Theaterstücke und Romane, u.a. „zum beispiel k.“ (1983), „Die kalte Haut der Stadt“ (1991), „Russisch Brot“ (2005), „Träumer des Absoluten“ (2008). Seit 2004/05 war er mehrfach Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig sowie Leiter verschiedener Romanwerkstätten, insbesondere im Literaturforum im Brecht-Haus. Im Frühjahr 2015 erschien sein Roman „Das Lächeln der Alligatoren“.

Insa Wilke

Insa Wilke

Biografie

Insa Wilke ist Literaturkritikerin, Moderatorin und Publizistin. 2010 übernahm sie die Programmleitung im Literaturhaus Köln und gab diese Tätigkeit zugunsten des freiberuflichen Arbeitens 2012 wieder auf. Seit Sommer 2013 gehört sie als Autorin und Moderatorin zum Team der Literatursendung „Gutenbergs Welt“ (WDR3). Sie schreibt für Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung und Rundfunkanstalten wie WDR und Deutschlandfunk. Seit 2005 Konzeption von Kulturveranstaltungen wie z. B. die „Flüchtlingsgespräche“ (2014). 2010 erschien ihre Monographie „Ist das ein Leben. Der Dichter Thomas Brasch.“ Herausgeberschaften: „Bericht am Feuer. Gespräche, E- Mails und Telefonate zum Werk von Christoph Ransmayr“ (2014), „Der leidenschaftliche Zeitgenosse. Zum Werk von Roger Willemsen“ (2015).

Uli Winters

Uli Winters

Biografie

Uli Winters, geboren 1965. Kunststudium an der "Hochschule für Bildende Künste" in Hamburg, Abschluss mit Auszeichnung 1999. Einzel- und Gruppenausstellungen mechanischer und elektronischer Kunstwerke ("Schamanomatics") in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Schweden, Norwegen, Irland und den USA. 2000-2004 Creative Director und Geschäftsführer einer GmbH für interaktive Werbung. Zur Zeit tätig als Objektkünstler, Performer, Bühnenbildner, Kolumnist, Drehbuchautor und Exponatentwickler für Kinder- und Technikmuseen. 2006/2007 war Uli Winters für zwei Semester Gastprofessor für Neue Medien am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und 2008 Gastprofessor für Design an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Lebt in Köln.