Dozenten | Ehemalige Gastdozenten

Ehemalige Gastdozenten

Foto: Marijan Murat

Michael Wildenhain wurde 1958 in Berlin geboren und lebt dort; diverse Studien (zuletzt: Informatik; Diplom-Informatiker); Mitarbeit in der Projektleitung des "Open Mike" (Berlin) 1995-2004; verschiedene Prosawerkstätten (zuletzt: Romanwerkstatt im Brecht-Haus 2011/12) & Gastdozenturen (zuletzt: Gastprofessor am DLL WS2008/09).

Veröffentlichungen (Auswahl):

1983 zum Beispiel k., Erzählung. Rotbuch Berlin.
1991 Die kalte Haut der Stadt, Roman. Rotbuch Berlin.
1994 Heimlich, still und leise, Erzählungen. S.Fischer, Ffm.
1997 Erste Liebe Deutscher Herbst, Roman. S.Fischer, Ffm.
2005 Russisch Brot, Roman. Klett-Cotta, Stuttgart.
2007 Die schönen scharfen Zähne der Koralle, Gedichte. Bamberg.
2008 Träumer des Absoluten, Roman. Klett-Cotta Stuttgart.
2011 Wie es war, Lyrik. Weilerswist.
2012 (geplant) Band mit Theaterstücken, Henschel Schauspiel Berlin.

Preise/Auszeichnungen (Auswahl):

1987 Förderpreis zum Leonce-und Lena-Preis
1988 Ernst-Willner-Preis
1997 Alfred-Döblin-Preis
1998 Villa-Massimo-Stipendium Rom
2003 Tankred-Dorst-Drehbuchpreis
2006 London-Stipendium (Writer in Residence) des Deutschen Literaturfonds



Foto: Alberto Novelli

Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt seit 1995 in Berlin. Lyriker, Übersetzer englischsprachiger Lyrik, freier Rezensent sowie bis 2003 Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel „Die Aussenseite des Elementes“.

Im Berlin Verlag erschienen die Gedichtbände „Probebohrung im Himmel“ (2001), „Guerickes Sperling“ (2004), „Achtzehn Pasteten“ (2007) und „Australien“ (2010) sowie Bände mit Übersetzungen ausgewählter Gedichte von James Tate („Der falsche Weg nach Hause“, 2004), Matthew Sweeney („Rosa Milch“, 2008) und Simon Armitage („Zoom!“, 2011). Bei Hanser Berlin erscheint im Herbst 2012 das Buch „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern. Drei Verborgene“.

Zusammen mit Björn Kuhligk publizierte er u.a. die Anthologien „Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen“ (DuMont 2003) und „Lyrik von Jetzt zwei. 50 Stimmen“ (Berlin Verlag 2008). Eine Auswahl seiner Essays erschien unter dem Titel „Die Sandale des Propheten. Beiläufige Prosa“ 2011 im Berlin Verlag.

Für seine Lyrik, die in dreißig Sprachen übersetzt wurde, erhielt er neben Stipendien (zuletzt 2011 in der Akademie Rom/ Villa Massimo) zahlreiche Preise, darunter den Förderpreis zum Hermann-Hesse-Preis (2001), den Anna-Seghers-Preis (2004), den Ernst-Meister-Preis (2005), den ersten Wilhelm-Lehmann-Preis (2009), den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Tübingen (2011) sowie den Kranichsteiner Literaturpreis (2011).



Rosemarie Tietze, geboren 1944 in Oberkirch/Schwarzwald, lebt in München. Studium der Theaterwissenschaft, Slawistik und Germanistik in Köln, Wien und München, einjähriger Forschungsaufenthalt in Moskau. Zweitstudium als Übersetzerin und Dolmetscherin für Russisch. Freiberuflich zunächst als Dolmetscherin tätig, später als Literaturübersetzerin. 1984-2009 Dozentin am Münchner Sprachen- und Dolmetscherinstitut.
Präsentation russischer Literatur und der Übersetzungskunst in Lesungen und Medien. Mitarbeit an Fernsehsendungen von Alexander Kluge. Seminare für Literaturübersetzer und zur Übersetzungsdidaktik. Initiatorin des 1997 gegründeten Deutschen Übersetzerfonds und bis 2009 dessen Vorsitzende.
Übersetzungen von Andrej Bitow, Vladimir Nabokov, Boris Pasternak, Jewgeni Popow, Ljudmila Petruschewskaja u.a. Neuübersetzung von Lew Tolstois „Anna Karenina“ (2009).
Auszeichnungen u.a.: 1995 Johann-Heinrich-Voss-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2003 Münchner Übersetzerpreis, 2008 Brücke-Berlin-Preis (mit Andrej Bitow), 2010 Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds.



Heidi Specker, geboren am 04. 06.1962 in Damme (Niedersachsen)
seit 2011 Professorin, Leiterin der Klasse für Fotografie
2010, 2011 Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom
2006 - 2010 Vertretung der Professur für Fotografie und Medien, HGB Leipzig
2008, 2009 Antwerp Design Seminars and Lectures, Artesis Hogeschool Antwerpen
2002, 2003 Gastdozentin, Merz Akademie Stuttgart
2001 Lehrauftrag (mit Heike Nehl für moniteurs, Berlin) HTW, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin
seit 1996 Workshops und Lectures u. a. im Rahmen von Ausstellungen der lFA, lnstitut für Auslandsbeziehungen
RaumZeit BildRaum (Ute Eskildsen)
Espacio lmaginario Centro de la lmagen, Mexico City, Mexico
Zwischen Wirklichkeit und Bild (lnka Graefe-lngelmann)
Museum für Zeitgenössische Kunst, Marugame, Japan
Presentation/Representation (Thomas Weski)
Sydney College of the Arts, Sydney, Australien
1995 Meisterschülerin von Prof. Joachim Brohm, HGB Leipzig
1990 Abschluss als Diplom Designerin bei Prof. Jürgen Heinemann und Prof. Joachim Brohm
1984 Fachhochschule Bielefeld, FB Design, Fotografie-Film-Design





Jürgen Krätzer, geboren 1959 in Leipzig, lebt in Taucha bei Leipzig. Studium der Germanistik und Geschichte an der Leipziger Universität, Promotion zu Franz Fühmann; tätig an verschiedenen Kultur-, Hochschul- und Bildungsinstitutionen, Gastdozentur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (2003), seit 2005 an der Universität Halle; Herausgeber der „Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik – die horen".



Johannes Kirsten, geboren 1976 in Berlin, wo er Germanistik und Philosophie studierte. Nach diversen Arbeiten an verschiedenen Berliner Theatern und mit dem Produktionskollektiv „lunatiks produktion“ 2004 – 2006 Regieassistent und später Dramaturg am Nationaltheater Mannheim. Ab 2006 Arbeit als freier Dramaturg und Autor, u. a. Ruhrtriennale, Nationaltheater Korea in Seoul und Deutschlandradio Kultur. Seit 2008 fester Dramaturg am Centraltheater Leipzig, wo er im ersten Jahr ausschließlich die Projekte der Skala betreute. Seit der Spielzeit 2009.2010 Projekte auch im Centraltheater u.a. gemeinsam mit Sascha Hawemann Erarbeitung der Bühnenfassung von Clemens Meyers „Die Nacht, die Lichter“



Jan Faktor, 1951 in Prag geboren. Studium: Datenverarbeitung. Abbruch nach drei Semestern. Verschiedene Arbeitsverhältnisse in Prag und in der Slowakei. Fernstudium. In Prag zuletzt als Programmierer tätig. 1978 Übersiedlung zu seiner Frau in die DDR (Ostberlin). Arbeit als Kindergärtner, Schlosser, Übersetzer. Seit 1989 Mitglied des Bielefelder Colloquiums Neue Poesie. Ab 1991 mehrere Stipendien, Werkverträge. Alfred-Döblin-Preis 2005 für den noch unveröffentlichten Roman „Schornstein“. 2010 Candide-Preis für das Gesamtwerk.

Veröffentlichungen (Auswahl):
1989 „Georgs Versuche an einem Gedicht und andere positive Texte aus dem Dichtergarten des Grauens“ (Aufbau und im Herbst ’90 auch bei Luchterhand)
1993 „Körpertexte“ (Gerhard Wolf Janus press). Herausgegeben anlässlich der Verleihung des Kranichsteiner Literaturpreises.
1995 „Die Leute trinken zuviel, kommen gleich mit Flaschen an oder melden sich gar nicht“ (Gerhard Wolf Janus press)
1997 – 1999 Realsatirische Diavorträge über Gebrauchsanweisungen aus der DDR unter dem Titel „Mein Leben als Gebrauchsangewiesener Mensch in der DDR“
2000 „Fremd im eigenen Land?“ (gemeinsam mit Annette Simon, Psychosozial-Verlag)
2006 Roman „Schornstein“ (Kiepenheuer & Witsch)
2010 Roman „Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag“ (Kiepenheuer & Witsch). Dieser Roman wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und war auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2010.





Cornelia Debes, geboren 1977 in Plauen, Studium der Sprechwissenschaft in Halle und Stuttgart. Auslandsaufenthalte an der Akademie für Theaterkunst in Sankt Petersburg und an der philologischen Universität Voronesh (Russland). Sprecherzieherin und Kommunikationstrainerin an den Musikhochschulen Leipzig und Weimar in den Bereichen Schauspiel, Gesang und Dramaturgie. Sprecherin bei der Deutschen Zentralbücherei für Blinde Leipzig. Übersetzung des russischen Theaterstücks „Kabarett der letzten Hoffnung“ von Vladimir Klim ins Deutsche, Uraufführung am Berliner Ensemble 2004. Veröffentlichung des Artikels „Mündlicher Wissenschaftsdiskurs Russisch-Deutsch“ in der Zeitschrift Deutsch als Fremdsprache 2007.





Jan Peter Bremer, geboren 1965, lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau und seinen Kindern in Berlin. Er veröffentlichte u. a. die Romane ‚Der Fürst spricht’ 1996, ‚Still leben’ 2006 und das Kinderbuch ‚Mit spitzen Ohren’ 2010. Zuletzt erschien von ihm der Roman ‚Der amerikanische Investor’ für den er mit dem Alfred Döblin- und dem Eduard Mörike-Preis ausgezeichnet wurde.



Foto: Anika Büssemeier

Bas Böttcher wurde 1974 in Bremen geboren und lebt seit 2000 in Berlin. Er studierte am Bauhaus in Weimar Mediengestaltung und zählt zu den Mitbegründern der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Er entwickelte den elektronischen Hypertext „Looppool“ als neue Ausdrucksform im Internet, den „Poetry Clip“ als audiovisuelles Format und die Textbox für live Performances. Die Textbox wurde im Centre Pompidou (Paris), der Neuen Nationalgalerie (Berlin) und auf Buchmessen weltweit ausgestellt. Bas Böttcher lehrte am Deutschen Literaturarchiv Marbach, an der Kulturakademie Baden-Württemberg, am Goethe Institut und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

www.basboettcher.de

Veröffentlichungen (Auswahl): 
2009 Textsammlung mit DVD & CD „Die Poetry-Slam-Expedition“ (Schroedel) 
2009 Audio-CD mit Textbuch „Neonomade“ (Voland & Quist) 
2006 Audio-CD mit Textbuch „Dies ist kein Konzert“ (Voland & Quist) 
2001 Hörbuch: „Lyrik Eins“ (Hörverlag) Mit Robert Gernhardt, Cees Nooteboom, Albert Ostermaier, Peter Rühmkorf, Volker Braun u.a. 

Preise und Stipendien (Auswahl):
2007 Botschafter der Sprache im Jahr der Geisteswissenschaften 
2005 Ecrivain en residence an der Sorbonne Nouvelle, Paris 
2001 Einjähriges Arbeitsstipendium am Zentrum für Kunst und Medientechnologie 
2000 Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin



Carolin Emcke, geb. 1967, studierte Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und Harvard; Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes; Promotion in Philosophie über den Begriff "Kollektiver Identitäten", von 1998 - 2006 war sie Redakteurin beim "Spiegel" und als Auslandsredakteurin in vielen Krisengebieten (Afghanistan, Pakistan, Kosovo, Iraq, Kolumbien, Libanon u.a.) unterwegs. 2003/2004 war Carolin Emcke Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University mit Seminaren über "Theorien der Gewalt" und "Zeugenschaft von Kriegsverbrechen"; seit der Spielzeit 2004/2005 Moderation der monatlichen Diskussionsveranstaltung "Streitraum" an der Schaubühne Berlin. 2006-2007 Beraterin des Studiengangs Journalismus der Hamburg Media School, seit 2007 arbeitet Carolin Emcke als Publizistin und internationale Reporterin (in u.a. Israel, Westbank, Pakistan, Äygpten, Irak, USA). Regelmässig Vorträge und Seminare über Globalisierung, Theorien der Gewalt, Zeugenschaft, Photographie, kulturelle Identitäten.

Bücher:
"Kollektive Identitäten - sozialphilosophische Grundlagen", Frankfurt 2000
"Von den Kriegen - Briefe an Freunde", Frankfurt 2004
"Stumme Gewalt - Nachdenken über die RAF", Frankfurt 2008

Auszeichnungen und Preise:
"Das politische Buch" der Friedrich-Ebert-Stiftung (2005)
"Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises" (2006)
"Theodor Wolff-Preis" (2008)
"Otto-Brenner-Preis, 1. Preis" (2010)
"Reporterpreis - Beste Reportage" (2010)
"Journalistin des Jahres", mediummagazin (2010)

Carolin Emcke lebt in Berlin.



Martina Hefter, geboren 1965 in Pfronten/Allgäu. Ausbildung in zeitgenössischem Tanz an der Etage, Berlin, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Neben der literarischen Arbeit Beschäftigung mit performativen Projekten an der Schnittstelle von Text und Bewegung.

Veröffentlichungen:
zuletzt: „Nach den Diskotheken“, Gedichte, kookbooks, 2010
Performative Arbeiten:
„Ist das Tanzen das neue Schreiben?“ Lecture-Performance, Deutsches Literaturinstitut Leipzig und Skala Leipzig, 2010
„Vier mal Vier“, vier Gedichte mal vier Tanzsequenzen,
Lofft-Werkstatt 2011 (mit Martina LaBonté), und Bremen,
Poetry on the Road-Festival 2011

Auszeichnungen:
Förderpreis zum Lessing-Preis Sachsen 2005
Hermann-Lenz-Stipendium 2005
London-Stipendium des Deutschen Literaturfonds 2006
Lyrikpreis Meran 2008



Tobias Hülswitt, geb. 1973. Nach mehreren Jahren als Steinmetz studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, seit 2000 ist er freier Autor. Er war Dozent an der Universität der Künste Berlin, der Kunstakademie München und Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Tobias Hülswitt war Mitbegründer des Korsakow Instituts für Nonlineare Erzählkultur, dem er bis 2010 angehörte. Als Kurator und Moderator konzipierte und betreute er die Veranstaltungsreihen Hilfe, Freiheit! an den Münchner Kammerspielen und Woran glaubst du, Europa? am Goethe Institut Prag.

Letzte Veröffentlichungen: Dinge bei Licht, Erzählung, Kiepenheuer & Witsch 2008Werden wir ewig leben? – Gespräche über die Zukunft von Mensch und Technologie, edition unseld, Suhrkamp Verlag 2010, Handbuch des Nonlinearen Erzählens, Edition Paechterhaus, Hildesheim 2011.



Cathy de Haan studierte nach Bühnenpraxis als Punk-Sängerin und Schauspielerin sie an der Ludwig- Maximilians-Universität und an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Anschließend arbeitete sie als Dramaturgin in Deutschland und den USA. Begleitend dazu begann sie 1995 mit Lehrveranstaltungen zu Medienästhetik, Dramaturgie und Filmgeschichte an der Universität Leipzig und unterrichtet seit 2008 am DLL Szenisches Schreiben für Film. Sie ist regelmäßig als Kuratorin und Moderatorin und Jurymitglied für Film im transkulturellen Kontext auf Festivals und Filmsymposien im In- und Ausland vertreten. Als Mitglied der Europäischen Filmakademie arbeitet sie mit kulturellen Institutionen wie z.B. Goethe-Institut, Robert Bosch Stiftung, Berlinale,Festival de Cine, Lima zusammen. Gemeinsam mit OSTPOL e.V.realisiert sie internationale Kulturprojekte wie das Programm ANSICHTSSACHE für junge Autoren und Filmemacher.



Isabelle Lehn, wurde 1979 in Bonn geboren und lebt in Leipzig. Nach einem Magisterstudium der Allgemeinen Rhetorik, Ethnologie und Erziehungswissenschaft in Tübingen und Leicester studierte sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und wurde 2011 mit einer Arbeit zu rhetorischen Persuasionsmechanismen in der Werbung promoviert. Isabelle Lehn war Finalistin des 19. Open Mike (2011) und gewann 2009 beim Drehbuchwettbewerb „Ansichtssache“. Ihr Kurzfilm­drehbuch „Help“ wurde im Jahr 2010 in Lodz (Polen) verfilmt. Isabelle Lehn war Stipendiatin der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, der 5. Jürgen Ponto-Schreibwerkstatt, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Ihre Erzählungen und Essays wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht.



Ulf Stolterfoht, geboren 1963 in Stuttgart, lebt als Lyriker und Übersetzer in Berlin. Zuletzt erschienen „ammengespräche“, Holderbank: roughbooks 2010 und die Übersetzung der Gedichte von Tom Raworth „Logbuch“, Heidelberg: Wunderhorn 2011. Gastprofessor am DLL 2008/09; Poetik-Dozentur Hildesheim 2009. Mitglied der Lyrikknappschaft Schöneberg und des Artrock-Kollektivs „Das Weibchen“. Im Internet betreibt er das „System BRUETERICH“.



Ulrich Peltzer, geboren 1956 in Krefeld, lebt in Berlin.

Ab 1975 Studium der Psychologie und Philosophie in Berlin, FU und TU, Diplomarbeit 1981 über „Einige Aspekte der Formierung bürgerlicher Individualität in der höfischen Gesellschaft“.

Arbeit in der forensischen Psychiatrie, 1983/4 in Neapel und Sizilien, verschiedene Tätigkeiten und Jobs, ab Mitte der 90er Jahre längere Aufenthalte in New York, Filmkritik, Lektüren.

Die Sünden der Faulheit, Roman, Zürich 1987; Peccati di pigrizia, Rom, 1991
Stefan Martinez, Roman, Zürich 1995
Alle oder keiner, Roman, Zürich 1999
Bryant Park, Erzählung, Zürich 2002; Ljubljana, 2007
Teil der Lösung, Roman, Zürich 2007 (Übersetzungen ins Englische, Italienische, Spanische und Portugiesische)
Unter dir die Stadt, 2008 (Drehbuch zum gleichnamigen Spielfilm, gemeinsam mit Christoph
Hochhäusler, Premiere bei den Filmfestspielen Cannes 2010)
Angefangen wird mittendrin, Frankfurter Poetikvorlesungen, Frankfurt 2011



Jan Kuhlbrodt studierte politische Ökonomie an der Universität Leipzig sowie Philosophie und Soziologie an der Universität Frankfurt am Main. Von 1997 bis 2001 absolvierte er außerdem ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Er war als Lehrer in einem Projekt für straffällig gewordene Jugendliche und als Antiquar tätig. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Leipzig.

Lexikon der Statussymbole. Leipzig 2001.
Platon und die Spülmaschine. Leipzig 2002 (zusammen mit Ernst Kahl).
Verzeichnis. Gedichte. München 2006.
Wagnis Warteschleife. Gedichte. München 2007.
Schneckenparadies. Roman. Plöttner Verlag Leipzig 2008
Zentralantiquariat. Gedicht. parasitenpresse, Köln 2010.
Vor der Schrift.Roman. Plöttner Verlag, Leipzig 2010.



Jens Groß, nach dem Abitur Buchhandelslehre und Schauspielausbildung. 1982 bis 1985 erstes Festengagement als Schauspieler, Regie- und Dramaturgieassistent am Schauspielhaus Wien. 1985 bis 1988 Schauspieler, Dramaturg und Leitungsmitglied des Beinhardt-Ensembles in Wien. 1988 bis 1992 Studium der Germanistik und Philosophie in Regensburg. 1992 bis 1996 Dramaturg am Staatstheater Braunschweig, 1996 bis 1999 Dramaturg am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, 1999 bis 2001 Dramaturg am Bayerischen Staatsschauspiel München, 2001 bis 2009 Chefdramaturg am Schauspiel Frankfurt. Seit der Spielzeit 2009.2010 Dramaturg am Staatsschauspiel Dresden. Diverse Lehraufträge an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Bereich Dramaturgie) und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt a. Main (Bereich Regie). Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (2006/2007) für szenisches Schreiben. Jens Groß ist Verfasser von einigen eigenen Theaterstücken, hat sich aber in den letzten Jahren vor allem auch als Bearbeiter von großen Romanstoffen für die Bühne einen Namen gemacht, z.B. „Gertrud“ von Einar Schleef, „Der Fremde“ von Albert Camus, „Stiller“ von Max Frisch, „Adam und Evelyn“ von Ingo Schulze u.v.m. Für das Staatsschauspiel Dresden bereitet er momentan die Bühnenfassung von „Der Turm“ von Uwe Tellkamp vor.



Norbert Hummelt, geboren 1962 in Neuss am Rhein, studierte Germanistik und Anglistik in Köln und lebt als freier Schriftsteller in BErlin. Von ihm erscheinen u.a. die Gedichtbände "Zeichen im Schnee" (2001), "Stille Quellen" (2004) und "Totentanz" (2007, alle Luchterhand Literaturverlag). Als Herausgeber u.a.: "W.B. Yeats: Die Gedichte" (Luchterhand 2005, auch Übers.), "Jahrbuch der Lyrik" (mit C. Buchwald, S. Fischer 2005) und "Thomas Kling: schädelmagie. Ausgewählte Gedichte" (Reclam 2008). Zuletzt erschienen die Neuübersetzung "T.S. Eliot: The Waste Land/Das öde Land" (Suhrkamp Verlag 2008) sowie der Essayband "Wie Gedichte entstehen" (Mit Klaus Siblewski, Luchterhand 2009).



Antje Rávic Strubel, Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Amerikanischen, lebt in Potsdam.
Wichtigste Romanveröffentlichungen: Fremd Gehen. Ein Nachtstück, Mare 2002;  Tupolew 134, C.H. Beck 2004; Kältere Schichten der Luft, S.Fischer 2007. 
Sie schreibt Hörspiele und verfaßte eine Gebrauchsanweisung für Schweden, Piper 2008. 
Ausgezeichnet u.a. mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis und dem Hermann-Hesse-Preis.



Sibylle Lewitscharoff wurde 1954 in Stuttgart geboren. Seit 1974 in Berlin. Studium der Religionswissenschaften in Berlin. Lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.

Ausgewählte Veröffentlichungen:
Pong, Erzählung, Berlin Verlag, Berlin.
Der höfliche Harald, Kinderbuch mit eigenen Illustrationen, Berlin Verlag, Berlin. Ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst.
Montgomery, Roman, Deutsche Verlags-Anstalt, München.
81, Hörspiel, Koproduktion DeutschlandRadio Berlin und Radio Bremen.
Consummatus, Roman, Deutsche Verlags-Anstalt, München
Apostoloff, Roman Suhrkamp Verlag, Frankfurt

Ausgewählte Preise:
Ingeborg Bachmann-Preis
Kranichsteiner Literaturpreis
Preis der Literaturhäuser
Marie Luise Kaschnitz-Preis
Preis der Leipziger Buchmesse
Berliner Literaturpreis

Sabine Scholl promovierte in Wien mit einer Arbeit über Unica Zürn. Danach langjährige Auslandsaufenthalte, Lehre an diversen Universitäten in Aveiro (P), Chicago, New York (USA), Nagoya (J), Klagenfurt (Ö)  und an der Wiener Schule für Dichtung. Seit 1990 Veröffentlichungen von Poesie, Prosa, Romanen, Essays, literarischen Reiseführern, zum Beispiel, Fette Rosen 1991, Die Welt als Ausland 1999, Die geheimen Aufzeichnungen Marinas 2000, Sehnsucht Manhattan 2004, Sprachlos in Japan 2006. Zusammenarbeit mit Komponisten, Sängerinnen, Bildenden Künstlern. 2007 Gründung von Tinternational Textunternehmen mit Lydia Mischkulnig: Zurzeit Arbeit an der auf fünf Bände angelegten Böhmischen Bibel (Buch 1: Fiona, Buch 2: Libuse, Buch 3: Herminator, bereits erschienen) sowie anderen gemeinsamen Projekten. Preise und Stipendien, zwei Kinder, lebt seit September 2001 in Berlin.

Moritz Rinke wurde 1967 in Worpswede geboren. Lebt in Berlin. Studium „Drama, Theater, Medien“ in Gießen. Einige seiner preisgekrönten Reportagen, Geschichten und Essays erschienen unter dem Titel „Der Blauwal im Kirschgarten" sowie „Das große Stolpern“. Sein Stück „Der Mann, der noch keiner Frau Blöße entdeckte" wurde 1997 mit dem Literaturpreis des PEN-Club ausgezeichnet und für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, ebenso wie „Republik Vineta", das zum besten deutschsprachigen Stück 2001 gewählt wurde und 2008 als Film in die Kinos kam. Im Sommer 2002 fand in Worms die Uraufführung von „Die Nibelungen" (Rowohlt Taschenbuch) statt, ein Auftrag der Nibelungen-Festspiele, dem die Stücke „Siegfrieds Frauen“ und „Die letzten Tage von Burgund“ folgten, die mit über einer Million Zuschauer zu den mit Abstand erfolgreichsten Stücken der Bundesrepublik zählen. Rinkes erste Arbeit für den Film („September", Regie: Max Färberböck), in dem er auch als Schauspieler debütierte, wurde 2003 zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes eingeladen, seine Stücke „Die Optimisten“ und  „Café Umberto“ 2003 sowie 2005 zu den Mülheimer Theatertagen. Im selben Jahr war er Gastdozent für zwei Semester am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. ZDF/ARTE drehten einen Film mit und über Moritz Rinke („Mein Leben - Moritz Rinke“, Erstausstrahlung 13. 1. 2008). Im Herbst 2009 erscheint der Roman „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“.



Terézia Mora ist freischaffende Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Ungarischen.

Wichtigste Werke:
Seltsame Materie, Erzählungen, Rowohlt 1999;
Alle Tage, Roman, Luchterhand 2004;
Der einzige Mann auf dem Kontinent, Luchterhand 2009.



Valeri Scherstjanoi wurde 1950 in der Sowjetunion geboren. Freiberuflicher Lautdichter, Performer und Hörspielautor. 1976 Abschluss des Germanistikstudiums an der Staatlichen Universität in Krasnodar, Russland. Lebt in Deutschland seit 1979, in Berlin/Ost seit 1981. Seit 1968
öffentliche Lesungen. Stipendien und Preise.

www.lautland.de

Valeri Scherstjanoi bei Wikipedia



Alexander Osang wurde 1962 in Berlin geboren, Journalistikstudium an der Karl-Marx-Universität Leipzig, 10 Jahre Reporter und Kolumnist bei der Berliner Zeitung, bis er im Herbst 1999 für sieben Jahren New Yorker Korrespondent des SPIEGEL wurde. Seine Reportagen, Porträts und Kolumnen sind in zahlreichen Büchern erschienen. Zuletzt „89 – Heldengeschichten“ und „Berlin-New York“ (S. Fischer). 2000 erschien der Roman „Die Nachrichten“, 2007 der Roman „Lennon ist tot“, 2003 der Erzählungsband „Lunkebergs Fest“ (alles bei S.Fischer). Osang erhielt zahlreiche Preise, darunter dreimal den Egon Erwin Kisch Preis für die beste deutschsprachige Reportage und den Grimme Preis für sein Drehbuch zu „Die Nachrichten“.
Demnächst erscheint der Roman „Königstorkinder“.



Monika Rinck lebt in Berlin. Studium der Religionswissenschaft, Germanistik, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale.

Im Frühjahr 2009 erscheint der Doppelband HELLE VERWIRRUNG / RINCKS DING- und TIERLEBEN bei kookbooks, Idstein, Berlin. Im Herbst 2008 erschien das Hörbuch: Pass auf, Pony, in der edition sutstein, Berlin. 2007: ZUM FERNBLEIBEN DER UMARMUNG. Gedichte. kookbooks, Idstein, Berlin 2007. 2004: VERZÜCKTE DISTANZEN Gedichte im zu Klampen! Verlag. 2001: BEGRIFFSSTUDIO 1996-2001, edition sutstein (www.begriffsstudio.de). Zuletzt: Ernst Meister Preis 2008; Förderpreis zum Heimrad Bäcker Preis 2008.



Yvonne Fiedler, Historikerin, M.A., Diplom-Kulturmanagerin, geboren 1976 in Zschopau/Erzgebirge. Von 1994 bis 2000 feste freie Mitarbeiterin der Chemnitzer Tageszeitung
„Freie Presse“. Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Journalistik an der Universität Leipzig. Studium Kulturmanagement in Dresden. 2000 bis 2008 war sie Mitarbeiterin des Museums in der „Runden Ecke“ in Leipzig und hier zuständig für Projekt- und Veranstaltungsplanung,
Öffentlichkeitsarbeit sowie historische Forschung. Publikationen zum Museumsmanagement und zur DDR-Aufarbeitung in Fachzeitschriften und Tagungsbänden. Yvonne Fiedler promoviert derzeit zur staatlichen Einflussnahme auf die Privatgalerien in der DDR.



Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, aufgewachsen in Nairobi, studierte Jura, Ethnologie und Havarie in München. 1989 Gründung des Marino Verlags für Bücher über Afrika. Übersetzer, Autor und Publizist, vor allem für FAZ, NZZ und die taz. Lebte von 1998-2003 in Bombay, von 2003-2006 in Kapstadt. Seit 2007 in Wien zuhause.

Veröffentlichungen: Die Welt ist groß und Rettung lauert überall, Roman, 1996. Hundezeiten. Heimkehr in ein fremdes Land, 1999/2006; An den inneren Ufern Indiens. 2003; Zu den heiligen Quellen des Islam, 2004; Der Weltensammler, 2006; Nomade auf vier Kontinenten, 2007; Kampfabsage. Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen, 2007. Bertelsmann Literaturpreis 1995. Marburger Literaturpreis 1996. Adalbert-von-Chamisso-Preis 2001, Preis der Leipziger Buchmesse 2006. Berliner Literaturpreis 2007. Mainzer Stadtschreiber 2007. Übersetzungen in 19 Sprachen.



Roland Schimmelpfennig, geboren 1967 in Göttingen. Er arbeitete zunächst als freier Journalist und Autor in Istanbul, bevor er 1990 ein Regiestudium an der Otto-Falkenberg-Schule in München begann. Nach dem Abschluss wurde er Regieassistent und später Mitarbeiter der künstlerischen Leitung an den Münchner Kammerspielen.

Roland Schimmelpfennig war in der Spielzeit 1999/2000 an der Berliner Schaubühne als Dramaturg und Autor engagiert und danach Hausautor am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Von 2001-2006 lehrte er als Professor für Dramaturgie an der Hochschule für Gestaltung in Berlin-Weißensee. Er schrieb seit Mitte der neunziger Jahre zahlreiche Theaterstücke. Zuletzt wurden uraufgeführt: „Angebot und Nachfrage“ (UA: Schauspielhaus Hamburg, Spielzeit 2003/2004); „Für eine bessere Welt“ (UA: Schauspielhaus Zürich, Spielzeit 2003/2004); „Canto Minor“ (UA Mülheimer Theatertage, 2004); „Die Frau von früher“ (UA Burgtheater Wien, 2004); „Ambrosia“ sowie „Auf der Greifswalder Straße“ (UA Deutsches Theater Berlin 2006).

Preise und Auszeichnungen: Else-Lasker-Schüler-Preis für „Fisch um Fisch“ (1997); Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises von Baden-Württemberg (1998); Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2000, 2001 und 2002; Nestroy-Preis 2002 als bester Nachwuchsautor; Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2003 mit dem Stück „Vorher/Nachher“; Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2005 mit dem Stück „Die Frau von früher“.



Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt. Studium der Philosophie/Logik in Leningrad. 1983 Dr. phil., seither freiberuflich.

Veröffentlichung von Romanen, Kinderbüchern, Lyrik und Essays, u. a: „Waldwärts“, 1985; „Der große Coup“, 1987; „KopfSprung“, 1989; „Der Schneemensch“, 1993; „Parzival Pechvogel“, 1994; „Der Zimmerspringbrunnen“, 1995; „Ich dachte, sie finden uns nicht“, 1997; „Die schöne Belinda und ihr Erfinder“, 1997; „“Lavaters Maske“, 1999; „Stinkstiefel“, 2000; „Eins zu eins“, 2003; „Silberblick“, 2004; „Perpetuum mobile“, 2004; „Ich glaube, sie haben uns nicht gesucht“, 2005; „Mit Lieschen Müller muß man rechnen“, 2006; „Schwarze Dame“, 2007.

Daneben eine Vielzahl von Hörspielen. 1989 Hörspielpreis der Kriegsblinden.



Michael Speier, geboren 1950, lebt in Berlin als Autor, Übersetzer und Literaturwissenschaftler. Veröffentlichte bisher acht Gedichtbände, mehrere Lyrik-Anthologien (bei Reclam) sowie Übertragungen zeitgenössischer Poesie aus dem Französischen, Englischen und Italienischen.
Michael Speier ist in über 40 Anthologien vertreten. Lehrte als Literaturwissenschaftler an verschiedenen Universitäten in Deutschland und USA sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 1997 Professur an der University of Cincinnati (Ohio).
Gründer und Herausgeber der Literaturzeitschrift Park und des Paul-Celan-Jahrbuchs. Leiter des Poesiefestivals Mailand (2007), Redaktionsmitglied der Zeitschrift PO&SIE (Paris).

Teilnahme an internationalen Lyrikfestivals in Medellín, Buenos Aires, Belgrad, Zürich, Malmö, Luxemburg. Mitglied im PEN, Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin, Hermann-Hesse-Stipendium (Calw), Writer-in-residence in den USA. Für sein literarisches Werk erhielt er den Schiller-Preis der Deutschen Schillerstiftung Weimar.

Gedichtbände zuletzt u.a.: die akribie der zärtlichkeit (1995), scherbenschnitte (1999), welt/raum/reisen (2007).



Uli Winters, geboren 1965. Kunststudium an der "Hochschule für Bildende Künste" in Hamburg, Abschluss mit Auszeichnung 1999. Einzel- und Gruppenausstellungen mechanischer und elektronischer Kunstwerke ("Schamanomatics") in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Schweden, Norwegen, Irland und den USA. 2000-2004 Creative Director und Geschäftsführer einer GmbH für interaktive Werbung. Zur Zeit tätig als Objektkünstler, Performer, Bühnenbildner, Kolumnist, Drehbuchautor und Exponatentwickler für Kinder- und Technikmuseen. 2006/2007 war Uli Winters für zwei Semester Gastprofessor für Neue Medien am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und 2008 Gastprofessor für Design an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Lebt in Köln.



Florian Thalhofer, 1972 in Burglengenfeld geboren, lebt in Berlin.
Spezialist für computerbasiertes Erzählen und Erfinder des Korsakow-Systems.
Er studierte Visuelle Kommunikation und Experimentelle Mediengestaltung an der Universität der Künste in Berlin (UdK). Gast-Dozent am Studiengang Experimentelle Mediengestaltung an der UdK von 2001 - 2004. Gast-Professor am DLL 2005 und 2006.
www.thalhofer.com



You-Il Kang, geb. 1953 in Seoul/Südkorea.
Studium am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig im Fach Prosa. 1975 Debüt mit dem Roman "Weiße Fahne" (dafür Yowon Literaturpreis). 1976 Kyunghyang Literaturpreis mit dem Roman "Schauspielunterricht". Seit 1975 freie Schriftstellerin. 1980-82 Moderatorin der KBS-TV Kultursendung "Übertragung vom Gästezimmer". Feste Kolumnistin und Zeitungsromane in den Zeitungen Cho-Sun, Donga, Chungang. Zahlreiche Vorträge an Universitäten und Instituten sowie beim KBS-TV und Radiosendungen. Weltreise als Reporterin im Auftrag von zwei Tageszeitungen und KBS-TV (ca. 20 Länder). Publikationen (18 Romane, 9 Essay-Sammlungen). Roman: Baum des Armen (1979); Vogel des Propheten (1981); Einsamkeit des Feldes (1987); Für Pluto (1992). Essays: Unter dem Ginsterstrauch (1989); Aah, wenn der Tag anbricht, werde ich ein Nest bauen (1989); Für die Auferstehung der einsamen Seele (1990) usw. Seit 1995 Aufenthalt in Deutschland.



Alfred Behrens, Prof., geb. 1944. Lebt in Berlin.
Studium an der Meisterschule für Grafik, Druck und Werbung Berlin. Seit 1971 tätig als Autor und Regisseur in Berlin, seit 1987 auch tätig im Bereich Dramaturgie und Übernahme von verschiedenen Lehrtätigkeiten. (Berliner Drehbuchwerkstatt, HDK Berlin, Filmhaus Frankfurt). Seit 2004 Professur an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Veröffentlichte Prosa und Hörspiele und hat seit 1975 für zahlreiche Kurz-, Kompilations-, Dokumentar- und Spielfilme die Drehbücher geschrieben und meistens auch Regie geführt. In Vorbereitung: "Kein Wort von Liebe - Never Talk of Love" (Produktion Journal Film Berlin/Portman Entertainment London) Preis und Auszeichnungen u.a.: Hörspielpreis der Kriegsblinden 1973, Adolf-Grimme-Preis 1979 und 1983, Interna-tional Premio Ondas 1994, Drehbuchpreis des Innenministeriums 1995.
Word Silver Medal 2001 bei den New York Festivals für das Hörspiel RIVERSIDE DRIVE in der Kategorie "Best Radio Drama Special. Gründungsmitglied des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren.



Heiner Boehncke, Prof. Dr. phil., geb. 1944, lebt in Ortenberg.
1964-68 Studium der Germanistik, Romanistik, Pädagogik und Publizistik in Göttingen, Tübingen und Hamburg. 1975-86 Hochschullehrer an der Universität Bremen für Literatur- und Medienwissenschaft innerhalb der Lehrerausbildung. 1990 Habilitation in Literaturwissenschaft an der Universität Bremen. 1997 Ernennung zum apl. Professor an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 1998 Leiter Literatur beim Hessischen Rundfunk/Hörfunk.
Wissenschaftliche Veröffentlichungen u.a.: Schreiben im Studium. Vom Referat bis zur Examensarbeit (2000), Niedernhausen; Wer hat Angst vor Alexander Kluge? In: Christian Schulte (Hg.): Die Schrift an der Wand. Alexander Kluge: Rohstoff und Materialien, Osnabrück (2001), S. 239-241; Katzenkrimis, Krimikatzen, in: Franz Josef Görtz und Hans Sarkowicz (Hg.): Katzenbuch, München (2003), S. 89-101; Lago Maggiore: Der erzählte See; in: Reisen, Erkunden, Erzählen. Bilde aus der europäischen Ethnologie und Literatur, Bremen (2004), S. 25-35; Wie schreibt man einen Krimi? Butzbach (2004).
Eigene Hörbücher: Die Heimat der Romantik. Literarische Streifzüge durch den Rheingau (2003); Ein Haus für die Literatur. 30 Jahre Stadtschreiber von Bergen (2004). Zahlreiche literaturdidaktische und schreibdidaktische Publikationen.
Ständige Literaturkritik: Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, DIE ZEIT, Radio Bremen, Hessischer Rundfunk.



Regine Porsch, geb.1957, lebt bei Grimma.
1976-80 Studium der Sprechwissenschaft und Germanistik in Halle/Saale, danach dort auch Assistentin für das Fach Rhetorik, seit 1983 künstlerische Mitarbeiterin an der Theaterhochschule "Hans Otto" in Leipzig, ab 1992 an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig Sprecherzieherin für Schauspielstudenten. Sprecherzieherische Betreuung zahlreicher Inszenierungen Leipzig, Dresden, Chemnitz und Berlin. Verschiedene Vorträge und Workshops zu Aspekten des Körper-Stimm-Trainings für Studierende der Sprechwissenschaft, für Kollegen und für Schauspielstudenten.



Werner Fritsch, geb. 1960 in Waldsassen/Oberpfalz, lebt in Hendelmühle und Berlin.
In den Jahren 1980 bis 1984 widmete er sich als Autor, Regisseur und Darsteller dem Aktionstheater/Perfor-mances. 1987 erschien sein Roman CHERUBIM, der mit großer Aufmerksamkeit und Preisen bedacht wird. Seitdem zahlreiche Prosaveröffentlichungen, Theaterstücke, Hörspiele und Filme.



Dagmar Borrmann, Dr. phil., geb. 1955 in Dresden, lebt in Leipzig.
1974-1975 Mitarbeiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Staatstheater Dresden. 1984-1990 Chefdramaturgin am Kinder- und Jugendtheater Halle. 1985 Promotion zum Dr. phil. an der Humboldt-Universität Berlin. 1990-1995 Dramaturgin am Schauspielhaus Leipzig. Seit 1995 Chefdramaturgin und Stellvertreterin des Intendanten für den künstlerischen Geschäftsbereich am Schauspiel Leipzig. Lehrtätigkeit: seit 1995 wiederholt Seminare zu verschiedenen Gegenständen an der Universität Leipzig und an der Fachrichtung Dramaturgie der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy". 1999 Seminare zu Schillers "Räubern" im Rahmen der Internationalen Schiller-Tage in Weimar. Veröffentli-chungen: seit 1982 ca. 50 Theaterkritiken und Artikel für die Fachzeitschriften "Theater der Zeit" und "Deutsche Bühne" sowie die Publikation der Dramaturgischen Gesellschaft "Der Dramaturg".
1984-1990 ständige Theaterkritiken der Satire-Zeitschrift "Eulen-Spiegel". 1991 Ko-Librettistin des Tanzstücks "McMozart's".



Tilman Krause, Dr. phil., geb. 1959 in Kiel, lebt in Berlin.
Studium der Germanistik, Geschichte, Romanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Tübingen, Paris und Berlin. Erstes Staatsexamen in den Fächern Germanistik und Romanistik 1986 in Berlin. 1991 Promotion zum Dr. phil. in Germanistik.
Beschäftigt als Volontär bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seit 1991 freier Journalist in Berlin. Seit 1992 Übernahme verschiedener Lehrtätigkeiten an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität Berlin. 1994 - 1998 Literaturredakteur beim "Tagesspiegel" Berlin. Seit 1998 leitender Literaturredakteur bei der "Welt" Berlin. 



Oleschinski, Brigitte, Dr. phil., geb. 1955 in Köln. Lebt in Berlin. Studium der Politischen Wissenschaft an der Freien Universität Berlin und langjährige Arbeit als Zeithistorikerin.
Seit Mitte der achtziger Jahre Gedichte und Essays zur Poetik von Gedichten, Auftritte bei internationalen Fesivals, Gastdozenturen, Internetprojekte.
Veröffentlichungen (Auswahl): "Reizstrom in Aspik." Wie Gedichte denken, Köln (DuMont Literatur und Kunst Verlag) 2002; "Your Passport is Not Guilty". Gedichte, Reinbek (Rowohlt Verlag) 1997; "Die Schweizer Korrektur", zusammen mit Durs Grünbein und Peter Waterhouse, Basel (Urs Engeler Editor) 1995 (auch als CD "Mehr ein Hören als ein Gebäude"). "Mental Heat Control". Gedichte, Reinbek (Rowohlt Verlag) 1990.
Auszeichnungen (Auswahl): 2001 Ernst-Meister-Preis der Stadt Hagen; 1998 Peter-Huchel-Preis des Südwestfunks; 1998 Bremer Literaturför-derpreis; 1990 Förderpreis zum Berliner Literaturpreis. 



Hans-Volkmar Findeisen, Dr. phil., geb. 1954. Journalist. Lebt in Stuttgart. Studierte Theologie, Philosophie, Geschichte, Verglei-chende Religionswissenschaft und Journalistik in Tübingen, Rom, München, Marburg und Stuttgart-Hohenheim. Promotion in Vergleichen-der Religionswissenschaft über “Krisenkulte". Neun Sprachen gelernt, darunter Russisch und Arabisch.
Seit 1991 Autor, Reportage- Kultur- und Wissenschaftsjournalist, Moderator und freier Redakteur im Kulturprogramm des Südwestrundfunks (Hörfunk) und Trainer in der Personalentwicklung des SWR (Hörfunk und Fernsehen). Arbeitet ständig für die ARD und DIE ZEIT. Essays zur Kultur- und Medienkritik, Lehraufträge, bereits im Wintersemester 2000/01 und im Sommersemester 2001 Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut. CIVIS-Sonderpreis für die vierteilige Hörfunkreihe “Das Eigene und das Fremde" (1999).
Radiopublikationen: über 500 Titel, überwiegend Reportagen, Features und Reihen.
Buchpublikationen: Auf der Spitze des Zauns. Eigenartige Begegnungen. Reportagen 1997; Verlorene Weiten. Streifzüge durch den Wilden Osten. Reportagen 1999; Der Kick und die Ehre. Vom Sinn jugendlicher Gewalt. Sachbuch über internationale Gewaltdiskurse, zusammen mit Joachim Kersten 1999. Recherche als “Geodäsie" des sozialen Raums, in: Netzwerk Recherche (Hg.), Trainingshandbuch Recherche 2003.



Ulrike Draesner, Dr. phil., geb. 1962 in München. Lebt in Berlin.
1981-84 Jurastudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und an der Oxford University. 1984-87 Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie an der LMU und der Oxford University. 1993 Promotion mit einer Arbeit, die moderne Texttheorien auf mittelalterliche Epen anwendet. Seit 1994 freie Autorin, Übersetzerin (aus dem Englischen), Literaturkritikerin und Herausgeberin.  
Literarische Bücher u.a.: gedächtnisschleifen, Gedichte, Suhrkamp Verlag 1995; für die nacht geheuerte zellen, Gedichte, Sammlung Luchterhand 2001; Mitgift, Roman, Luchterhand 2002; Hot Dogs, Erzählungen, Luchterhand 2004. Zahlreiche Veröffentlichungen in deutsch- und fremdsprachigen Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen, Übersetzungen, Hörspiele. Wichtigste literarische Auszeichnungen u.a.: Bayrischer Staatsförderpreis für Literatur 1997; Hölderlin-Förderpreis 2001; Preis der Literaturhäuser 2002.



Ulrich Plenzdorf, geb. 1934 in Berlin-Kreuzberg. Lebt in Berlin und in Ostbrandenburg.
1959-63 Studium an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg; danach Szenarist und Dramaturg bei der DEFA; freischaffender Schriftsteller. 1976 infolge der Biermann-Petition Ausschluß aus dem Vorstand des Schriftstellerverbandes und der SED.
Seit 1994 Mitglied der Akademie der Künste Berlin Brandenburg.
Filme u.a.: Mir nach, Canaillen, 1964; Karla, 1965 (erst 1990 aufgeführt), Reg. H. Zschoche; Die Legende von Paul und Paula, 1973, Reg. H. Carow; Vater Mutter Mörderkind, TV-Film 1992, Reg. H. Carow; Liebling Kreuzberg, TV-Serie, Reg. W. Masten; Der Laden. 3 Teile. TV-Film. UA 1998, Reg. J. Bair; Abgehauen, TV-Film, UA 1998.
Literarische Veröffentlichungen und Theaterstücke, u.a.: Legende vom Glück ohne Ende, Roman, 1975; Freiheitsberaubung, Theaterstück nach Günter de Bruyn, UA 1988; Reform. Revolte. Revü. Politrevue, UA 1994 in Stuttgart.
Preise und Auszeichnungen u.a.: Ingeborg-Bachmann-Preis 1978; DAG-Fernsehpreis in Gold 1995; Adolf-Grimme-Preis 1995; DAG-Fernseh-preis in Silber 1999. 



Jo Lendle, geb. 1968 in Osnabrück, lebt in Köln. Studium der Kulturpädagogik und Animation Culturelle in Hildesheim und Montreal. 1995-1997 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 1996/97 Redakteur und Herausgeber der Literaturzeitschrift Edit.
Seit 1997 Lektor für deutschsprachige Literatur im DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln. 1998/99 Leitung des Münchener Autorenseminars. Seit 2001 Leiter des Kölner Literaturateliers. Lehrtätigkeit u.a. an den Universitäten Hildesheim (Studiengang Kreatives Schreiben) und München (Manuskriptum). Jurorentätigkeit u.a. Open Mike Berlin. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und Internetprojekten. Buchveröffentlichung: "Unter Mardern" Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1999. Leipziger Förderpreis für Literatur 1997. 



Michael Schneider, geb. 1943 in Königsberg. Lebt in Hünfelden.
Studium der Naturwissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und an der Freien Universität Berlin. Studium der Philosophie und Sozialwissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1974 Promotion zum Dr. phil. im Fachbereich Philosophie und Psychoanalyse. 1978-1991 Freier Schriftsteller und Publizist. 1981-89 Mitarbeiter des ZDF-Matinees in der Reihe "Die Stadt-schreiber". Seit 1995 Professur an der FA Baden-Württemberg.
Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Essays, journalistische und literaturkritische Beiträge z.B. für "Konkret", "Literaturmagazin", "FAZ". Novellen und Romane, z.B. "Der Traum der  Vernunft, Roman eines deutschen Jakobiners", Köln 2001.
Zahlreiche Theaterstücke und Fernsehbeiträge.



Christoph Hein, geb. 1944 in Heinzendorf (Schlesien).
1967-71 Studium der Philosophie und Logik in Leipzig und Berlin. 1971-79 Dramaturg und Autor an der Volksbühne Berlin; seit 1979 freischaffend. Auszeichnungen u.a.: Heinrich Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin 1982. Lessing-Preis, Kamenz 1989. Erich-Fried-Preis, Wien 1990. Chevalier de l'ordre des Arts et des Lettres 2001. Stücke u.a.: Cromwell (UA 1980). Die wahre Geschichte des Ah Q (UA 1983). Die Ritter der Tafelrunde (UA 1989). Randow (UA 1994). Himmel auf Erden (1998). In Acht und Bann (1998). Mutters Tag (2000). Buch-Veröffentlichungen u.a.: Der fremde Freund. Novelle, AufbauVerlag, Berlin 1980; Horns Ende. Roman, AufbauVerlag, Berlin 1985; Der Tangospieler. Erzählung, AufbauVerlag, Berlin 1989; Das Napoleon-Spiel. Roman, AufbauVerlag. Berlin 1993;  Exekution eines Kalbes. Erzählungen. AufbauVerlag 1994; Von allem Anfang an. Roman. AufbauVerlag 1997; Willenbrock. Roman. Suhrkamp Verlag 2000.



Herta Müller, geb. 1953 in Nitzkydorf (Rumänien) als Angehörige der deutschsprachigen Minderheit im Banat.
1972-1976 Studium der Germanistik und Rumänistik in Temeswar. 1977-1980 Übersetzerin in einer Maschinenfabrik. Entlassung wegen der Weigerung, mit dem Geheimdienst "Securitate" zu kooperieren. Danach nur noch zeitweilig als Lehrerin beschäftigt. Das Erscheinen des ersten Buches "Niederungen" wurde jahrelang verhindert. 1982 erschien es nach starken Eingriffen der Zensur und 1984 in der Originalfassung in Deutschland. Ab 1985 Publikationsverbot in Rumänien. 1987 Ausreise  nach Deutschland aus politischen Gründen. Seither lebt sie als Schriftstellerin in Berlin. Von ihren Büchern erschienen bisher Übersetzungen in 20 Sprachen. Seit 1995 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Bisher sind u.a. folgende Bücher erschienen: Niederungen. Berlin (rotbuch-Verlag) 1984; Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt. Berlin (rotbuch-Verlag) 1986; Der Fuchs war damals schon der Jäger. Roman. Reinbek (Rowohlt-Verlag) 1992; Herztier. Roman. Reinbek (Rowohlt-Verlag) 1994; Heute wär ich mir lieber nicht be-gegnet. Roman. Reinbek (Rowohlt Verlag) 1997; Der Fremde Blick oder Das Leben ist ein Furz in der Laterne. Ein Essay. Göttingen (Wallstein-Verlag) 1999; Im Haarknoten wohnt die Dame. Collagen. Reinbek (Rowohlt-Verlag) 2000. Auszeichnungen u.a.: Aspekte-Literaturpreis 1984; Rauriser Literaturpreis 1985; Kranichsteiner Literaturpreis 1991; Deutscher Kritikerpreis 1992; Kleist-Preis 1994; The International IMPAC Dublin Literary Award 1998; Franz-Kafka-Literaturpreis 1999.