Michael Lentz
Professor für Literarisches Schreiben
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M ichael Lentz wurde 1964 in Düren geboren (Nordrhein-Westfalen) und lebt in Leipzig und Berlin. Nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Aachen und München, 1998 Promotion mit einer Arbeit über Lautpoesie/-musik nach 1945. Lentz war Schüler des Komponisten Josef Anton Riedl und ist seit 1989 in dessen Ensemble. Er war Kurator der Veranstaltungsreihe „SOUNDBOX. Akustische Kunst“ in Salzburg, München und Berlin und beschäftigt sich mit akustischer Literatur, Lautpoesie, Lautmusik, improvisierter Musik und Experimentalfilm. Er war Gastprofessor und hatte danach eine Vertretungsprofessur am DLL inne, bevor er im Herbst 2006 zum Professor für Literarisches Schreiben berufen wurde. Musikprojekte (CDs) zusammen mit Axel Kühn, Bühnenshows mit Uli Winters. Auftritte im In- und Ausland. Er schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele, Gedichte und Stücke für unterschiedliche Besetzungen (uraufgeführt u.a. bei den Donaueschinger Musiktagen; Klang-Aktionen. Neue Musik München; musica viva/München).
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Kontakt
Prof. Dr. Michael Lentz
Raum 301
Telefon +49 341 97 30 300
Telefax +49 341 97 30 319
eMail dll@uni-leipzig.de
Sprechstunde: Donnerstag 16.00 - 17.00 Uhr
www.michaellentz.com
Auszeichnungen
2012/13 Frankfurter Poetik-Vorlesungen
2012 Walter-Hasenclever-Literaturpreis
2008 Poetikdozentur Wiesbaden
2006 Liliencron-Dozentur
2005 Preis der Literaturhäuser
2002 Hans-Erich-Nossack-Förderpreis des BDI
2001 Aufenthaltsstipendium Villa Aurora, USA
Ingeborg-Bachmann-Preis
2000 Aufenthaltsstipendium Casa Baldi in Olevano bei Rom
1999 Literaturstipendium des Berliner Senats (LCB)
Literaturförderungspreis des Freistaates Bayern
1998 1. Preis Individual Competition National Poetry Slam
Veröffentlichungen
Atmen Ordnung Abgrund. Frankfurter Poetikvorlesungen
2013, S. Fischer, ca. 400 Seiten
Textleben. Über Literatur, woraus sie gemacht ist, was ihr vorausgeht und was aus ihr folgt
2011, S. Fischer, 576 Seiten
Offene Unruh: 100 Liebesgedichte
2010, S. Fischer, 167 S.
Pazifik Exil
2007, S. Fischer, 464 S.
Liebeserklärung
2003, S. Fischer, 190 S.
Aller Ding
2003, S. Fischer, 192 S.
Muttersterben
2002, S. Fischer, 186 S.
ENDE GUT. Sprechakte
2001, edition selene, 123 S.
Il était une fois ... Es war einmal
2001, edition selene, 35 S.
Lautpoesie/-musik nach 1945
2000, edition selene, 1240 S.
ODER
1998, edition selene, 158 S.
2003, S. Fischer
Neue Anagramme
1998, edition selene, 88 S.
2003, S. Fischer, 96 S.
Herausgeberschaften
Franz Richard Behrens: Todlob. Feldtagebuchgedichte 1915/16
2012, Edition Text und Kritik, 122 Seiten
Rainer Maria Rilke: Das große Lesebuch
2011, Fischer Taschenbuch Verlag, 745 Seiten
In diesem Land. Gedichte aus den Jahren 1990-2010
2010, S. Fischer, 637 Seiten
Neue Rundschau 1/2010: Prosa Leipzig
2010, S. Fischer Verlag, 270 Seiten
Oskar Pastior: durch - und zurück. Gedichte
2007, Fischer Taschenbuch Verlag, 320 Seiten
„Herkunft Heimat. Eine Lektüre. Zu den Gedichten von Helga M. Novak“,
in: Helga M. Novak: „wo ich jetzt bin. Gedichte“. Ausgewählt von Michael
Lentz. Frankfurt a.M.: Schöffling & Co. 2005, S. 213-226
Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 2: Franz Mon.
2004, edition selene, 172 S.
Christoph Buchwald, Michael Lentz (Hg.)
Jahrbuch der Lyrik 2005
2004, C.H. Beck, 189 S.
Martin Gülich, Thomas Hoeps, Michael Lentz, Antje Rávic Strubel (Hg.):
Zeitzonen, Anthologie
2004, edition selene, 336 S.
Michael Lentz (Hg.)
KLANGZEICHEN 1: Bob Cobbing.
2003, edition selene, mit CD
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